Die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN haben sich in der Gemein­de umge­hört und gefragt: „War­um gehen Sie wählen?”

Für Sel­ma Sen (45 Jah­re, Zahn­arzt­hel­fe­rin) ist es selbst­ver­ständ­lich ihre Stim­me bei der Kom­mu­nal­wahl abzu­ge­ben: „Ich gehe am Sonn­tag wäh­len, weil das zu mei­nen Pflich­ten gehört. Wenn man sich wünscht, dass sich etwas ver­än­dert, dann muss man auch etwas dafür tun. “

 

Annet­te Kromm ist die Ent­schei­dung, wäh­len zu gehen, nicht schwer gefallen.

Die Ent­schei­dung, wen sie am Sonn­tag wäh­len wird, ist Annet­te Kromm (31, Tages­mut­ter, der­zeit in Eltern­zeit) nicht schwer­ge­fal­len. Für sie steht schon lan­ge fest, wer das Ren­nen machen soll. Dass eini­ge Bür­ger kei­ne Stim­me abge­ben wol­len, kann sie nicht nach­voll­zie­hen: „Ich höre immer wie­der Men­schen sagen ‚Wenn ich wäh­len wür­de, dann wür­de ich mich für die­sen Kan­di­da­ten oder jenen ent­schei­den.‘ Wenn man schon eine Mei­nung hat, dann kann man durch die Wahl doch auch unterstützen.“

 

 

 

Udo Wacht­mann weiß, wo er sein Kreuz machen wird.

„Wir leben in einer Demo­kra­tie. Wer mit­re­den will, der muss auch wäh­len gehen“, betont Udo Wacht­mann (63 Jah­re, Rent­ner). Er ist sich bereits sicher, wo er sein Kreuz machen wird.

 

 

 

 

 

 

Den Weg ins Wahl­lo­kal kann sich Bri­git­te Mal­ke (72 Jah­re, Rent­ne­rin) am Sonn­tag spa­ren. Sie hat ihre Ent­schei­dung bereits per Brief­wahl getrof­fen. Sie hofft, dass Ihre Stim­me dazu bei­trägt, dass sich in August­dorf künf­tig etwas ver­än­dert. An alle Bür­ger, die nicht vor­ha­ben wäh­len zu gehen, appel­liert sie: „Jede Stim­me zählt.“

 

Die Podi­ums­dis­kus­si­on hat Mar­ga­ri­ta Pary­schew umgestimmt.

Das sieht auch Mar­ga­ri­ta Pary­schew (36 Jah­re, Haus­frau und gelern­te Kran­ken­pfle­ge­rin) so und wird am Sonn­tag ihre Stim­me abge­ben. Für wen, das stand für sie vor eini­gen Wochen eigent­lich bereits fest. Doch durch die Podi­ums­dis­kus­si­on am 28. August, bei der sich alle Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten den Fra­gen der August­dor­fer stell­ten, hat sich ihre Mei­nung geän­dert: „Ich wur­de dabei noch ein­mal umge­stimmt. Es gab Argu­men­te, die haben mich überzeugt.“

 

 

 

 

Vol­ker Hai­mann ist froh, wäh­len gehen zu dürfen.

Als sei­ne Pflicht emp­fin­det es Vol­ker Hai­mann (57 Jah­re, Fri­seur­meis­ter) an der Kom­mu­nal­wahl teil­zu­neh­men. „Ich bin froh, dass wir in Deutsch­land über­haupt wäh­len gehen dür­fen. In eini­gen ande­ren Län­dern ist das nicht so. Wer nicht wäh­len geht, darf hin­ter­her auch nicht meckern.“

Von Redaktion

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