„Nichts ist so bestän­dig wie die Lage­än­de­rung.“ Die­sen Satz haben alle Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten wäh­rend ihrer Dienst­zeit mehr als ein­mal gehört. Dahin­ter ver­birgt sich die Fähig­keit mili­tä­ri­scher Ein­hei­ten und Stä­be, kurz­fris­tig und fle­xi­bel auf geän­der­te Rah­men­be­din­gun­gen im Grund­be­trieb, Übung und Ein­satz zu reagieren.

Vor genau so einer Situa­ti­on stand der Stab des August­dor­fer Pan­zer­ba­tail­lons 203 in der ver­gan­ge­nen Woche. Ein kur­zer Tele­fon­an­ruf beim Batail­lons­kom­man­deur Mar­co Maul­be­cker kün­dig­te Gene­ral­leut­nant Johann Lan­gen­eg­ger, Stell­ver­tre­ter des Inspek­teur des Hee­res und Kom­man­deur Ein­satz, zu einem über­ra­schen­den Dienst­auf­sichts­be­such in der Rom­mel-Kaser­ne an. Ein­tref­fen des hoch­ran­gi­gen Gas­tes aus Straus­berg: in einer Stun­de. Gesagt, getan. Sofort lie­fen im Stabs­ge­bäu­de der „203er“ die Tele­fo­ne heiß. Schlüs­sel­per­so­nal wie Abtei­lungs­lei­ter, die sich nicht am Stand­ort auf­hiel­ten, muss­ten eilig zurück­be­foh­len wer­den. Par­al­lel dazu wur­den Per­so­nal­zah­len und

Ein­satz­be­reit­schafts­mel­dun­gen des Mate­ri­als aktua­li­siert. Zudem waren eini­ge weni­ge Anpas­sun­gen im Lage­vor­trag vor­zu­neh­men. „Wir waren trotz der knap­pen Vor­warn­zeit auf den Punkt  vor­be­rei­tet“, freu­te sich Oberst­leut­nant Mar­co Maul­be­cker über die pro­fes­sio­nel­le Arbeit sei­nes Bataillonsstabes.

Gene­ral­leut­nant Lan­gen­eg­ger  ließ sich rund zwei Stun­den über die Situa­ti­on des Pan­zer­ba­tail­lons unter­rich­ten. In sei­ner Funk­ti­on als Kom­man­deur Ein­satz befeh­ligt der 62-jäh­ri­ge Gene­ral das Feld­heer, bestehend aus der 1. Pan­zer­di­vi­si­on in Olden­burg, der 10. Pan­zer­di­vi­si­on in Veits­höch­heim sowie der Divi­si­on Schnel­le Kräf­te aus Stadtallendorf.

Von Redaktion

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