Ab dem 27. Novem­ber 2020 sind Lie­fe­ran­ten und Dienst­leis­ter für den Bund ver­pflich­tet, über ihre Leis­tun­gen eine E‑Rechnung zu erstel­len. Papier­rech­nun­gen oder eine Über­mitt­lung per PDF sind danach nicht mehr zuläs­sig. Dar­auf weist die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer Lip­pe zu Det­mold hin. Betrof­fen sind alle öffent­li­chen Auf­trä­ge von unmit­tel­ba­ren und mit­tel­ba­ren Bun­des­ver­wal­tun­gen. Dazu zäh­len z. B. das Bun­des­wehr-Dienst­leis­tungs­zen­trum in August­dorf oder die Agen­tur für Arbeit in Detmold.

In einer E‑Rechnung wer­den die Rech­nungs­in­hal­te in einem struk­tu­rier­ten, maschi­nen­les­ba­ren XML-Daten­satz dar­ge­stellt. Dadurch kön­nen Infor­ma­tio­nen nicht nur elek­tro­nisch über­mit­telt und emp­fan­gen wer­den, son­dern auch medi­en­bruch­frei wei­ter­ver­ar­bei­tet und auto­ma­ti­siert zur Aus­zah­lung gebracht wer­den. „Eine PDF-Rech­nung wird zwar auch in einem elek­tro­ni­schen For­mat aus­ge­stellt, über­mit­telt und emp­fan­gen“, erläu­tert IHK-Mit­ar­bei­ter Frank Lum­ma den Unter­schied, „es han­delt sich jedoch ledig­lich um eine bild­haft reprä­sen­tier­te Rech­nung.“ Sie ermög­li­che gera­de kei­ne auto­ma­ti­sche Ver­ar­bei­tung beim Empfänger.

Unter­neh­men kön­nen für die E‑Rechnung wei­ter­hin ihre betrieb­li­chen Sys­te­me nut­zen, sofern sie kom­pa­ti­bel sind. Als Alter­na­ti­ve stellt der Bund zwei Rech­nungs­ein­gangs­platt­for­men zur Verfügung. 

Für wei­te­re aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen zur E‑Rechnung ver­weist die IHK Lip­pe auf das Bun­de­spor­tal unter www.e‑rechnung-bund.de.

Von Redaktion

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