Die Füh­rungs­aka­de­mie in Ham­burg gilt als „Kader­schmie­de der Bun­des­wehr“. Mili­tä­ri­sche Spit­zen­kräf­te vom Haupt­mann bis zum Gene­ral aus allen Teil­streit­kräf­ten und mili­tä­ri­schen Orga­ni­sa­ti­ons­be­rei­chen wer­den hier inten­siv auf ihre zukünf­ti­gen Auf­ga­ben in den Streit­kräf­ten vor­be­rei­tet und wei­ter­ge­bil­det. Mot­to: „Mens agi­tat molem – Der Geist bewegt die Materie“.

An der Füh­rungs­aka­de­mie befin­den sich stän­dig bis zu 600 Lehr­gangs­teil­neh­mer, davon rund 100 aus­län­di­sche Offi­zie­re, die am Gene­ral­stabs­lehr­gang mit inter­na­tio­na­ler Betei­li­gung in der Ham­bur­ger Clau­se­witz-Kaser­ne teil­neh­men. In Vor­be­rei­tung auf die­sen Lehr­gang ste­hen für die aus­län­di­schen Offi­zie­re zwei Aus­bil­dungs­schrit­te auf dem Pro­gramm: Das Erler­nen der deut­schen Spra­che am Bun­des­spra­chen­amt in Hürth sowie ein zwei­wö­chi­ges Trup­pen­prak­ti­kum in einem Groß­ver­band des Hee­res. Seit Anfang der Woche sind des­halb neun aus­län­di­sche Stabs­of­fi­zie­re bei der Pan­zer­bri­ga­de 21 zu Gast.

Oberst­leut­nant Dirk Arning ist als Lei­ter des Ver­bin­dungs­kom­man­dos im Stab der „Lipperland“-Brigade für das Trup­pen­prak­ti­kum in August­dorf ver­ant­wort­lich. „Aus­bil­dungs­ziel ist das Ken­nen­ler­nen des täg­li­chen Aus­bil­dungs­diens­tes und der Stabs-und Gefechts­stan­dar­beit“, erklärt der Stabs­of­fi­zier gegen­über den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN. „Zudem sol­len die not­wen­di­gen Vor­aus­set­zun­gen mit Blick auf die wei­ter­füh­ren­de Leh­re an der Füh­rungs­aka­de­mie geschaf­fen wer­den“, so Arning. Rund zwan­zig Aus­bil­dungs­the­men sind für die zwei Wochen in der Trup­pe vorgesehen.

„Von den Grund­sät­zen der Inne­ren Füh­rung bis zum Pla­nungs­pro­zess auf NATO-Ebe­ne ist alles dabei.“ Dirk Arning hat gemein­sam mit Offi­zie­ren und Stabs­of­fi­zie­ren der Gene­ral­stabs­ab­tei­lung 3 des Bri­ga­de­sta­bes ein straf­fes Pro­gramm für die aus­län­di­schen Gäs­te auf die Bei­ne gestellt. Neben den viel­fäl­ti­gen mili­tä­ri­schen The­men steht am Wochen­en­de zusätz­lich ein Besuch des Her­manns­denk­mals auf der Agen­da. (mw)

Von Redaktion

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