1253 Per­so­nen haben an der zwei­ten Umfra­ge der AUGUSTDORFER NACHRICHTEN teil­ge­nom­men. Wir woll­ten unter ande­rem wis­sen: „Wel­chen Kan­di­da­ten wür­den Sie wäh­len, wenn am Sonn­tag Wahl wäre?” Dabei wird deut­lich: wenn es nach den Befrag­ten gin­ge, wür­de Tho­mas Kat­zer auch in der zwei­ten Umfra­ge bereits im ers­ten Wahl­gang Bürgermeister.
 
Mit 51.3 Pro­zent baut die­ser sei­nen Vor­sprung gegen­über der ers­ten Befra­gung aus. Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Dr. Andre­as Wulf ver­liert wei­ter an Boden, bleibt aber auf dem zwei­ten Platz mit 29.8 Pro­zent. Mar­tin Thiel steht, wie auch in der ers­ten Umfra­ge, auf dem drit­ten Platz und erreicht 8.6 Pro­zent der Stim­men. 6.5 Pro­zent der Befrag­ten wün­schen sich Lisa Rit­ter als Bür­ger­meis­te­rin. Caro­la Plaß wähl­ten 3.8 Prozent.
 
 
Auch bei der Wahl der Par­tei­en tut sich in der zwei­ten Umfra­ge nicht viel. Die CDU kommt auf 37 Pro­zent, die SPD auf 33.8 Pro­zent, die FWG und FDP kom­men auf 10.2 Pro­zent und Auf­bruch C auf 8.8 Prozent.
 
 
 
 

Eine span­nen­de Fra­ge stellt sich, wie sehr die Wäh­ler der ein­zel­nen Par­tei­en hin­ter ihren Kan­di­da­ten ste­hen. Auch hier ergibt sich wie bei der letz­ten Umfra­ge ein dif­fe­ren­zier­tes Bild. Die CDU ist bei der Kan­di­da­ten­fra­ge nach wie vor gespalten.

Den deut­lichs­ten Umschwung aller­dings zur letz­ten Umfra­ge haben die Wäh­ler von Auf­bruch C voll­bracht. Wäh­rend bei der letz­ten Umfra­ge Dr. Andre­as Wulf noch die meis­ten Stim­men aus der Par­tei auf sich ver­ei­nen konn­te, hat sich die Stim­mung mitt­ler­wei­le gedreht. 48.3 Pro­zent wür­den für Tho­mas Kat­zer stim­men, nur noch 39.5 Pro­zent wür­den ihr Kreuz beim Kan­di­da­ten der CDU machen.

Der Bun­des­vor­stand hat­te klar gegen­über den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN gesagt, dass die Par­tei kei­ne Emp­feh­lung für einen Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten abge­ben wer­de. Viel­leicht hat die­se Aus­sa­ge dazu bei­getra­gen, dass sich die Stim­mung so deut­lich gedreht hat.

Auch in der CDU favo­ri­sie­ren vie­le den Kan­di­da­ten der SPD. Wäh­rend 54.3 Pro­zent der CDU-Wäh­ler dem Kan­di­da­ten Dr. Andre­as Wulf ihre Stim­me geben, wür­den 36.3 Pro­zent ihr Kreuz bei Tho­mas Kat­zer machen.

Die Unter­stüt­zung der SPD zu ihrem Kan­di­da­ten zeigt sich auch am Wahl­ver­hal­ten. 96.5 Pro­zent der SPD-Wäh­ler wür­den auch dem SPD-Kan­di­da­ten ihre Stim­me geben, zwei Pro­zent wür­den Andre­as Wulf wäh­len und 1.5 Pro­zent Mar­tin Thiel.

59.1 Pro­zent der FWG-Wäh­ler wür­den Mar­tin Thiel unter­stüt­zen. 28.3 Pro­zent stim­men für Tho­mas Kat­zer. Immer­hin wür­den 8,2 Pro­zent Caro­la Plaß unter­stüt­zen. 4.4 Pro­zent stim­men für Lisa Ritter.

Bei der FDP ergibt sich ein sehr ähn­li­ches Bild. Auch hier wür­den exakt 58.1 Kan­di­da­tin Lisa Rit­ter wäh­len, 33.8 Pro­zent stimm­ten bei der Umfra­ge für Tho­mas Kat­zer. 3.6 Pro­zent der FDP Wäh­ler wür­den dem Kan­di­da­ten Wulf und 4,5 Pro­zent Caro­la Plaß ihre Stim­me geben.

 

 

 

 

Von Redaktion

2 Gedanken zu „Umfrage: Aufbruch C Wähler stimmen für Thomas Katzer“
  1. Wie span­nend! Zusam­men­fas­send also eine Woche vor der Wahl:
    Eine CDU, die ihren Solo­spie­ler nicht los­wer­den konn­te und für die die­se Wahl fast schon eine klei­ne Schick­sals­wahl bedeu­tet. Denn die Fra­ge der Lis­ten­plät­ze dürf­te intern immer noch gewal­ti­gen Explo­si­ons­stoff beinhal­ten! Dan­ke an den SoloSpieler?!
    Eine SPD, die im Wind der unse­li­gen Per­so­nal­dis­kus­si­on um den Solo­Spie­ler ihren Vor­teil zie­hen will! Nichts für Ungut aber die Aus­sich­ten des Herrn Kat­zer sind nicht des­we­gen gut, weil die SPD eine pro­gram­ma­ti­sche Poli­tik macht son­dern weil das Dorf einen.Wechsel will (was ja noch zu bewei­sen ist!). Auf neu­deutsch: Man wählt das klei­ne­re Übel. Ansons­ten gibt es Plat­ti­tü­den vom Feins­tem: Ins Gespräch kom­men! Ver­trau­en auf­bau­en, Zuhö­ren und so weiter.
    Aber ganz konkret:
    Wo ist das Pro­gramm zur Her­stel­lung der Sicher­heit und Ent­ge­gen­tre­ten der Kri­mi­na­li­tät? Wo bleibt die Ordnungspartnerschaft?!
    Wel­che Absich­ten bestehen end­lich den Ver­kehr in den die­sem Dorf umfas­send zu regeln?! Sie­he Trif­ten­str., Lui­sen­str. usw. Sind nicht bereits genü­gend Schrei­ben im Rat­haus ein­ge­gan­gen, dass in den ver­kehrs­be­ru­hig­ten Zonen häu­fig zu schnell gefah­ren wird?! Man sperrt lie­ber als dass man sich mit einem Kon­zept beschäf­tigt, dass allen Bewoh­nern August­dorfs dient! (Wir wer­den wei­ter gehen die­se unsin­ni­ge Absper­rung vor­ge­hen, Herr Schneider 👋)
    Wel­che zukünf­ti­gen Frei­zeit­mög­lich­kei­ten soll es geben?
    Wo wer­den Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne sein dür­fen? Der Zaun an der GS in der Sen­ne ist ein Schand­fleck! Zeigt der Zaun doch die Hilf­lo­sig­keit im Umgang mit Ein­brü­chen. Genützt hat er nichts! Ein­ge­bro­chen wur­de trotzdem.
    Wann wird den Anwoh­nern in der Nähe der Fäka­li­en­trock­nungs­an­la­ge end­lich geholfen?
    Gibt es über­haupt ein Konzept?
    FWG: Jaja, die „frei­en Wäh­ler”. Im Drei­er­ver­bund wohl unter die Räder gekom­men?! Eigent­lich erwar­tet man gera­de von der FWG etwas Pro­gram­ma­ti­sches, ist sie doch unab­hän­gig von par­tei­po­li­ti­schen Din­gen. Doch die letz­ten 5 Jah­re konn­te man die FWG kaum wahr­neh­men. Wol­len wir die Rol­le der FWG zum Frei­bad näher beleuch­ten? Anstatt sich den Säu­en, die jede Woche des­we­gen durchs Dorf getrie­ben wur­den ent­schie­den ent­ge­gen­zu­stel­len, hat man noch zuge­schaut wie sich Fami­li­en mit vie­len Kin­dern sogar aktiv gegen ein Frei­bad gestellt haben?! Mit unse­riö­sen Zah­len und noch unse­riö­sen angeb­li­chen Gut­ach­ten wur­den Tei­le der Bür­ger­schaft ver­un­si­chert! Die Gebüh­ren wur­den den­noch erhöht!
    FDP: Stram­pelt, müht sich und ver­sucht! Wenn da nicht die­se Drei­er­ge­schich­te wäre.
    Lei­der haben FWG und FDP sich zu lan­ge hin­ter der SPD ein­ge­reiht und sich dar­auf kon­zen­triert, den Solo­Spie­ler anzu­ge­hen! Dabei sind fast alle Anlie­gen die wirk­lich wich­tig waren zum Ruhen gekom­men oder sind mit Nicht aus­rei­chen­dem Sach­ver­stand bear­bei­tet wor­den (s. Kacke­schlammt­rock­nung, die den Bewoh­nern die­ses Dor­fes so viel Geld spart , haha­ha! Bis­her 1,7 Mio in den Sand gesetzt und sie.schmeißen noch mehr Geld hinterher!
    Das Auf­stel­len eige­ner BM Kan­di­da­ten reißt.es auch nicht mehr raus. Ein Pro­fil ist kaum erkennbar.
    Dazu darf man nicht uner­wähnt las­sen, dass die Drei­er­ge­mein­schaft über vie­le Jah­re die Mehr­heit im Rat inne hat­te! Was haben Sie dar­aus gemacht?

    Ich wün­sche allen Lesern ein schö­nes Wochen­en­de. Und nächs­ten Sonn­tag bit­te alle wäh­len gehen!

  2. Die August­dor­fer schei­nen auf­zu­wa­chen und sich einem Kan­di­da­ten deut­lich zuzu­wen­den, der nach Jahr­zehn­ten ver­ant­wor­tungs­vol­ler Arbeit sei­ne Lebens­weis­heit, sein glaub­haf­tes Bestre­ben nach Zusam­men­füh­ren aller Men­schen in der Gemein­de, nach Bün­de­lung aller Kräf­te und Fähig­kei­ten, nach gemein­sa­mem poli­ti­schen Arbei­ten an Sachen in das Amt ein­brin­gen will. Nicht mehr nur Dis­kus­si­on über die Per­so­na­lie Dr. Wulf, nicht mehr nur alles Chef­sa­che, nicht mehr nur per­sön­li­che Aus­ein­an­der­set­zun­gen im Rat, son­dern alle Res­sour­cen nut­zen ohne stän­di­ges Anru­fen der Kom­mu­nal­auf­sicht, wie­der zurück zu einem Bür­ger­meis­ter, der das auch tut , was das Amt aus­macht : einen, zusam­men­füh­ren, aktiv zuhö­ren und mit Ver­nunft dann das Rich­ti­ge tun im Sin­ne der Bür­ger. Die Zeit der über­heb­li­chen Selbst­dar­stel­lung muss vor­bei sein !! Es geht nicht dar­um , den amtie­ren­den Bür­ger­meis­ter unbe­dingt im Amt zu las­sen, es geht dar­um , den Jugend­li­chen hier etwas zu bie­ten, den öffent­li­chen Nah­ver­kehr aus­zu­bau­en, mehr bezahl­ba­ren Wohn­raum für alle zu schaf­fen, die Schu­len zukunftsi­cher zu erhal­ten (eine kate­go­ri­sche Ableh­nung von Ganz­tags­un­ter­richt reicht nicht in die Zukunft und ent­spricht nicht den Ver­än­de­run­gen der Gesell­schaft ) und mehr Schü­lern das Ver­blei­ben am Ort zu ermög­li­chen ( zZ besu­chen nur die Hälf­te der Fünft­kläss­ler die Real­schu­le vor Ort.….warum wohl ???), und die unsäg­li­chen immer neu­en Ver­zö­ge­run­gen in Sachen Schlings­bruch müs­sen auf­hö­ren mit einem Bür­ger­meis­ter, dem es um die Sache geht und nicht nur um sei­ne Person.…..
    In der poli­ti­schen Land­schaft hat es wohl noch nie den Fall gege­ben, dass der Kan­di­dat einer Par­tei aus­drück­lich nicht von sei­ner Par­tei unter­stützt wird .….. man sieht auf Fly­ern die ehren­wer­te Mann­schaft der CDU August­dorf , aber Herr Dr. Wulf gehört nicht dazu ??? Das macht die Bür­ger doch nach­denk­lich , oder ??

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