Im Kreis Lip­pe gibt es ins­ge­samt 1.712 bestä­tig­te Coro­na­fäl­le, damit sind seit ges­tern 91 wei­te­re Infek­tio­nen bekannt. 1.200 Per­so­nen sind wie­der gene­sen. 31 Per­so­nen sind ver­stor­ben. Aktu­ell sind 481 Per­so­nen in Lip­pe nach­weis­lich mit dem Coro­na­vi­rus infi­ziert. Seit dem 6. März wur­den bis­her 25.444 Abstri­che von mobi­len Teams und im Dia­gnos­tik­zen­trum genommen.

Die Inzi­denz­zahl für den Kreis Lip­pe beträgt der­zeit 84,6. Damit liegt der Kreis Lip­pe auch am Frei­tag, 30. Okto­ber, 0 Uhr über dem Inzi­denz­wert von 50 Neu­in­fek­tio­nen auf 100.000 Ein­woh­ner in sie­ben Tagen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Schutz­maß­nah­men, die für den Kreis Lip­pe gel­ten, gibt es unter www.kreis-lippe.de/corona. 

Aktu­el­le Hin­wei­se zu Erreich­bar­kei­ten der Kreisverwaltung

Aus aktu­el­lem Anlass wird auch der Publi­kums­ver­kehr in der Kreis­ver­wal­tung ab Mon­tag, 2. Novem­ber, redu­ziert: Die Bür­ger wer­den gebe­ten, ab sofort wie­der in ers­ter Linie per Brief, E‑Mail oder Tele­fon Kon­takt zu den Mit­ar­bei­ten­den im Kreis­haus auf­zu­neh­men. „Die Kreis­ver­wal­tung kehrt zu der Rege­lung zurück, wie wir sie im Früh­jahr bereits umge­setzt haben: Damit sol­len sowohl die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger als auch die Mit­ar­bei­ten­den geschützt wer­den. Des­halb appel­lie­re ich an die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, ihre Anlie­gen nach Mög­lich­keit schrift­lich oder tele­fo­nisch zu klä­ren“, erklärt Land­rat Dr. Axel Lehmann.

Soll­te in Ein­zel­fäl­len ein per­sön­li­ches Gespräch not­wen­dig sein, muss vor­ab ein Ter­min ver­ein­bart wer­den. An den Ein­gän­gen zum Bür­ger­ser­vice und zum Aus­län­der­amt wer­den ab Mon­tag wie­der Zugangs­kon­trol­len statt­fin­den. Die Bür­ger wer­den gebe­ten, einen Nach­weis über ihren ver­ein­bar­ten Ter­min im Kreis­haus mitzubringen.

Coro­na­fäl­le in Zusam­men­hang mit Ein­rich­tun­gen: Sta­tis­tik wird umgestellt

Das Infek­ti­ons­ge­sche­hen in Lip­pe stellt sich der­zeit dif­fus dar: Die Zahl der Neu­in­fek­tio­nen lässt sich nicht auf ein­zel­ne Städ­te oder Gemein­den und auch nicht auf ein­zel­ne Ein­rich­tun­gen zurück­füh­ren. Ab sofort wer­den des­halb nur noch Ein­rich­tun­gen geführt, in denen mehr als fünf Coro­na­fäl­le auf­ge­tre­ten sind. „Wir neh­men das Bedürf­nis der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger nach trans­pa­ren­ter Kom­mu­ni­ka­ti­on wei­ter­hin sehr ernst. Das darf aber nicht dazu füh­ren, dass ein­zel­ne Ein­rich­tun­gen am Pran­ger ste­hen und für das Infek­ti­ons­ge­sche­hen ver­ant­wort­lich gemacht wer­den“, betont Lehmann.

Aktu­ell ste­hen Coro­na­fäl­le im Zusam­men­hang mit die­sen Ein­rich­tun­gen (Kitas, Schu­len, Alten- und Pfle­ge­hei­me oder Gemein­schafts­ein­rich­tun­gen) im Kreis Lip­pe (Stand Don­ners­tag, 29. Okto­ber, 19 Uhr):

 

20 bis 25 Fälle

 

August-Her­mann-Francke-Kita (Lem­go)

Von Redaktion

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