IHK Veranstaltung — Wer ist Walter?

Was bewegt Kun­den wirk­lich? Wel­che Pro­ble­me haben sie und wie kann man sie lösen? Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen bot kürz­lich ein gemein­sa­mer, inter­ak­ti­ver Work­shop der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer Lip­pe zu Det­mold (IHK Lip­pe) und Inno­Zent OWL e.V. Unter dem pro­vo­kan­ten Titel „Wer ist Wal­ter?“ soll­ten die Teil­neh­mer Kun­den­grup­pen defi­nie­ren und den Weg des Kun­den bis zur Kauf­ent­schei­dung nach­voll­zie­hen. Auf die­ser Basis wur­den dann pas­sen­de Lösun­gen für Wal­ter, einen fik­ti­ven Kun­den, ent­wi­ckelt. Am Ende prä­sen­tier­ten die Teil­neh­mer ein­an­der ihre Ideen.

Dr. Mat­thi­as Bött­cher, Inno­va­ti­onss­cout bei der IHK Lip­pe, hob her­vor, wie wich­tig ein bes­se­res Kun­den­ver­ständ­nis bei der Ent­wick­lung von pas­sen­den Lösun­gen ist: „Wenn man nicht weiß, was die Kun­den wirk­lich wol­len, besteht die Gefahr, dass man tol­le Pro­duk­te ent­wi­ckelt, die am Markt nicht ange­nom­men wer­den.“

Die Auf­ga­be im Work­shop war, die idea­le Geld­bör­se für einen Kun­den zu ent­wi­ckeln. Um zu wis­sen, was der Kun­de will, führ­ten die Teil­neh­mer in Zwei­er­grup­pen Inter­views durch. Hier­durch gewan­nen sie mehr Erkennt­nis­se über die Pro­ble­me und Wün­sche des Gegen­übers. Für das idea­le Pro­dukt schreck­ten die Teil­neh­mer auch vor radi­ka­len Lösun­gen nicht zurück. Die­se reich­ten von QR-Codes an der Geld­bör­se, über ein­ge­bau­te Dis­plays im Porte­mon­naie bis hin zum Smart­pho­ne, das bei Bedarf Geld aus­spuckt.

Ein bes­se­res Ver­ständ­nis für die Her­aus­for­de­run­gen der Kun­den ist nicht nur im tra­di­tio­nel­len Kun­den­kon­takt wich­tig. Auch für die Ent­wick­lung digi­ta­ler Kun­den­schnitt­stel­len spielt die­ses eine gro­ße Rol­le. Durch die Samm­lung und Aus­wer­tung von Daten kann eine spe­zi­fi­sche Anspra­che von Kun­den­grup­pen erfol­gen und hier­durch ein bes­se­res Kauf­erleb­nis erzielt wer­den. „Die im Work­shop erlern­te Metho­dik kön­nen die Teil­neh­mer nun im eige­nen Unter­neh­men ein­set­zen, um noch bes­se­re Lösun­gen für die Kun­den zu ent­wi­ckeln“, fasst Bött­cher zusam­men.

Nähe­re Infor­ma­tio­nen gibt es bei der IHK Lip­pe, Dr. Mat­thi­as Bött­cher, Refe­rent für Tech­no­lo­gie­trans­fer, unter Tel. 05231 7601–82 oder per E‑Mail an boettcher@detmold.ihk.de.

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Was bewegt Kunden wirklich? Welche Probleme haben sie und wie kann man sie lösen? Antworten auf diese Fragen bot kürzlich ein gemeinsamer, interaktiver Workshop der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) und InnoZent OWL e.V. Unter dem provokanten Titel „Wer ist Walter?“ sollten die Teilnehmer Kundengruppen definieren und den Weg des Kunden bis zur Kaufentscheidung nachvollziehen. Auf dieser Basis wurden dann passende Lösungen für Walter, einen fiktiven Kunden, entwickelt. Am Ende präsentierten die Teilnehmer einander ihre Ideen. Dr. Matthias Böttcher, Innovationsscout bei der IHK Lippe, hob hervor, wie wichtig ein besseres Kundenverständnis bei der Entwicklung von passenden Lösungen ist: „Wenn man nicht weiß, was die Kunden wirklich wollen, besteht die Gefahr, dass man tolle Produkte entwickelt, die am Markt nicht angenommen werden.“ Die Aufgabe im Workshop war, die ideale Geldbörse für einen Kunden zu entwickeln. Um zu wissen, was der Kunde will, führten die Teilnehmer in Zweiergruppen Interviews durch. Hierdurch gewannen sie mehr Erkenntnisse über die Probleme und Wünsche des Gegenübers. Für das ideale Produkt schreckten die Teilnehmer auch vor radikalen Lösungen nicht zurück. Diese reichten von QR-Codes an der Geldbörse, über eingebaute Displays im Portemonnaie bis hin zum Smartphone, das bei Bedarf Geld ausspuckt. Ein besseres Verständnis für die Herausforderungen der Kunden ist nicht nur im traditionellen Kundenkontakt wichtig. Auch für die Entwicklung digitaler Kundenschnittstellen spielt dieses eine große Rolle. Durch die Sammlung und Auswertung von Daten kann eine spezifische Ansprache von Kundengruppen erfolgen und hierdurch ein besseres Kauferlebnis erzielt werden. „Die im Workshop erlernte Methodik können die Teilnehmer nun im eigenen Unternehmen einsetzen, um noch bessere Lösungen für die Kunden zu entwickeln“, fasst Böttcher zusammen. Nähere Informationen gibt es bei der IHK Lippe, Dr. Matthias Böttcher, Referent für Technologietransfer, unter Tel. 05231 7601-82 oder per E-Mail an boettcher@detmold.ihk.de.

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