Die Bun­des­re­gie­rung hat zwei mil­lio­nen­schwe­re För­der­pro­gram­me auf­ge­legt, von denen ab sofort auch lip­pi­sche Ein­rich­tun­gen pro­fi­tie­ren kön­nen. Mit den Pro­gram­men „Kli­ma­an­pas­sung in sozia­len Ein­rich­tun­gen“ und „Sozi­al und Mobil“ soll das kom­mu­na­le Gesund­heits- und Sozi­al­we­sen dabei unter­stützt wer­den, sich den Her­aus­for­de­run­gen des Kli­ma­wan­dels zu stel­len. „Pfle­ge­ein­rich­tun­gen, Kli­ni­ken oder Kitas leis­ten einen bedeu­ten­den Bei­trag für unse­re Gesell­schaft. Bei den Auf­ga­ben, die sie über­neh­men, bleibt jedoch kaum Zeit und auch Geld übrig, um sich mit dem Kli­ma­wan­del und sei­nen Fol­gen zu beschäf­ti­gen, obwohl gera­de die Ein­rich­tun­gen, wo ver­letz­li­che Per­so­nen oder Kin­der betreut wer­den, beson­ders von Hit­ze oder Stark­re­gen betrof­fen sind. Daher möch­te ich die Lei­tun­gen dazu ermu­ti­gen, die Chan­ce zu nut­zen und sich bei den Pro­gram­men zu bewer­ben“, bekräf­tig Land­rat Dr. Axel Lehmann.

Das neue Pro­gramm „Kli­ma­an­pas­sung in sozia­len Ein­rich­tun­gen” unter­stützt sozia­le Ein­rich­tun­gen dabei, sich gegen die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels zu wapp­nen. Dabei gibt es drei För­der­schwer­punk­te: Ein­rich­tun­gen kön­nen sich bei­spiels­wei­se von exter­nen Dienst­leis­tern zu mög­li­chen Anpas­sungs­stra­te­gien bera­ten und ein indi­vi­du­el­les Kon­zept erstel­len las­sen. Dane­ben erhal­ten Ein­rich­tun­gen einen Zuschuss für die Umset­zung von kon­kre­ten Maß­nah­men wie etwa Dach­be­grü­nun­gen, Trink­brun­nen oder Son­nen­schutz. Auch Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­te, die zum The­ma Kli­ma­wan­del sen­si­bi­li­sie­ren, wer­den geför­dert. Ins­ge­samt ste­hen 150 Mil­lio­nen Euro bis 2023 zur Ver­fü­gung. Anträ­ge, die bis zum 30. Juni 2021 ein­ge­hen, kön­nen bis zu 100 Pro­zent För­de­rung erhal­ten. Wei­te­re Infos und der Antrag unter https://www.z‑u-g.org/aufgaben/klimaanpassung-in-sozialen-einrichtungen/

Das Pro­gramm „Sozi­al & Mobil” hilft unter ande­rem Senio­ren­hei­men, mobi­len Pfle­ge­diens­ten oder Kin­der­ta­ges­stät­ten, ihre Dienst­fahr­zeu­ge auf Elek­tro­mo­bi­li­tät umzu­stel­len. Für den Kauf von E‑Autos gibt es ver­schie­de­ne För­der­mög­lich­kei­ten. Der För­der­topf in Höhe von 200 Mil­lio­nen Euro kann bis 2022 genutzt wer­den. Ein zeit­na­her Antrag wird in Hin­sicht auf die Lie­fer­zei­ten emp­foh­len. Wei­te­re Infos und der Antrag unter https://www.erneuerbar-mobil.de/foerderprogramme/sozial&mobil

Von Redaktion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner