Mit dem neu­en Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz (GEG), das seit 1. Novem­ber gilt, tritt unter ande­rem der Ener­gie­aus­weis für Wohn­ge­bäu­de stär­ker ins Ram­pen­licht. Die inhalt­li­che Beschäf­ti­gung mit dem Doku­ment, das den Ener­gie­be­darf einer Immo­bi­lie beschreibt, wird in eini­gen Situa­tio­nen vor­ge­schrie­ben. „Wer ein Ein- oder Zwei­fa­mi­li­en­haus kauft oder umfas­send saniert, muss sich zum Ener­gie­aus­weis bera­ten las­sen“, erklärt Ener­gie­be­ra­ter Mat­thi­as Ans­bach von der Ver­brau­cher­zen­tra­le NRW. Ein­zi­ge Bedin­gung: Die Bera­tung ist nur vor­ge­schrie­ben, wenn sie kos­ten­los erhält­lich ist. Die Ver­brau­cher­zen­tra­le bie­tet ent­spre­chen­de Mög­lich­kei­ten in der Bera­tungs­stel­le in Det­mold und in Akti­ons­ta­gen in den lip­pi­schen Kom­mu­nen an.

Eine wei­te­re Neue­rung des GEG sind Locke­run­gen der Anfor­de­run­gen an den Wär­me­schutz im Neu­bau. „Wer ein Eigen­heim baut, soll­te sich aber davor hüten, nur nach den neu­en Min­dest­stan­dards zu pla­nen“, betont Ener­gie­be­ra­ter Mat­thi­as Ans­bach. „Die Kos­ten, die man durch die gerin­ge­ren Anfor­de­run­gen bei der Mate­ri­al­rech­nung spa­ren kann, zahlt man über die Jah­re mit der Hei­zungs­ab­rech­nung locker wie­der drauf.“ Vor­aus­schau­en­der sei das Bau­en mit höhe­ren ener­ge­ti­schen Stan­dards, für das dann auch För­der­mit­tel flie­ßen könnten.

Infor­mie­ren Sie sich kos­ten­los nach Vor­anmel­dung am 18.11.2020 von 09:00 bis 12:00 Uhr im Rat­haus August­dorf oder ver­ein­ba­ren Sie einen Ter­min bei unse­rem Kli­ma­schutz­ma­na­ger, Herrn Tra­o­ré, Tele­fon: 05237–971080, E‑Mail: l.traoré@augustdorf.de.

Von Redaktion

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