Nach 35 Dienst­jah­ren ist für Hol­ger Krug bei der Bun­des­wehr Schluss: Der 55-jäh­ri­ge Ober­stabs­feld­we­bel wird in den Ruhe­stand ver­setzt. Seit rund drei Jah­ren war Krug Kom­pa­nie­feld­we­bel im Stab der Pan­zer­bri­ga­de 21 „LIPPERLAND“. Ihm folgt Ober­stabs­feld­we­bel Hei­ner Sau­er, der aus dem Bun­des­amt für das Per­so­nal­ma­nage­ment der Bun­des­wehr in Köln nach August­dorf wech­selt. Im Rah­men eines fei­er­li­chen Appells wur­den die Dienst­ge­schäf­te der „Mut­ter der Kom­pa­nie“ offi­zi­ell übergeben.

Als sicht­ba­res Erken­nungs­zei­chen wech­sel­te die gold­gel­be „Spieß“-Kordel den Trä­ger. Oberst­leut­nant i.G. (im Gene­ral­stabs­dienst) Lud­ger Natrop, Chef des Sta­bes der August­dor­fer Kampf­trup­pen­bri­ga­de, blick­te in sei­ner Anspra­che auf die beruf­li­che Lauf­bahn von Ober­stabs­feld­we­bel Krug zurück. Krug trat 1985 im Pan­zer­ba­tail­lon 61 im hes­si­schen Wolf­ha­gen in die Bun­des­wehr ein. Es folg­te die Aus­bil­dung zum Pan­zer­feld­we­bel Leo­pard 2. Von 1989 bis 2009 durch­lief der zwei­fa­che Fami­li­en­va­ter am glei­chen Stand­ort zahl­rei­che Ver­wen­dun­gen im Pan­zer­ba­tail­lon 64, zuletzt als Kom­pa­nie­feld­we­bel der ers­ten Kompanie.

Anschlie­ßend arbei­te­te der erfah­re­ne Unter­of­fi­zier als Feld­we­bel für Stand­ort­an­ge­le­gen­hei­ten in der Rom­mel-Kaser­ne, ehe er im Mai 2017 sei­ne Ver­wen­dung als „Spieß“ des Bri­ga­de­sta­bes antrat. Hei­ner Sau­er tritt sei­ne Ver­wen­dung in der Gemein­de am Sen­ne­rand auf eige­nen Wunsch an. „Ich woll­te unbe­dingt wie­der „Spieß“ sein“, betont der 50-jäh­ri­ge aus­drück­lich. Erfah­run­gen als „Mut­ter der Kom­pa­nie“ sam­mel­te der Berufs­un­ter­of­fi­zier bereits im Artil­le­rie­ba­tail­lon 295 in Baden-Württemberg.

Für Hol­ger Krug beginnt ein neu­er Lebens­ab­schnitt: „Lang­wei­lig wird mir nicht. Ich habe immer etwas zu tun“, ver­spricht er mit einem Lächeln. Trotz­dem fällt der Abschied aus der Rom­mel-Kaser­ne nicht leicht, gibt der zukünf­ti­ge Pen­sio­när zu. „Was mir beson­ders feh­len wird, sind mei­ne Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den“, ver­rät Krug zum Abschied. (mw)

Von Redaktion

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