Für die in der Minis­ter­prä­si­den­ten­kon­fe­renz in der letz­ten Woche ange­kün­dig­te außer­or­dent­li­che Wirt­schafts­hil­fe gibt es nun mehr Details. Von den Schlie­ßun­gen im Novem­ber betrof­fe­ne Unter­neh­men kön­nen Unter­stüt­zun­gen bis zu einer Ober­gren­ze von einer Mil­li­on Euro beantragen.

„Wir begrü­ßen die Novem­ber­hil­fe sehr. Die betrof­fe­nen Unter­neh­men erhal­ten nun etwas finan­zi­el­le Sicher­heit in die­ser tur­bu­len­ten Zeit“, unter­streicht Maria Klaas, Geschäfts­füh­re­rin der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer Lip­pe zu Detmold.

Antrags­be­rech­tigt sind direkt und indi­rekt von den Schlie­ßun­gen seit dem 2. Novem­ber betrof­fe­ne Unter­neh­men. Als indi­rekt Betrof­fe­ne zäh­len Unter­neh­men, die regel­mä­ßig min­des­tens 80 Pro­zent der Umsät­ze mit direkt von den Schlie­ßungs­maß­nah­men betrof­fe­nen Unter­neh­men erzie­len. Mit der Novem­ber­hil­fe wer­den Zuschüs­se pro Woche der Schlie­ßun­gen in Höhe von bis zu 75 Pro­zent des durch­schnitt­li­chen wöchent­li­chen Umsat­zes im Novem­ber 2019 gewährt bis zu einer Ober­gren­ze von einer Mil­li­on Euro. Solo­selbst­stän­di­ge kön­nen als Ver­gleichs­um­satz alter­na­tiv den durch­schnitt­li­chen Wochen­um­satz im Jah­re 2019 zugrun­de legen.

Klaas mahnt jedoch auch zur Vor­sicht, denn ande­re staat­li­che Leis­tun­gen für den Novem­ber 2020, wie Über­brü­ckungs­hil­fe oder Kurz­ar­bei­ter­geld, wür­den angerechnet.

„Fest steht nun, dass Umsät­ze im Novem­ber 2020 – wie durch einen Außer-Haus-Ver­kauf – nur bedingt ange­rech­net wer­den. In Restau­rants wer­den Ein­nah­men durch den Außer-Haus-Ver­kauf aktu­ell nicht berück­sich­tigt“, erklärt Klaas wei­ter. Auch wenn die ers­ten Details damit offi­zi­ell fest­ste­hen, ist die Antrags­stel­lung noch nicht mög­lich. Die­se wird dann über die bun­des­ein­heit­li­che IT-Platt­form der Über­brü­ckungs­hil­fe mög­lich sein und erfolgt erneut elek­tro­nisch über die prü­fen­den Drit­ten wie Steuerberater.

Für Solo­selb­stän­di­ge, die nicht mehr als 5.000 Euro För­de­rung bean­tra­gen, ent­fällt die Pflicht zur Antrag­stel­lung über einen prü­fen­den Drit­ten. Sie wer­den unter beson­de­ren Iden­ti­fi­zie­rungs­pflich­ten direkt antrags­be­rech­tigt sein.

Die außer­or­dent­li­che Wirt­schafts­hil­fe wird bun­des­weit ein Finanz­vo­lu­men von 10 Mil­li­ar­den Euro haben.

Nähe­re Infor­ma­tio­nen gibt es auf der Sei­te der IHK Lip­pe und über die Hot­line 05231 7601 –94.

Von Redaktion

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