Flüchtlingsunterkunft soll 2022 fertig werden

Lese­zeit: unge­fähr 2 Minu­ten Im kom­men­den Aus­schuss für Bau, Pla­nung und Umwelt steht auch die zukünf­ti­ge Flücht­lings­un­ter­kunft wie­der auf der Tages­ord­nung. Die Beschluss­vor­la­ge sieht

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Im kommenden Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt steht auch die zukünftige Flüchtlingsunterkunft wieder auf der Tagesordnung. Die Beschlussvorlage sieht vor, dass die Verwaltung beauftragt wird, die zur Verfügung stehenden Bau- und Planungsunterlagen bis zum 30. Oktober der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zur Fristverlängerung vorzulegen. Hintergrund: Die Gemeinde Augustdorf möchte auf dem ehemaligen Bundeswehrparkplatz eine Unterkunft für die Unterbringung von knapp 45 Flüchtlingen und Asylbegehrenden errichten. Das Grundstück besitzt eine Fläche von circa 12.500 Quadratmetern und wurde im Dezember 2016 von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zu einem Kaufpreis von 80.800 Euro erworben. Die Gemeinde hat sich dabei verpflichtet, innerhalb von drei Jahren, also bis 30.11.2019 nach Vertragsschluss den Kaufgegenstand für den verbilligten Nutzungszweck zu verwenden und der BImA den Beginn der beabsichtigten Nutzung anzuzeigen. Im November beantragte dann die Verwaltung eine Verlängerung bis zum 30.06.20. Die BImA gewährte der Gemeinde eine Frist bis zum 30.11. diesen Jahres. Voraussetzung dafür: Die Gemeinde muss bis zum 31. Oktober eine vollständige Projektplanung bestehend aus Bau- und Umsetzungsplanung zur Realisierung des Konzeptes vorzulegen. Ist anhand dieser Unterlagen eine Realisierung des Konzeptes für die BImA erkennbar, wird die Frist zur Herrichtung des Kaufgegenstandes bis zum 30.11.2021 verlängert. Aus dem Grund eilt es nun. In der Gemeinde Augustdorf sind derzeit durch Zuweisung 57 Personen in den gemeindeeignen Unterkünften unterzubringen. Die langjährigen Erfahrungen zeigen laut Verwaltung einen durchschnittlichen und dauerhaften Unterbringungsbedarf von knapp 40-45 Personen. Auf dem ehemaligen Kasernenparkplatz soll aus dem Grund ein Gebäude zur Unterbringung ebendieser Personengruppen nebst den infrastrukturellen Anlagen errichtet werden. Das Gebäude ist in der Planungsphase auf Basis des langjährigen Durschnitts dimensioniert worden und wird zukünftig knapp 45 Personen beherbergen können. Auf Grundlage dieser Personenanzahl ergibt sich eine Gebäudegrundfläche von ungefähr 1.200 Quadratmetern. Zur Vermeidung von Neuversiegelung von Flächen ist eine Bauweise mit zwei Vollgeschossen gewählt worden. Die bebaute Grundstücksfläche beträgt daher ungefähr 600 Quadratmeter. Das Gebäude untergliedert sich zur Vermeidung von kulturellen oder religiösen Konfliktsituationen in vier separate Nutzungseinheiten. Diese Nutzungseinheiten verfügen über mehrere Wohneinheiten. Darüber hinaus erhält jede Nutzungseinheit separate Zugänge zum Gebäude sowie eigene sanitäre Anlagen und Räumlichkeiten zur Nahrungszubereitung. Die Fertigstellung des Bauvorhabens ist für Mitte 2022 vorgesehen. In Anbetracht der Größenordnung des Bauvolumens und der damit einhergehenden Dauer der Planungsphase sei das Vorhaben nicht schneller umzusetzen. Das Investitionsvolumen beträgt knapp 2,2 Millionen Euro. Die Projektplaner rechnen mit einer Fertigstellung im zweiten Quartal 2022.

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