„Ene, mene, ein, zwei, drei, eine Geschich­te kom­me nun her­bei!“ Mit die­sem magi­schen Satz beginnt bei Susan­ne Specht so manch eine Stun­de. Die Erzie­he­rin ist in der Kita Jona als Fach­kraft für Spra­che tätig.

Seit kur­zem kann Specht die Klei­nen nun noch bes­ser in die Geschich­ten ein­füh­ren, denn sie hat uner­war­te­te Unter­stüt­zung durch Bet­ti­na Schmut­te, Annet­te Wilm und San­dra Schnei­der bekom­men. Die drei sind Künst­le­rin­nen und haben sich den #owl­stones und #nrw­stones verschrieben.

„Wir suchen uns Stei­ne, bema­len die und wil­dern die­se dann aus“, erklärt Schmut­te die Tätig­keit. Bei Wan­de­run­gen las­sen sie die zuvor bemal­ten Stei­ne irgend­wo lie­gen, in der Hoff­nung, dass ein ande­rer die­se fin­det und sich dar­an erfreut.

Gefreut hat­te sich auch Susan­ne Specht, als sie in Kon­takt mit den drei Künst­le­rin­nen kam. Kur­zer­hand frag­te sie, ob es wohl mög­lich sei, für die vor­ge­tra­ge­nen Mär­chen eige­ne Stei­ne zu bema­len. „Selbst­ver­ständ­lich haben wir das mit großér Freu­de gemacht“, berich­tet Annet­te Wilm. Und so ent­stan­den Figu­ren für „Die drei Schwein­chen“, „Alle mei­ne Ent­chen“, oder auch für das Mär­chen „Der Kobold und die Ameise“.

„Jetzt haben wir am Anfang eines jeden Mär­chens ein Tuch über einem Beu­tel, in dem die Stei­ne ver­steckt sind“, schil­dert Mär­chen­er­zäh­le­rin Susan­ne Specht das Vor­ge­hen. Denn die Stei­ne ver­fol­gen ein wei­te­res Ziel. „Die Kin­der kön­nen durch die bemal­ten Stei­ne die Geschich­ten bes­ser begrei­fen und ler­nen auch die deut­sche Spra­che schnel­ler“, so die Erzie­he­rin, die unter­streicht: „Das Gan­ze bringt Freude!“

Und genau das wol­len auch die Künst­le­rin­nen bewir­ken: Freu­de. „Viel­leicht kommt ja noch das ein und ande­re Mär­chen hin­zu, wel­ches wir dann noch auf Stei­nen ver­ewi­gen”, freu­en sich die Drei.

 

 

 

Von Redaktion

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