Auftakt für mehr Nachhaltigkeit

Lese­zeit: unge­fähr 2 Minu­ten Wie kann der Kli­ma­schutz in Lip­pe in den kom­men­den Jah­ren vor­an­ge­bracht wer­den? Der „Kli­ma-Check-up“ des Krei­ses, an dem sich knapp

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Wie kann der Klimaschutz in Lippe in den kommenden Jahren vorangebracht werden? Der „Klima-Check-up“ des Kreises, an dem sich knapp 140 Bürger beteiligt haben, hat dafür eine deutliche Antwort geliefert: Mit einer Nachhaltigkeitsstrategie für den Kreis sowie für die Städte und Gemeinden. Als Teil der Strategie will der Kreis in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern die Gesellschaft zum Thema „Nachhaltigkeit“ sensibilisieren. „Nachhaltig und bewusst handeln ist für den Kreis nicht nur eine Frage des Klimaschutzes, sondern eine Frage der Verantwortung – für Lippe und die kommenden Generationen. Mit verschiedenen Veranstaltungformaten wollen wir Nachhaltigkeit und Klimaschutz ganzheitlich und themenübergreifend den Lippern näherbringen“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann. Den Auftakt für die Reihe hat nun der Talk „Bäume-Fußball-Musik-Nachhaltig?“ in Kooperation mit der Stadt Bad Salzuflen im Kurpark gemacht. Als Hauptredner trat Ewald Lienen, Technischer Direktor vom FC St. Pauli und Plant-for-the-Planet-Botschafter, auf. Neben Informationen zur aktuellen Situation des Klimawandels griff er praktische Anregungen auf: „Wir müssen umdenken. Jetzt! Alles andere endet in einer Katastrophe für unsere Welt. Ein guter Anfang ist die Wiederaufforstung des weltweiten Baumbestandes. Die natürlichen CO2-Filter können uns Zeit verschaffen, um dem Klimawandel zu begegnen.“ In der folgenden Podiumsdiskussion erörterte der Landrat zusammen mit Bad Salzuflens Bürgermeister Dr. Roland Thomas und Lienen die kommunalen Möglichkeiten, um Nachhaltigkeit regional zu verstetigen. Die Stadt Bad Salzuflen engagiert sich als zertifizierte Klimaschutzkommune etwa mit einer Vielzahl an Projekten. „Ob bei kommunalen Gebäuden, bei der Umweltbildung oder im Bereich Mobilität – wir beziehen gemeinsam mit unseren Tochterunternehmen Klimaschutzaspekte in alle unsere Maßnahmen ein. Wie notwendig das ist, sehen wir in unserem Stadtwald, der Klimawandel hinterlässt hier bereits deutliche Spuren und hat gravierende Folgen“, verdeutlicht Dr. Roland Thomas. Auch der Kreis setzt in unterschiedlichen Bereichen Schwerpunkte. So wird bei der Kreishaussanierung innerhalb des Projektes „Lippe-Re_Klimatisiert“ auf nachwachsende Baustoffe geachtet. Ein weiteres Betätigungsfeld ist die ökonomische Entwicklung im Kreis. Seit der Gründung des Konsortiums „Lippe zirkulär“ verfolgt der Kreis mit seinen Partnern eine verantwortungsbewusste Kreislaufwirtschaft mit nachvollziehbaren Wertschöpfungsketten. „Gestaltungsmöglichkeiten gibt es viele. Wir müssen die Potenziale unserer Region nur erkennen und richtig nutzen“, betont Lehmann.   Zum Abschluss der Veranstaltung pflanzten die Beteiligten einen symbolischen Baum. Die Aktion sollte noch einmal die Aufmerksamkeit auf den lippischen Baumzähler lenken, der seit März online ist. Während des „Klima-Check-up“ hat sich der Kreis das Ziel gesetzt, dass in Lippe 350.000 Bäume gepflanzt werden – ein Baum pro Lipper. „Dieses Ziel können wir nur gemeinsam mit Partnern und den Bürgern erreichen. Momentan ist noch Luft nach oben. Daher hoffe ich, dass noch einige Bäume angepflanzt oder gespendet werden“, rief Lehmann auf.   Der lippische Baumzähler ist unter www.trilliontreecampaign.org/t/klimapakt-lippe erreichbar. Hier können gepflanzte Bäume registriert werden. Eine weitere Option ist eine Geldspende mit der weltweit Bäume aufgeforstet werden. Weitere Informationen gibt es unter klimapaktlippe@kreis-lippe.de.
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