Carola Plaß kandidiert für das Bürgermeisteramt

Gerüch­te gab es in den letz­ten Wochen schon zahl­rei­che. Nun ist es offi­zi­ell; Caro­la Plaß kan­di­diert als Bür­ger­meis­te­rin. Damit gehen nun fünf Bewer­ber in das Ren­nen um die Stel­le des Gemein­de­ober­haupts. Plaß sprach am gest­ri­gen Tag nach der Rats­sit­zung exklu­siv mit den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN über ihre Kan­di­da­tur.

Vie­le August­dor­fer ken­nen die 60-jäh­ri­ge bereits, denn sie ist Stan­des­be­am­tin, Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te und ver­ant­wort­lich für das Fund­bü­ro das Ein­woh­ner­mel­de­amt der Gemein­de August­dorf. War­um kan­di­diert eine Ver­wal­tungs­mit­ar­bei­te­rin? „Seit vie­len Jah­ren beob­ach­te ich die Vor­gän­ge in August­dorf, und mir ist deut­lich gewor­den, dass jetzt die Zeit für Ver­än­de­run­gen gekom­men ist“, macht sie deut­lich.

Das Augen­merk will die Kan­di­da­tin auf die Bür­ger rich­ten. Beson­ders die Kin­der und Jugend­li­chen ste­hen im Mit­tel­punkt ihres Inter­es­ses. „Die Gemein­de soll­te sich schä­men, dass wir nicht genü­gend Alter­na­ti­ven für die hier leben­den Jugend­li­chen anbie­ten“, erklärt die gebo­re­ne Det­mol­de­rin. Auch gebe es kei­ne Krab­bel­grup­pe in der Sen­ner­an­d­ge­mein­de. „Das geht ein­fach nicht“, ent­fährt es Plaß.

Vie­le Müt­ter mit klei­nen Kin­dern füh­ren mitt­ler­wei­le in Nach­bar­ge­mein­den, um die Kleins­ten in Grup­pen unter­zu­brin­gen. Das will sie ändern; die Zeit sei reif für einen Wech­sel. Ihre Ansicht nach sind vie­le Bür­ger müde, da sie nicht mehr gefragt wür­den. Das will Caro­la Plaß ändern. Dabei rech­net sie sich bei der Wahl gute Chan­cen aus. „Da ich par­tei­los, neu­tral und unab­hän­gig bin, gibt es vie­le August­dor­fer, die mich unter­stüt­zen wol­len“, freut sich die Kan­di­da­tin über den Zuspruch.

Ganz beson­ders gro­ßes Lob hat sie für Ger­hard Krum­bach übrig, der „viel für die Jugend­li­che und Ver­ei­ne tut“, so Plaß, die eben­falls die Ehren­amt­li­chen der Gemein­de wür­digt. Dabei hofft sie, dass es „noch mehr solch enga­gier­ter Bür­ger gibt.”

Wenn sie gewählt wür­de, stün­den Kin­der, Jugend­li­che und die Grün­flä­chen, wie die Blu­men­wie­se hin­ter dem Frei­bad­ge­län­de, im Vor­der­grund. Aber auch um die Sicher­heit will sie sich küm­mern. Vie­le Rad­we­ge fin­gen im Dorf an, aber an der Haus­ten­be­cker Stra­ße gebe es kei­ne Sicher­heit für die Rad­fah­rer, nicht nur wegen der feh­len­den Rad­we­ge. „Die Haus­ten­be­cker Stra­ße wird lei­der auch häu­fig als Renn­stre­cke miss­braucht“, erklärt Plaß, die zwei Kin­der und zwei Enkel hat.

Im Rat ist ihr Respekt und Ach­tung unter­ein­an­der wich­tig. „Ich möch­te auch, dass wir alle das Gemein­wohl der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Auge behal­ten“, so Plaß.

Bis­her hat die Kan­di­da­tin nur ver­hal­ten Wahl­kampf geführt. Das soll nun anders wer­den. „Ich wer­de die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den August­dor­fern suchen und vie­le Gesprä­che füh­ren“, erklärt sie gegen­über der Redak­ti­on. Und natür­lich wird Caro­la Plaß auch an der Kan­di­da­ten­dis­kus­si­on am 28.8. teil­neh­men.

© 2020, AUGUSTDORFER NACHRICHTEN. Inhal­te sind urhe­ber­recht­lich geschützt. Wei­ter­ver­wen­dung nur mit schrift­li­cher Geneh­mi­gung der Redak­ti­on.

Gerüchte gab es in den letzten Wochen schon zahlreiche. Nun ist es offiziell; Carola Plaß kandidiert als Bürgermeisterin. Damit gehen nun fünf Bewerber in das Rennen um die Stelle des Gemeindeoberhaupts. Plaß sprach am gestrigen Tag nach der Ratssitzung exklusiv mit den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN über ihre Kandidatur. Viele Augustdorfer kennen die 60-jährige bereits, denn sie ist Standesbeamtin, Gleichstellungsbeauftragte und verantwortlich für das Fundbüro das Einwohnermeldeamt der Gemeinde Augustdorf. Warum kandidiert eine Verwaltungsmitarbeiterin? „Seit vielen Jahren beobachte ich die Vorgänge in Augustdorf, und mir ist deutlich geworden, dass jetzt die Zeit für Veränderungen gekommen ist“, macht sie deutlich. Das Augenmerk will die Kandidatin auf die Bürger richten. Besonders die Kinder und Jugendlichen stehen im Mittelpunkt ihres Interesses. „Die Gemeinde sollte sich schämen, dass wir nicht genügend Alternativen für die hier lebenden Jugendlichen anbieten“, erklärt die geborene Detmolderin. Auch gebe es keine Krabbelgruppe in der Sennerandgemeinde. „Das geht einfach nicht“, entfährt es Plaß. Viele Mütter mit kleinen Kindern führen mittlerweile in Nachbargemeinden, um die Kleinsten in Gruppen unterzubringen. Das will sie ändern; die Zeit sei reif für einen Wechsel. Ihre Ansicht nach sind viele Bürger müde, da sie nicht mehr gefragt würden. Das will Carola Plaß ändern. Dabei rechnet sie sich bei der Wahl gute Chancen aus. „Da ich parteilos, neutral und unabhängig bin, gibt es viele Augustdorfer, die mich unterstützen wollen“, freut sich die Kandidatin über den Zuspruch. Ganz besonders großes Lob hat sie für Gerhard Krumbach übrig, der „viel für die Jugendliche und Vereine tut“, so Plaß, die ebenfalls die Ehrenamtlichen der Gemeinde würdigt. Dabei hofft sie, dass es "noch mehr solch engagierter Bürger gibt." Wenn sie gewählt würde, stünden Kinder, Jugendliche und die Grünflächen, wie die Blumenwiese hinter dem Freibadgelände, im Vordergrund. Aber auch um die Sicherheit will sie sich kümmern. Viele Radwege fingen im Dorf an, aber an der Haustenbecker Straße gebe es keine Sicherheit für die Radfahrer, nicht nur wegen der fehlenden Radwege. „Die Haustenbecker Straße wird leider auch häufig als Rennstrecke missbraucht“, erklärt Plaß, die zwei Kinder und zwei Enkel hat. Im Rat ist ihr Respekt und Achtung untereinander wichtig. „Ich möchte auch, dass wir alle das Gemeinwohl der Bürgerinnen und Bürger im Auge behalten“, so Plaß. Bisher hat die Kandidatin nur verhalten Wahlkampf geführt. Das soll nun anders werden. „Ich werde die Kommunikation mit den Augustdorfern suchen und viele Gespräche führen“, erklärt sie gegenüber der Redaktion. Und natürlich wird Carola Plaß auch an der Kandidatendiskussion am 28.8. teilnehmen.

Schreiben Sie einen Leserbrief.

error: Der Inhalt ist geschützt!