Staatsanwaltschaft bestätigt: Strafanzeigen wurden gegen Dr. Wulf gestellt

Lese­zeit: unge­fähr 2 Minu­ten Die Staats­an­walt­schaft Det­mold hat ges­tern auf Anfra­ge bestä­tigt, dass die Straf­an­zei­gen wegen der Teil­nah­me am Ern­te­dank­got­tes­dienst, gegen Dr. Andre­as Wulf

Um die­sen Arti­kel und alle wei­te­ren lesen zu kön­nen, regis­trie­ren Sie sich bit­te.

Der Vor­gang dau­ert nur zwei Minu­ten. Mit einem Online­abo erhal­ten Sie unbe­grenz­ten Zugriff auf span­nen­de Repor­ta­gen, Berich­te, Por­träts und Vide­os aus August­dorf; immer aktu­ell und unpar­tei­isch.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sowie Prei­se erhal­ten Sie, indem Sie unten auf „regis­trie­ren” kli­cken.

Sie haben Ihre Zugangs­da­ten bereits? Dann nut­zen Sie ganz ein­fach das Log­in, um gleich wei­ter­zu­le­sen.

Anmel­den
   
Die Staatsanwaltschaft Detmold hat gestern auf Anfrage bestätigt, dass die Strafanzeigen wegen der Teilnahme am Erntedankgottesdienst, gegen Dr. Andreas Wulf gerichtet sind. Das belegt auch das Schreiben, dass die Anzeigenerstatter gestern erhalten haben und das der Redaktion vorliegt. Die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN hatten Mitte September als erste Zeitung über die Strafanzeige gegen Wulf  berichtet. Auch der WDR hatten in seinem Beitrag erklärt, dass Anzeigen gegen Dr. Andreas Wulf gestellt worden seien. Wulf selbst forderte die Redaktion der AN auf, diese Behauptung zurückzunehmen - was diese nicht tat. Auch in den sozialen Medien erklärte er, es sei keine Anzeige gegen ihn gestellt worden. Als "Beweis" fügte er einen Ausschnitt aus einem Artikel einer lokalen Tageszeitung an. In den sozialen Netzwerken brodelte es daraufhin, der AN-Redaktion wurde Rufschädigung vorgeworfen - ein ungerechtfertigter Vorwurf, der nun nicht mehr haltbar ist. Es zeigt sich, dass die AN die Angelegenheit von Anfang an korrekt dargestellt hat. In dem Schreiben an die Anzeigenerstatter erklärt die ermittelnde Staatsanwältin, dass sie keine Anhaltspunkte für eine Straftat sieht. Die Beschuldigten (neben Wulf wurde auch der Leiter der Glaubensgemeinschaft angezeigt) "hätten also nur tatbestandsmäßig gehandelt, wenn sie vor dem 13.9.2020 mit COVID-19 erkrankt wären [...]", heißt es in dem Brief weiter. Da sich die Behörde nicht sicher ist, ob vielleicht eine Ordnunsgwidrigkeit vorliegt, hat sie die Angelegenheit an das örtliche Ordnungsamt zwecks Untersuchung geschickt und will keine Ermittlungen in der Strafsache aufnehmen. Die beiden Anzeigenerstatter wollen damit die Sache aber nicht auf sich beruhen lassen und werden Beschwerde einlegen. Eigentlich kann man nur Rechtsmittel gegen eine Entscheidung einlegen, wenn man selbst Betroffener ist. Aber, so ist es von der Staatsanwaltschaft zu hören, können auch Anzeigenerstatter, die nicht Betroffene sind, eine informelle Beschwerde einreichen: Diese würde dann von der Staatsanwaltschaft noch einmal auch unter der Berücksichtigung neuer Erkenntnisse geprüft und an die Generalstaatsanwaltschaft in Hamm gegeben.    

Keine Leserbriefe.

Soziale Netzwerke

Folge uns auf Facebook Folge uns auf Twitter Folge uns auf Youtube Kontaktiere uns auf WhatsApp
error: Der Inhalt ist geschützt!