Wie kann man den Ver­kehrs­teil­neh­mern, die durch die Meck­len­bur­ger Stra­ße bret­tern, bei­brin­gen, lang­sa­mer zu fah­ren? Um Ant­wor­ten auf die­se Fra­ge zu bekom­men, hat­te die Ver­wal­tung am Don­ners­tag­abend zu einem Orts­ter­min eingeladen.

Der Hin­ter­grund: Anwoh­ner der Meck­len­bur­ger Stra­ße hat­ten bean­tragt, den Ver­kehr in der Stra­ße wei­ter zu beru­hi­gen, zum Bei­spiel durch Brems­schwel­len, Köl­ner Tel­ler oder eine Sper­rung für den Durchgangsverkehr.

„Es wird ein­fach zu schnell gefah­ren, wodurch Kin­der, Fuß­gän­ger und Anwoh­ner gefähr­det wer­den”, erklär­ten die knapp 30 Anwe­sen­den. So wer­de die Meck­len­bur­ger Stra­ße auch als Abkür­zung zwi­schen Kirch­weg und dem sich öst­lich anschlie­ßen­den Wohn­ge­biet genutzt. So sei es auch immer wie­der zu Bei­nahun­fäl­len gekommen.

Patrick Herr­mann, all­ge­mei­ner Ver­tre­ter des Bür­ger­meis­ters, lei­te­te das Tref­fen und frag­te, wel­che Mög­lich­kei­ten es jetzt gebe und wel­che Wün­sche die Anwoh­ner hätten.

Man­fred Wag­ner vom Fach­be­reich Bau­en, Pla­nen, Umwelt und Tief­bau, erläu­ter­te, dass man umge­hend ein Schild „Nur für Anwoh­ner” anbrin­gen kön­ne. „Da hält sich doch sowie­so kei­ner dar­an”, kam es von den Anwoh­nern, die am liebs­ten eine Sack­gas­se aus der Stra­ße gemacht hät­ten. Das gehe aber schon allei­ne bau­recht­lich nicht, muss­ten sie erfahren.

„Dann aber soll­te wenigs­tens geblitzt wer­den”, ent­fuhr es einer ande­ren Anwoh­ne­rin. Da habe die Poli­zei aber bereits mit­ge­teilt, dass die Stra­ße zu kurz sei, um dort die Geschwin­dig­keit zu messen.

Nun soll erst ein­mal eine digi­ta­le Ver­kehrs­kon­trol­le statt­fin­den. Zwei Schil­der sol­len die Geschwin­dig­keit des Ver­kehrs in bei­de Rich­tun­gen mes­sen und spei­chern. „Mit die­sen Daten haben wir dann wei­te­re Mög­lich­kei­ten”, so Herr­mann. Außer­dem sol­le nun auch das „Nur für Anwoh­ner” Schild bestellt und ange­bracht wer­den. „Das muss dann aber auch kon­trol­liert wer­den”, for­der­ten die Anwohner. 

Auf die Fra­ge von Herr­mann, ob es noch wei­te­re Wün­sche gebe, erwi­der­te eine Anwoh­ne­rin: „Las­sen Sie es bit­te schnell gesche­hen.” Die­ser Auf­for­de­rung, ver­si­cher­te Patrick Herr­mann, wer­de er sich bemü­hen, nachzukommen.

Mit bei dem Ter­min war auch August­dorfs zukünf­ti­ger Bür­ger­meis­ter Tho­mas Kat­zer. Zu ihm gewandt, erklär­te Herr­mann: „Das wird den neu­en Bür­ger­meis­ter dann wahr­schein­lich auch beschäftigen.”

Von Redaktion

Ein Gedanke zu „Verkehr an Mecklenburger Straße soll reduziert werden“
  1. Guten Mor­gen,
    die­ses The­ma dürf­te wohl jedem mitt­ler­wei­le bekannt sein. Punk­tu­el­le Ver­fah­ren, die ohne jeden Nut­zen für die All­ge­mein­heit sind. Auch hier wie­der das sel­be: Eine an sich ver­kehrs­be­ru­hig­te Straße.…..
    Soll die jetzt auch gesperrt wer­den? Trit­ten­stra­ße auch? Sofi­en­stra­ße? Pau­li­nen­stra­ße, Vik­to­ria­stra­ße, Kamp­weg, die Lis­te lie­ße sich end­los fort­set­zen. Es wird dort über­all erschre­ckend schnell gefah­ren. Des­we­gen haben wir bereits mehr­mals den Rat der Gemein­de ange­schrie­ben. Dort ist alles bekannt und wird nichts getan! Trotz immer wie­der­keh­ren­der Hin­wei­se bis hin zu Pro­tes­ten wer­den die Vor­schlä­ge immer wie­der ignoriert!
    1. Auf­klä­rung! Vie­le auf zu schnel­les Fah­ren Ange­spro­che­ne ant­wor­ten häu­fig, sie wüss­ten gar nicht, dass nur Schritt­ge­schwin­dig­keit gefah­ren wer­den dürfe.
    Abhil­fe: Zwei Mal im Jahr Hin­weis in einem Wer­be­blatt, bei­spiels­wei­se August­dor­fer Anzei­ger. In Abspra­che mit der Poli­zei könn­te man auf Schul­we­ge, Sicht­bar­keit und auch auf lang­sa­mes Fah­ren hin­wei­sen. Fly­er könn­te man eben­falls regel­mä­ßig verteilen.
    2. Das Anbrin­gen ein­fa­cher Hilfs­mit­tel wie Fahr­bahn­schwel­ler in regel­mä­ßi­gen Abstän­den. Die sind sehr effek­tiv, denn nie­mand will sein Auto kaputt fahren.
    3. Kon­se­quen­te Ver­kehrs­über­wa­chung!!! Die StVO gibt mitt­ler­wei­le viel her, um umein­sich­ti­ge Auto­fah­rer/-innen zum Umden­ken zu bewe­gen! Denn das Über­tre­ten der zuläs­si­gen Geschwin­dig­keit ist mitt­ler­wei­le so gewor­den, dass es rich­tig Aua macht! Es wird nur lei­der in die­sem Dorf NICHT ange­wen­det. Denn eine Über­wa­chung in den ver­kehrs­be­ru­hig­ten Berei­chen fin­det prak­tisch nicht statt. Und damit nimmt man die Gefähr­dung der Kin­der auf dem Schul­weg oder wäh­rend des Spie­lens auf der (dafür vor­ge­se­hen) Stra­ße bil­li­gend in Kauf.
    Wel­che Par­tei nimmt end­lich den Faden auf und legt ein Gesamt­kon­zept Ver­kehr für August­dorf vor?! Dazu könn­te man so vie­le Din­ge anbrin­gen. Loos­hör­ner Weg bei­spiels­wei­se. Die bau­art­li­chen­Hin­der­nis­se für die abschüs­si­gen Fah­rer ver­lei­ten eher zum Gas Geben als zum Lang­sam fah­ren. Auch hier: Weg mit und Fahr­bahn­schwel­ler instal­lie­ren, die grund­sätz­lich zum Lang­sam fah­ren zwingen!
    Ampel­an­la­gen Imker­we­ge, Kirch­weg sowie Ein­mün­dung am Dören­krug: Anstatt teu­re Ampel­an­la­gen zu haben , wir­ken Kreis­ver­keh­re bau­art­lich zum Nor­mal­fah­ren! Denn dort gibt kein Grün­licht Signal zum schnel­ler Fah­ren (noch schnell drü­ber huschen). Man MUSS lang­sam fah­ren! Die Unfall­ge­fahr an Kreis­ver­keh­ren­nist deut­lich nied­ri­ger als bei Ampel­an­la­gen. Auch das hat man west­lich von uns bereits vor lan­gem erkannt und umge­setzt! Im Übri­gen sind Kreis­ver­keh­re öko­lo­gisch viel bes­ser als jede Ampel!
    Also bit­te nicht immer nur ver­ein­zel­te Orts­be­ge­hun­gen! Bit­te erstel­len Sie ein ver­nünf­ti­ges Ver­kehrs­kon­zept für August­dorf. Schö­nes Wochenende

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