Ein Tag war der Hei­de­sport­platz frei­ge­ge­ben und schon tum­mel­ten sich am Nach­mit­tag zahl­rei­che Besu­cher auf dem Gelän­de, des­sen Herz­stück der Kunst­stoff­ra­sen­platz und ein mul­ti­funk­tio­nel­les Kunst­stoff­spiel­feld mit Fuß­ball­to­ren und Bas­ket­ball­kör­ben ist.

Der Hei­de­sport­platz aus der Luft betrach­tet. Foto: Wolff

Dar­über hin­aus bie­tet der Platz mit einer Calis­the­nics-Anla­ge, einer neu­en Kunst­stoff­lauf­bahn, einem Kugel­stoß­be­reich, einem Boule-Feld, Mehr­ge­nera­tio­nen-Sport­ge­rä­ten, einem Klet­ter­fel­sen, dem Dreh­spiel „Super­no­va“ sowie zahl­rei­chen Bän­ken, genü­gend Mög­lich­kei­ten, um sich aus­zu­to­ben und auszuruhen.

Aus­ge­tobt haben sich auch Joel und Liam, die gemein­sam mit ihrer Mut­ter Marei­ke Johan­nig­mann den Platz am Frei­tag nach­mit­tag besucht haben.

Zuerst pro­bie­ren die bei­den erst ein­mal die Lauf­bahn aus, danach geht es wei­ter zu den Klet­ter­ge­rüs­ten, an denen sich die Sport­freun­de ent­lang­han­geln und aus­to­ben kön­nen. Nur ein paar Meter wei­ter davon ent­fernt geht es zum Ober­kör­per­er­go­me­ter, das auch Mut­ter Marei­ke gleich ausprobiert.

Marei­ke Johan­nig­mann erkun­det das Ober­kör­per­er­go­me­ter. Foto: Wolff

Das Ober­kör­per­er­go­me­ter gehört, im Gegen­satz etwa zum Lauf­band, zum Cross­trai­ner oder zum Fahr­ra­der­go­me­ter, nicht zu den typi­schen Fit­ness­ge­rä­ten, die in jedem Fit­ness­stu­dio zu fin­den sind und ist eine Art Exot unter den Car­dio­ge­rä­ten. Ein sol­ches Trai­nings­ge­rät ist, wie der Name ver­mu­ten lässt, in ers­ter Linie für das Ober­kör­per­trai­ning gedacht. Die Mus­ku­la­tur an den Armen, den Schul­tern, der Brust und an Tei­len des Rückens kann mit den ver­schie­de­nen Übun­gen effek­tiv und nach­hal­tig trai­niert werden.

Direkt im Anschluss lädt der Fas­zi­en­trai­ner zum Üben ein. Fas­zi­en­trai­ning ist in vie­len Augen die opti­ma­le Ergän­zung zu sport­li­chen Ober­schen­kel­übun­gen. Durch das geziel­te Mas­sie­ren des Bin­de­ge­we­bes rund um den Ober­schen­kel­mus­kel wer­den die Zel­len rehy­driert, Säu­re­her­de abge­baut und die Durch­blu­tung gestei­gert. Das trägt im Rah­men von sport­li­chen Akti­vi­tä­ten zur akti­ven Rege­ne­ra­ti­on bei.

Oli­via pro­biert das Wel­len­lau­fen aus, das einem Step­per ähnelt. Foto: Wolff

Beim Wel­len­lau­fen macht Oli­via, die auch auf dem Gelän­de unter­wegs ist, eine gute Figur. Auf Rol­len gela­ger­te Peda­le wer­den auf Schie­nen, durch eige­ne Kör­per­kraft in Bewe­gung gesetzt. Durch eine Schau­ta­fel ange­lei­tet, dif­fe­ren­ziert durch Rhyth­mus und Dau­er, wird der gesam­te unte­re Rücken‑, Hüft- und Becken­be­reich mobi­li­siert und die Bein­mus­ku­la­tur aktiviert.

In Reich­wei­te sind nun schon die Klet­ter­fel­sen mit dem ver­bin­den­den Git­ter, dass alle Kin­der dazu ani­miert soweit wie mög­lich nach oben zu klet­tern und dabei eine gute Aus­sicht zu genießen.

Die Klet­ter­ge­rä­te ver­lan­gen den jun­gen Sport­lern eini­ges ab. Foto: Wolff

Wäh­rend­des­sen berei­tet Chris­ti­an Schmie­der vom FC August­dorf die Übungs­stun­de der Minis vor. „Wir wer­den heu­te zum ers­ten Mal auf dem Platz sein”, erklärt Schmie­der gegen­über den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN. Die Beschaf­fen­heit des Spiel­fel­des und die Mög­lich­keit, dass jetzt schon dort geübt wer­den kann, erfreut den Trai­ner. Im Anschluss an das Trai­ning erklärt Schmie­der: „Den Kin­dern hat es super viel Spaß gemacht.” Es sei zwar nicht mit dem Trai­ning auf einem Natur­ra­sen­platz zu ver­glei­chen, aber den­noch hät­ten alle viel Freu­de gehabt. „Für uns als Trai­ner war der Trai­nings­ab­lauf sehr ange­nehm, da die Spiel­feld­li­ni­en auf dem Platz bereits vor­han­den sind und von uns nicht extra mit Hüt­chen abge­steckt wer­den müs­sen. Zudem las­sen sich die Tore gut auf dem Platz bewe­gen. Alles in allem eine gelun­ge­ne ers­te Ein­heit. Wir wer­den den neu­en Hei­de­sport­platz künf­tig, beson­ders zu den Schlecht­wet­ter-Pha­sen, häu­fi­ger in unse­re Trai­nings­pla­nung mit ein­be­zie­hen”, lau­tet Schmie­ders Fazit.

Und auch Marei­ke Johan­nig­mann zeigt sich von dem neu­en Ange­bot angtan. „Es ist rich­tig schön gewor­den”, schwärmt die Mut­ter, die vor allem die zahl­rei­chen Mög­lich­kei­ten her­vor­hebt, die der Sport­platz nun bietet.

Auch Liam und Joel sind begeis­tert. „Wenn wir Zeit haben, wer­den wir jetzt häu­fi­ger hier hin­ge­hen”, sind sie sich sicher. Glück­li­cher­wei­se ste­hen ja nun die Herbst­fe­ri­en vor der Tür. Zeit genug, um den neu­en Sport­platz zu erkunden.

 

 

 

Von Redaktion

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