In der letz­ten Woche hat die Coro­na-Anti­gen-Test­sta­ti­on für DRK-Mit­ar­bei­ten­de in Lem­go ihren Betrieb auf­ge­nom­men. Sie wird neben den umfang­rei­chen Hygie­ne­maß­nah­men einen zusätz­li­chen Bei­trag dazu leis­ten, das Coro­na-Infek­ti­ons­ri­si­ko für Mit­ar­bei­ten­de, Kin­der und Eltern wei­ter zu redu­zie­ren. Außer­dem wird durch die­se beson­de­re Initia­ti­ve die Betriebs­fä­hig­keit aller DRK-Ein­rich­tun­gen in Lip­pe auch in der Hoch­pha­se der Pan­de­mie sicher­ge­stellt. Seit dem 11. Novem­ber kön­nen sich nun die knapp 550 Mit­ar­bei­ten­den aller Geschäfts­fel­der des DRK in Lip­pe schnell und ohne lan­ge War­te­zei­ten auf COVID-19 tes­ten lassen.

Exami­nier­te Fach­kräf­te sor­gen für hohe Professionalität 

Mit­tels eines Anti­gen-Schnell­tests kann inner­halb von nur 15 Minu­ten eine Infek­ti­on mit gro­ßer Sicher­heit bestä­tigt oder aus­ge­schlos­sen wer­den. „Die­se Schnell­tests wei­sen eine Test­ge­nau­ig­keit von 98% auf und wer­den von exami­nier­tem Kran­ken­pfle­ge­per­so­nal durch­ge­führt“, erklärt Petra Meers­scha­ert, Geschäfts­füh­re­rin der DRK-Betreu­ung und Pfle­ge in Lip­pe gGmbH. Jeden Mor­gen ste­hen die­se Fach­kräf­te in der Coro­na-Sprech­stun­de zur Ver­fü­gung, um nach tele­fo­ni­scher Vor­anmel­dung DRK-Mit­ar­bei­ten­de zu testen.

Kei­ne Ver­pflich­tung, aber Bei­trag zu mehr Sicherheit 

Das DRK in Lip­pe geht hier einen beson­de­ren Weg bei der Bekämp­fung der Pan­de­mie, und das aus gutem Grund: „Unse­re Ein­rich­tun­gen müs­sen betriebs­fä­hig blei­ben. Gera­de im Bereich der Kitas, der Offe­nen Ganz­tags­schu­len, bei Schul­be­glei­tern an För­der- und Regel­schu­len sowie in der Früh­för­de­rung und Ergo­the­ra­pie ist eine schnel­le Sicher­heit, ob bei vor­han­de­nen Erkäl­tungs­sym­pto­men eine Infek­ti­on mit dem neu­ar­ti­gen Coro­na­vi­rus vor­liegt, ent­schei­dend“, so Klaus-Jür­gen Wolf, Kreis­ge­schäfts­füh­rer des DRK-Kreis­ver­bands Lip­pe e.V. Für DRK-Mit­ar­bei­ten­de in der Betreu­ung und Pfle­ge sind regel­mä­ßi­ge Tests auf eine COVID-19-Infek­ti­on ohne­hin ver­pflich­tend, aber gera­de für das Per­so­nal in Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen und Offe­nen Ganz­tags­schu­len stel­len die Anti­gen-Schnell­tests eine sinn­vol­le und wirk­sa­me Ergän­zung zur Prä­ven­tiv­tes­tung des Lan­des dar.

„Für unse­re Kin­der­ta­ges­stät­ten besteht sei­tens des Lan­des­mi­nis­te­ri­ums die Vor­ga­be, dass Mit­ar­bei­ten­de bei einem Erkäl­tungs­sym­ptom 24 Stun­den dem Arbeits­platz fern­blei­ben. Soll­te sich inner­halb eines Tages kein wei­te­res Sym­ptom ein­stel­len, so kön­nen sie ihre Arbeit wie­der­auf­neh­men. Um die Sicher­heit einer Nicht­in­fek­ti­on bei die­sen Mit­ar­bei­ten­den zu erhö­hen, hat das DRK bis vor kur­zem Mit­ar­bei­ten­de gebe­ten, sich bei einem Arzt auf Covid-19 tes­ten zu las­sen und das Ergeb­nis abzu­war­ten. Durch die Ände­rung der natio­na­len Test­stra­te­gie ist die­se Vor­ge­hens­wei­se lei­der nicht mehr mög­lich. Hier grei­fen wir nun mit eige­nen Tests ein“, unter­streicht Regi­na Kai­ser, Geschäfts­füh­re­rin der DRK-Jugend­hil­fe und Fami­li­en­för­de­rung in Lip­pe gGmbH, die Bedeu­tung der Schnelltests.

„Für das DRK besteht auf­grund der Coro­na-Schutz­ver­ord­nung für ein sol­ches Ange­bot kei­ne Ver­pflich­tung“, stellt Wolf dar. „Wir sind aber der Auf­fas­sung, dass wir dadurch einen wich­ti­gen Bei­trag zur Bekämp­fung der Pan­de­mie und zum Schutz unse­rer Mit­ar­bei­ten­den und der uns anver­trau­ten Kin­der leisten.“

Von Redaktion

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