Die Kom­mu­nal­wahl am 13. Sep­tem­ber rückt immer näher. Wer sei­ne Stim­me am Sonn­tag nicht per­sön­lich im Wahl­lo­kal abge­ben kann oder möch­te, hat die Mög­lich­keit, auf Brief­wahl zurück­zu­grei­fen. Davon haben laut Iris Diek­mann, Fach­be­reich Inne­re Ver­wal­tung und Ord­nung, bereits vie­le August­dor­fer Gebrauch gemacht. Am Mitt­woch­mor­gen, 09. Sep­tem­ber, gab sie den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN einen Überblick.

AN: Wie vie­le Brief­un­ter­la­gen sind aus­ge­stellt worden?

Iris Diek­mann: Bis­lang sind es um die 1500. Zurück­ge­kom­men sind um die 1000. Es wer­den aber mit Sicher­heit noch mehr eingehen.

AN: Bis wann kön­nen die Bür­ger Brief­wahl beantragen?

Diek­mann: Bis Frei­tag, 11. Sep­tem­ber, 18 Uhr. Aller­dings ver­schi­cken wir ab dem heu­ti­gen Mitt­woch kei­ne Unter­la­gen mehr. Das heißt, die Bür­ger müs­sen die Unter­la­gen per­sön­lich im Rat­haus abho­len. Die­se kön­nen dann noch bis Sonn­tag, 13. Sep­tem­ber, 16 Uhr, wie­der abge­ge­ben wer­den. Alles was danach rein­kommt, kön­nen wir nicht mehr berücksichtigen.

AN: Haben durch die Coro­na-Pan­de­mie mehr Bür­ger Brief­wahl beantragt?

Diek­mann: Ja, das macht sich bemerk­bar. Zum Ver­gleich: Bei der Euro­pa­wahl im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den zum Bei­spiel ins­ge­samt knapp 1000 Brief­wahl­un­ter­la­gen aus­ge­stellt und knapp 800 kamen zurück.

AN: War es in die­sem Jahr auf­grund der Pan­de­mie schwie­ri­ger, Wahl­hel­fer zu finden?

Diek­mann: Von 84 Hel­fern haben offi­zi­ell zwei abge­sagt, da sie zur Risi­ko­grup­pe gehö­ren. Es ist aller­dings immer schwie­rig genü­gend Wahl­hel­fer zu fin­den, ins­be­son­de­re bei Kom­mu­nal­wah­len, weil wir da im Gegen­satz zu ande­ren Wah­len nicht nur sie­ben son­dern 13 Wahl­be­zir­ke haben.

AN: Was müs­sen die August­dor­fer in den Wahl­lo­ka­len hin­sicht­lich der Coro­na-Schutz­ver­ord­nung beachten?

Diek­mann: Das Tra­gen eines Mund-Nasen-Schut­zes ist Pflicht. Zudem muss ein Min­dest­ab­stand von 1,5 Metern inner­halb der War­te­schlan­ge gehal­ten wer­den. Die Wahl­hel­fer sind von den Bür­gern durch Ple­xi­glas­schei­ben getrennt.

AN: Frau Diek­mann, herz­li­chen Dank für das Gespräch.

Das Inter­view führ­te die AN-Redak­teu­rin Pia Engelbrecht.

Von Redaktion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner