Kaltes Land

Kom­mis­sar Stei­ger aus Dort­mund und sei­ne Kol­le­gin Jana wer­den zu einer Lei­che in einem leer ste­hen­den Haus geru­fen, deren Ein­ge­wei­de durch­wühlt wur­den. Etwas Koks

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Kommissar Steiger aus Dortmund und seine Kollegin Jana werden zu einer Leiche in einem leer stehenden Haus gerufen, deren Eingeweide durchwühlt wurden. Etwas Koks wurde dabei übersehen. Der Tote ist ein Jugendlicher ohne erkennbare Identität, vermutlich ein Flüchtling, den der Kurierdienst das Leben kostete. Im Flüchtlingsstrom werden Menschen zur Ware, vor allem die jüngsten und wehrlosesten. Und irgendwo verdient jemand kräftig an ihrem Leid. Norbert Horst erzählt die Geschichte um das brutale Geschäft mit der Hoffnung aus den Perspektiven derer, die ratlos und allein in einem fremden Land stranden ebenso wie aus Sicht des Kriminalisten Steiger, für den die erkennungsdienstliche Behandlung der Neuankömmlinge Alltag ist - und zugleich Leben retten kann. Denn sonst fallen die Kinder aus dem System, wenn sie in die Fänge von Menschenhändlern geraten. Die Realität hat das Buch inzwischen eingeholt, 6000 Kinder und Jugendliche, schätzt das BKA, sind in Europa verschwunden. Norbert Horst, der im Hauptberuf Kriminalkommissar ist, schreibt lebendig, mit literarischem Feingefühl für Timing, leise Töne und Zwischenmenschliches und nicht ohne Humor.
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