Usutu-Saison 2020 beginnt moderat

Weni­ger betrof­fe­ne Amseln gemel­det als in den Vor­jah­ren Seit 2018 tritt das Usutu-Virus  zwar weit­ge­hend flä­chen­de­ckend auf, in die­sem Jahr aber glück­li­cher­wei­se in gerin­ge­rem

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Seit 2018 tritt das Usutu-Virus  zwar weitgehend flächendeckend auf, in diesem Jahr aber glücklicherweise in geringerem Umfang. Seit Beginn der diesjährgen Usutu-Saison sind 1.860 Verdachtsmeldungen von Usutu-Fällen eingegangen. Wie in jedem Jahr steigen die täglich eingehenden Meldungen seit Mitte Juli deutlich an und zurzeit sind es etwa 25 Meldungen pro Tag. Damit liegt die Zahl der Meldungen zu diesem Zeitpunkt allerdings niedriger als 2019 (damals 2870) und deutlich unter 2018 (damals 4370). Im Vorjahr sank die Zahl weiterer Meldungen anschließend sehr schnell, während im bisherigen Rekordjahr 2018 Ende August und im September besonders viele Meldungen eingingen. August und September sind die Hochsaison des Usutu-Virus. Um die Ausbreitung in Deutschland zu verfolgen und die Auswirkungen dieser neuen Vogelkrankheit auf Vogelbestände bewerten zu können, sammelt der NABU seit 2011 über ein Online-Meldeformular Verdachtsmeldungen von Amseln und anderen Vogelarten, die vermutlich an Usutu erkrankt oder verstorben sind. Wie in den vergangenen Jahren bittet der NABU gemeinsam mit dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) in Hamburg um die Einsendung von mutmaßlich an der Krankheit gestorbenen Vögeln – insbesondere Amseln – an das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (siehe Anleitung). Dort werden die Vögel auf Viren getestet. Neben Usutu wird dabei immer auch auf das bisher noch deutlich seltener auftretende West-Nil-Virus getestet. Dieses Virus taucht seit 2018 zunehmend vor allem im Raum zwischen Berlin, Magdeburg und Leipzig auf. Es konnte bisher vor allem mit Hilfe des inzwischen etablierten Usutu-Monitorings von NABU, BNI und staatlichen Untersuchungsämtern verfolgt werden. Insbesondere das West-Nil-Virus kann in seltenen Fällen auch die menschliche Gesundheit beeinträchtigen.
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