„Wir begrü­ßen, dass die Lan­des­re­gie­rung nun über die Coro­na­schutz­ver­ord­nung geht, um dem Han­del – aber auch der Gas­tro­no­mie und Schau­stel­lern – eine Per­spek­ti­ve für das Weih­nachts­ge­schäft zu eröff­nen. Eine ver­ant­wor­tungs­vol­le Öff­nung der Weih­nachts­märk­te sowie der Geschäf­te an den Advents­sonn­ta­gen sind für den gebeu­tel­ten Han­del ein wich­ti­ges Signal zum Jah­res­en­de”, sagt Sven Schul­te, han­dels­po­li­ti­scher Spre­cher von IHK NRW.

Die ange­pass­te Coro­na­schutz­ver­ord­nung ermög­licht es Ein­zel­händ­lern, zu den vier Advents­sonn­ta­gen sowie am 3. Janu­ar 2021 ihre Türen von 13 bis 18 Uhr zu öff­nen. Weih­nachts­märk­te dür­fen statt­fin­den, sofern Hygie­ne- und Infek­ti­ons­schutz­kon­zep­te vorliegen.

„Beson­ders begrü­ßen wir, dass die Mög­lich­keit der Sonn­tags­öff­nun­gen nicht aus­schließ­lich auf die Innen­städ­te und Stadt­teil­zen­tren begrenzt ist“, so Schul­te. Die Neu­re­ge­lung umfasst auch Geschäf­te in dezen­tra­len Lagen, wie bei­spiels­wei­se Möbel­häu­ser. Neu und wich­tig ist auch, dass die Kom­mu­nen kei­ne wei­te­ren Begrün­dun­gen lie­fern müssen.

Wich­tig sei nun, dass alle Betei­lig­ten den Auf­schlag posi­tiv beglei­ten und zu einer Ver­sach­li­chung der Dis­kus­si­on bei­tra­gen. Schließ­lich gehe es dem Land nicht um Umsatz­stei­ge­run­gen im Han­del, son­dern um eine Ent­zer­rung der Kun­den­fre­quen­zen im Weih­nachts­ge-schäft. „Rund um Weih­nach­ten wird es in den Ein­kaufs­la­gen und Geschäf­ten übli­cher­wei­se beson­ders eng“, so Schul­te abschließend.

Von Redaktion

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