Abschied und Neuanfang in den Kitas Jona und Arche

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Zu einem ganz beson­de­ren Got­tes­dienst waren die Gläu­bi­gen am gest­ri­gen Sonn­tag in der alten Dorf­kir­che zusam­men­ge­kom­men. Die lang­jäh­ri­ge Lei­te­rin der bei­den Kin­der­gär­ten „Jona“ und „Arche“, Anne­gret Schnei­der, wur­de aus ihrem Dienst ver­ab­schie­det. Direkt im Anschluss wur­den Hele­ne Sterz und Nadi­ne Heis­ter­mann als neue Lei­te­rin­nen ein­ge­führt.

Pfar­re­rin Johan­na Krum­bach fand rüh­ren­de und tref­fen­de Wor­te, als sie Anne­gret Schnei­der, im Namen der Kir­chen­ge­mein­de, dafür dank­te, dass sie ihre „Gaben und Kräf­te in den Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen und in der Kir­chen­ge­mein­de ein­ge­setzt hat.” Vie­les ste­he leben­dig vor Augen, man­ches lie­ge auch im Ver­bor­ge­nen, so die Pfar­re­rin.

Johan­na Krum­bach zeich­ne­te noch ein­mal das Wir­ken Schnei­ders nach, die vor ziem­lich genau 40 Jah­ren als Grup­pen­lei­tung im Kin­der­gar­ten „Regen­bo­gen“ begon­nen hat­te. „Wenn Du Dei­ne dama­li­ge Zeit als Erzie­he­rin mit der heu­ti­gen Kin­der­gar­ten-Wirk­lich­keit ver­gleichst, begeg­nen sich ver­mut­lich zwei Wel­ten”, so die Seel­sor­ge­rin schmun­zelnd. Elf Jah­re spä­ter war Anne­gret Schnei­der Lei­te­rin der drit­ten und jüngs­ten Ein­rich­tung „Jona“ gewor­den, par­al­lel dazu war sie auch als Grup­pen­lei­te­rin dort tätig.

Im Lau­fe der Zeit hat­te Schnei­der neben der Aus­bil­dung zur Erzie­he­rin auch die der Spiel­päd­ago­gin und der Heil­päd­ago­gin gemacht und konn­te somit auf umfang­rei­ches Wis­sen und viel Erfah­rung zurück­grei­fen und über­nahm am 1. Janu­ar 2011 als frei­ge­stell­te Lei­te­rin zusätz­lich zu „Jona“ noch die Lei­tung der „Arche“.

Pfar­re­rin Johan­na Krum­bach beschei­nig­te der schei­den­den Lei­te­rin, „in den vier­zig Jah­ren nie nur Dienst nach Vor­schrift” gemacht, son­dern sich mit gro­ßem Enga­ge­ment bei ihren viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben ein­ge­bracht zu haben. „Zwei Kitas zu lei­ten ist eine logis­ti­sche Hoch­leis­tung, für die ich Dich immer bewun­dert habe. Neben der Arbeit mit den Kin­dern und spä­ter den Lei­tungs­auf­ga­ben war Dir die reli­giö­se Erzie­hung der Kin­der sowie die reli­gi­ons­päd­ago­gi­sche Aus­bil­dung der Erzie­he­rin­nen sehr wich­tig”, fass­te Krum­bach das Wir­ken von Anne­gret Schnei­der zusam­men.

Neu­an­fang

Auch bei der Ein­füh­rung von Hele­ne Sterz als Lei­te­rin für die Kita Jona und Nadi­ne Heis­ter­mann als neue Lei­te­rin für die Arche fand Pfar­re­rin Johan­na Krum­bach sehr per­sön­li­che Wor­te.

Zu Sterz gewandt, erklär­te Krum­bach, dass die­se inzwi­schen schon zehn Jah­re in der Arbeit vor Ort aktiv sei. Begon­nen im August 2010 in der „Arche“ – zunächst mit 25 Wochen­stun­den aber schon ein Jahr spä­ter mit Voll­zeit in der Kita  „Jona“ mit­ein­ge­stie­gen. Neben der päd­ago­gi­schen Arbeit mit den Kin­dern habe Sterz in die­sen Jah­ren viel über Lei­tungs­auf­ga­ben gelernt. „Nun wirst Du zusam­men mit den ande­ren Mit­ar­bei­te­rin­nen der KiTa „Jona“ eine neue Prä­gung geben”, ist sich Johan­na Krum­bach sicher.

Eine Lei­tungs­po­si­ti­on inne zu haben sei nicht immer leicht, „und ich weiß, dass Du schon man­che schlaf­lo­se Nacht hat­test”, berich­te­te die Pfar­re­rin. Mit den Wor­ten: „Aber dank Dei­nes posi­ti­ven Wesens und Dei­ner Ener­gie wirst Du Dich in den kom­men­den Jah­ren den Auf­ga­ben mit Erfolg stel­len”, stell­te Krum­bach der neu­en Lei­te­rin ein her­vor­ra­gen­des Zeug­nis gleich zu Beginn aus. Stell­ver­tre­te­rin von Hele­ne Sterz ist Sil­ke DeWolf.

Nadi­ne Heis­ter­mann hat eine Blitz­kar­rie­re hin­ge­legt. Sie hat vor gut einem Jahr bei in der Arche begon­nen. Als Diplom-Sozi­al­päd­ago­gin arbei­te­te sie zunächst inte­gra­tiv . „Im Febru­ar wur­dest Du zur Nach­fol­ge­rin von Anne­gret gewählt. Inner­halb kür­zes­ter Zeit – schließ­lich begann dann der Lock Down – muss­test Du Dir die Basics für die KiTa-Lei­tung aneig­nen”, ließ Pfar­re­rin Krum­bach die letz­ten Mona­te revue pas­sie­ren. „Dank Dei­ner jah­re­lan­gen Berufs­er­fah­rung mit Jugend­li­chen und Kin­dern und dei­ner Aus­bil­dung ist Dir das sehr gut gelun­gen”, beschei­nig­te Krum­bach der neu­en Lei­te­rin und füg­te hin­zu: „Du hast in der kur­zen Zeit schon eini­ge Kri­sen gemeis­tert, dar­um bin ich über­zeugt, dass Du Dich auch in Zukunft allen Her­aus­for­de­run­gen stel­len kannst.” Stell­ver­tre­te­rin von Nadi­ne Heis­ter­mann ist Lisa Rose.

Unter­malt wur­de der stim­mungs­vol­le Got­tes­dienst durch einen Teil des Posau­nen­cho­res und den Orga­nis­ten; und auch die Liedaus­wahl, die Stü­cke wie „Geh unter der Gna­de” oder „Lobe den Her­ren” beinhal­te­te, zeug­te von einer stim­mi­gen Vor­be­rei­tung.

Im Anschluss an den Got­tes­dienst nah­men die schei­den­de Lei­te­rin und ihre bei­den Nach­fol­ge­rin­nen noch die zahl­rei­chen Glück­wün­sche der Got­tes­dienst­be­su­cher ent­ge­gen.

 

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Zu einem ganz besonderen Gottesdienst waren die Gläubigen am gestrigen Sonntag in der alten Dorfkirche zusammengekommen. Die langjährige Leiterin der beiden Kindergärten „Jona“ und „Arche“, Annegret Schneider, wurde aus ihrem Dienst verabschiedet. Direkt im Anschluss wurden Helene Sterz und Nadine Heistermann als neue Leiterinnen eingeführt. Pfarrerin Johanna Krumbach fand rührende und treffende Worte, als sie Annegret Schneider, im Namen der Kirchengemeinde, dafür dankte, dass sie ihre "Gaben und Kräfte in den Kindertageseinrichtungen und in der Kirchengemeinde eingesetzt hat." Vieles stehe lebendig vor Augen, manches liege auch im Verborgenen, so die Pfarrerin. Johanna Krumbach zeichnete noch einmal das Wirken Schneiders nach, die vor ziemlich genau 40 Jahren als Gruppenleitung im Kindergarten „Regenbogen“ begonnen hatte. "Wenn Du Deine damalige Zeit als Erzieherin mit der heutigen Kindergarten-Wirklichkeit vergleichst, begegnen sich vermutlich zwei Welten", so die Seelsorgerin schmunzelnd. Elf Jahre später war Annegret Schneider Leiterin der dritten und jüngsten Einrichtung „Jona“ geworden, parallel dazu war sie auch als Gruppenleiterin dort tätig. Im Laufe der Zeit hatte Schneider neben der Ausbildung zur Erzieherin auch die der Spielpädagogin und der Heilpädagogin gemacht und konnte somit auf umfangreiches Wissen und viel Erfahrung zurückgreifen und übernahm am 1. Januar 2011 als freigestellte Leiterin zusätzlich zu „Jona“ noch die Leitung der „Arche“. Pfarrerin Johanna Krumbach bescheinigte der scheidenden Leiterin, "in den vierzig Jahren nie nur Dienst nach Vorschrift" gemacht, sondern sich mit großem Engagement bei ihren vielfältigen Aufgaben eingebracht zu haben. "Zwei Kitas zu leiten ist eine logistische Hochleistung, für die ich Dich immer bewundert habe. Neben der Arbeit mit den Kindern und später den Leitungsaufgaben war Dir die religiöse Erziehung der Kinder sowie die religionspädagogische Ausbildung der Erzieherinnen sehr wichtig", fasste Krumbach das Wirken von Annegret Schneider zusammen. Neuanfang Auch bei der Einführung von Helene Sterz als Leiterin für die Kita Jona und Nadine Heistermann als neue Leiterin für die Arche fand Pfarrerin Johanna Krumbach sehr persönliche Worte. Zu Sterz gewandt, erklärte Krumbach, dass diese inzwischen schon zehn Jahre in der Arbeit vor Ort aktiv sei. Begonnen im August 2010 in der „Arche“ – zunächst mit 25 Wochenstunden aber schon ein Jahr später mit Vollzeit in der Kita  „Jona“ miteingestiegen. Neben der pädagogischen Arbeit mit den Kindern habe Sterz in diesen Jahren viel über Leitungsaufgaben gelernt. "Nun wirst Du zusammen mit den anderen Mitarbeiterinnen der KiTa „Jona“ eine neue Prägung geben", ist sich Johanna Krumbach sicher. Eine Leitungsposition inne zu haben sei nicht immer leicht, "und ich weiß, dass Du schon manche schlaflose Nacht hattest", berichtete die Pfarrerin. Mit den Worten: "Aber dank Deines positiven Wesens und Deiner Energie wirst Du Dich in den kommenden Jahren den Aufgaben mit Erfolg stellen", stellte Krumbach der neuen Leiterin ein hervorragendes Zeugnis gleich zu Beginn aus. Stellvertreterin von Helene Sterz ist Silke DeWolf. Nadine Heistermann hat eine Blitzkarriere hingelegt. Sie hat vor gut einem Jahr bei in der Arche begonnen. Als Diplom-Sozialpädagogin arbeitete sie zunächst integrativ . "Im Februar wurdest Du zur Nachfolgerin von Annegret gewählt. Innerhalb kürzester Zeit – schließlich begann dann der Lock Down – musstest Du Dir die Basics für die KiTa-Leitung aneignen", ließ Pfarrerin Krumbach die letzten Monate revue passieren. "Dank Deiner jahrelangen Berufserfahrung mit Jugendlichen und Kindern und deiner Ausbildung ist Dir das sehr gut gelungen", bescheinigte Krumbach der neuen Leiterin und fügte hinzu: "Du hast in der kurzen Zeit schon einige Krisen gemeistert, darum bin ich überzeugt, dass Du Dich auch in Zukunft allen Herausforderungen stellen kannst." Stellvertreterin von Nadine Heistermann ist Lisa Rose. Untermalt wurde der stimmungsvolle Gottesdienst durch einen Teil des Posaunenchores und den Organisten; und auch die Liedauswahl, die Stücke wie "Geh unter der Gnade" oder "Lobe den Herren" beinhaltete, zeugte von einer stimmigen Vorbereitung. Im Anschluss an den Gottesdienst nahmen die scheidende Leiterin und ihre beiden Nachfolgerinnen noch die zahlreichen Glückwünsche der Gottesdienstbesucher entgegen.  

Ein Leserbrief zu “Abschied und Neuanfang in den Kitas Jona und Arche

Leserbriefe geben die Ansicht der Einsender wieder, die mit der Meinung der Redaktion nicht übereinstimmen muss.


  1. Guten Mor­gen lie­be Lese­rin­nen und Leser,
    lei­der kom­me ich erst heu­te dazu, die­sen Arti­kel zu kom­men­tie­ren.
    Mit gro­ßer Freu­de haben wir den Bericht gele­sen. Über 12 Jah­re haben wir im Kin­der­gar­ten Arche alle unse­re Kin­der ihre ers­ten Schrit­te außer­halb der Fami­lie ler­nen sehen. Alle 6 Kin­der sind dort wohl­be­hal­ten durch­mar­schiert. Wir haben den Umbau des Gebäu­des erlebt mit tem­po­rä­rer Aus­la­ge­rung einer Grup­pe auf die Insel­schu­le. Eben­so haben wir den Wech­sel vor vie­len Jah­ren beglei­tet, als Frau Schnei­der die Lei­tung über­nahm.
    Vie­len vie­len Dank Frau Schnei­der! Nicht nur unse­re Kin­der son­dern auch wir Eltern haben uns stets in der Arche wohl gefühlt. Die vie­len Jah­re haben uns alle geprägt und nun ist unse­rer Jüngs­ter in die Schu­le ent­fleucht.
    Unser Dank gilt allen dort Beschäf­tig­ten, die mit gro­ßem Enga­ge­ment für das Wohl­be­fin­den der Kin­der sor­gen.
    Lie­be Frau Schnei­der, die Fami­lie Barz wünscht Ihnen alles Gute auf den neu­en Wegen, die Sie sicher­lich beschrei­ten wer­den. Vie­len Dank für die zurück­lie­gen­de Zeit!
    Und den neu­en Lei­te­rin­nen bei­der Kin­der­gär­ten wün­schen wir alles Gute für die neu­en Auf­ga­ben! Vie­le Erfolg!
    Herz­lichs­te Grü­ße
    Fami­lie Joa­chim Barz

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