Die Heiz­kör­per der Grund­schu­le In der Sen­ne sind defekt. Durch die Vor­ga­ben zur Belüf­tung wäh­rend der Coro­na­kri­se trägt das dazu bei, dass die Kin­der schon am gest­ri­gen Don­ners­tag ein wenig gebib­bert haben.

Das ist nun auch der Grund, wes­halb der letz­te Schul­tag vor den Herbst­fe­ri­en vor­ver­legt wur­de. Zuvor hat­te die Gemein­de geprüft, ob man nicht mit zusätz­li­chen mobi­len Heiz­ge­rä­ten die Tem­pe­ra­tu­ren erhö­hen konnte.

Das aber mach­te das Strom­netz nicht mit, so dass beim Ein­schal­ten der Heiz­kör­per die Siche­run­gen in der Schu­le raus­spran­gen. Die Gemein­de bat  dann die Feu­er­wehr um Rat, die genau­so, wie die Stadt­wer­ke vor Ort waren, um sich einen Über­blick über die Situa­ti­on zu verschaffen.

„Wir sind als Feu­er­wehr aber nicht in der Lage, einen eige­nen Strom­kreis auf­zu­bau­en”, erläu­tet Feu­er­wehr­chef Jörg Diek­mann gegen­über der Redak­ti­on die Situa­ti­on an der Grundschule.

Aus die­sem Grund habe man sich dann dazu ent­schie­den, den Unter­richt am heu­ti­gen Frei­tag aus­fal­len zu las­sen, so dass die Hei­zung in den Herbst­fe­ri­en repa­riert wer­den könne.

Man­che Eltern hat­ten für die Maß­nah­me Ver­ständ­nis. „Es ist ja gut, dass die Schul­lei­tung da weit­sich­tig gehan­delt hat”, war von man­chen zu hören.

Ande­re wie­der­um sehen die defek­ten Heiz­kör­per in einem grö­ße­ren Zusam­men­hang: „Viel­leicht soll­te man mal hin­ter­fra­gen, wie viel Geld in den letz­ten 5 Jah­ren in die­ses sanie­rungs­be­dürf­ti­ge Gebäu­de gesteckt wur­de. Inklu­si­ve einer sinn­lo­sen Umzäu­nung.” Die Gemein­de habe kein ver­nünf­ti­ges lang­fris­tig agie­ren­des Gebäu­de­ma­nage­ment, äußern sich ande­re Eltern.

Von Redaktion

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