Geht es nach den Lesern der AUGUSTDORFER NACHRICHTEN, gibt es bei der Abstim­mung über die Fra­ge, wer die Dis­kus­si­on für sich ent­schei­den konn­te, kla­re Ver­hält­nis­se, die sich auch mit den ver­gan­ge­nen Umfra­gen über die Kan­di­da­ten­wahl decken.

So gewinnt in der Umfra­ge Tho­mas Kat­zer mit 38,2 Pro­zent, Dr. Andre­as Wulf lan­det klar auf dem zwei­ten Platz mit 30,4 Pro­zent. Mar­tin Thiel schafft es auf den drit­ten Platz (14,3 Pro­zent), dicht gefolgt von Lisa Rit­ter mit 11,5 Pro­zent. Auf dem fünf­ten Platz lan­det Caro­la Plaß mit 5,5 Prozent.

Hör­te man sich an dem Abend unter den Zuschau­ern um, ergibt sich ein dif­fe­ren­zier­te­res Bild. So emp­fan­den vie­le sowohl Lisa Rit­ter als auch Caro­la Plaß als Überrsch­angs­kan­di­da­ten, die mit ihrer Art und Wei­se vie­le Punk­te sam­meln konn­ten. Die ruhi­ge und beson­ne­ne Art der unab­hän­gi­gen Kan­di­da­tin fie­len den Zuschau­ern posi­tiv auf, genau­so wie der teils angriffs­lus­ti­ge und sou­ve­rä­ne Auf­tritt der FDP-Kan­di­da­tin Lisa Ritter.

Dr. Andre­as Wulf glänz­te an dem Abend durch sei­ne Detail­kennt­nis­se, die er gut prä­sen­tier­te, Mar­tin Thiel emp­fan­den vie­le Zuschau­er als sehr moti­viert. „Man merkt, der will etwas ver­än­dern”, so das Urteil zahl­rei­cher Gäste.

Der Gewin­ner der Umfra­ge, Tho­mas Kat­zer, stach für vie­le Zuschau­er durch sei­ne beson­ne­ne und unauf­ge­reg­te Art her­vor, mit der er schon im Wahl­kampf über­zeu­gen konnte.

„Alle Kan­di­da­ten sind gut weg­ge­kom­men”, so das ein­hel­li­ge Urteil der Zuschau­er, die sich im Nach­hin­ein beson­ders dar­über freu­ten, dass es kei­nen Schlag­ab­tausch gege­ben hat­te, son­dern dass die Anwär­ter alle höf­lich und fair mit­ein­an­der umge­gan­gen waren.

„Die Dis­kus­si­on hat mir in jedem Fall etwas gebracht”, war von den Zuschau­ern zu hören.

Von Redaktion

Ein Gedanke zu „Umfrage: „Alle Kandidaten sind gut weggekommen.”“
  1. Ja, es war ein höf­li­cher und respekt­vol­ler Abend der Kan­di­da­ten­dis­kus­si­on und ‑vor­stel­lung ! Den August­dor­fer Nach­rich­ten gebührt ein gro­ßes Dan­ke­schön ! Erst­ma­lig und und ein­ma­lig ! Fri­scher poli­ti­scher Wind im Dorf , und sicher auch ein Bei­trag zum wach­sen­den Inter­es­se der Bür­ger am poli­ti­schen Gesche­hen. Viel­leicht hät­te man sich im Wahl­kampf mehr Kampf gewünscht, aber Gott­sei­dank ist es bei dem einen per­sön­li­chen Angriff des Amts­in­ha­bers auf Herrn Kat­zer geblie­ben bei dem The­ma Ganz­tags­un­ter­richt an der Real­schu­le, als eine Aus­sa­ge von Tho­mas Kat­zer aus dem Jah­re 2016( gar­niert mit dem Hin­weis, er habe die Unter­la­gen bei sich in der Tasche) zum Vor­wurf gemacht wur­de. Die Erwi­de­rung von Tho­mas Kat­zer, man dür­fe doch wohl in vier Jah­ren auch eine Mei­nung ändern , zeig­te ein­mal mehr die sou­ve­rä­ne Gelas­sen­heit des SPD Kan­di­da­ten . Die schein­ba­re Über­le­gen­heit des Amts­in­ha­bers im Vor­trag der Details ver­lor ihre Wir­kung , weil mit stän­di­gem „über­le­ge­nen” Grin­sen vor­ge­tra­gen. Schwer zu ertra­gen war das.
    Herr Thiel glänz­te mit dem erfri­schen­dem Esprit eines jun­gen Machers . Und der Mut der Frau Rit­ter muss­te unein­ge­schränkt bewun­dert wer­den. Nicht weni­ger Respekt zollt man Frau Plaß , die aus dem Nichts her­aus aber mit dem Gefühl für not­wen­di­ge Ände­rung auf­ge­stan­den ist und sich ein­ge­bracht hat.
    Bedeu­tend war wohl die lan­ge Dis­kus­si­on zur Fra­ge der Jugend­li­chen im Dorf. Herr Dr. Wulf setzt anschei­nend zuneh­mend auf Sank­tio­nie­ren und Dis­zi­pli­nie­ren, Tho­mas Kat­zer hin­ge­gen will auf die Jugend­li­chen zuge­hen ( hat er ja bereits getan !) und wur­de von den ande­ren drei Bewer­bern / Bewer­be­rin­nen klar unter­stützt, außer eben vom Amts­in­ha­ber. Auch das Wort von Tho­mas Kat­zer , als eine sei­ner ers­ten Amts­hand­lun­gen auf die Mit­ar­bei­ter der Ver­wal­tung zuzu­ge­hen und in Augen­hö­he mit ihnen zu spre­chen und zuzu­hö­ren, ver­fehl­te den Ein­druck nicht.
    Übri­gens ganz am Ran­de : Fly­er fin­den sich im Brief­kas­ten , zB einer der CDU Mann­schaft in kleid­sa­mem schwarz­wei­ßen Out­fit.… mit einer ein­zi­gen Dame.….und ohne den Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten der CDU.…. man darf gespannt sein.

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