Bun­des­weit ist die Antrags­frist für die ers­te Pha­se der Über­brü­ckungs­hil­fe auf den 9. Okto­ber 2020 und damit um neun Tage ver­län­gert wor­den. Die Unter­neh­men haben somit etwas mehr Zeit, um die För­de­rung für die Mona­te Juni bis August über einen regis­trier­ten Steu­er­be­ra­ter, Wirt­schafts­prü­fer, ver­ei­dig­te Buch­prü­fer oder einen Rechts­an­walt zu bean­tra­gen. Eine rück­wir­ken­de Antrags­stel­lung nach dem 9. Okto­ber 2020 ist nicht möglich.

„Wir begrü­ßen die Ver­län­ge­rung der Antrags­frist für die ers­te Pha­se der Über­brü­ckungs­hil­fe. Damit haben die aus­füh­ren­den Dienst­leis­ter mehr Zeit für unse­re Unter­neh­men die Unter­stüt­zung zu bean­tra­gen,“ unter­streicht Maria Klaas, Geschäfts­füh­re­rin der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer Lip­pe zu Det­mold (IHK Lippe).

Grund­sätz­lich sind Unter­neh­men, Solo­selb­stän­di­ge und Ange­hö­ri­ge der Frei­en Beru­fe im Haupt­er­werb für die ers­te Pha­se der Über­brü­ckungs­hil­fe antrags­be­rech­tigt, bei denen der Umsatz in den Mona­ten April und Mai 2020 um durch­schnitt­lich min­des­tens 60 Pro­zent gegen­über den glei­chen Vor­jah­res­mo­na­ten ein­ge­bro­chen ist.

Die IHK Lip­pe begrüßt zudem, dass für die anschlie­ßen­den För­der­mo­na­te Sep­tem­ber bis Dezem­ber 2020 mit der zwei­ten Pha­se der Über­brü­ckungs­hil­fe bereits jetzt ein neue Per­spek­ti­ve für Unter­neh­men besteht, die sich noch nicht wie­der von den wirt­schaft­li­chen Ein­bu­ßen im Rah­men der Coro­na-Pan­de­mie erholt haben. Eine Antrags­stel­lung wird vor­aus­sicht­lich ab Mit­te Okto­ber mög­lich sein.

Ziel der Über­brü­ckungs­hil­fe ist es, die wirt­schaft­li­che Exis­tenz von betrof­fe­nen Unter­neh­men, Solo­selbst­stän­di­gen sowie Frei­be­ruf­le­rin­nen und Frei­be­ruf­lern zu sichern. Dazu wer­den bei coro­nabe­ding­ten erheb­li­chen Umsatz­aus­fäl­len die betrieb­li­chen Fix­kos­ten teil­wei­se erstattet.

Aktu­ell ist wei­ter offen, wie und wann es mit dem Abrech­nungs­ver­fah­ren zur NRW-Sofort­hil­fe wei­ter geht. Die­ses wur­de im Juli gestoppt. Seit­dem war­ten die antrags­stel­len­den Unter­neh­men auf wei­te­re Infor­ma­tio­nen. Die IHK Lip­pe setzt sich hier wei­ter auf Lan­des­ebe­ne für die Inter­es­sen der hei­mi­schen Unter­neh­men ein und ver­sucht, die anrech­nungs­fä­hi­gen Kos­ten auszuweiten.

Von Redaktion

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