FWG bringt zentrales „Ortsfeuerwerk” ins Gespräch

Lese­zeit: unge­fähr 2 Minu­ten Dass die dies­jäh­ri­gen Sil­ves­ter­par­ties eher spär­lich aus­fal­len, wird jedem bewusst sein. Um aber trotz­dem ein biss­chen Sil­ves­ter­f­lair auf­kom­men zu las­sen

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Dass die diesjährigen Silvesterparties eher spärlich ausfallen, wird jedem bewusst sein. Um aber trotzdem ein bisschen Silvesterflair aufkommen zu lassen und gleichzeitig die Feuerwehr zu entlasten, hat die FWG in einem Antrag nun ein zentrales Ortsfeuerwerk ins Gespräch gebracht. In einem Antrag an die Verwaltung heißt es: „Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen ob es sinnvoll ist, einen freiwilligen Verzicht des diesjährigen Feuerwerks auszurufen. Des weiteren wird gebeten zu prüfen ob ggf. die freiwillige Feuerwehr ein zentrales "Ortsfeuerwerk" ohne Publikum durchführen kann, welches durchaus von den meisten Einwohnern aus dem eigenen Haus verfolgt werden könnte.“ Als Begründung führt Fraktionsvorsitzender Peter Kaup an, dass die Coronalage die Hilfs- und Einsatzkräfte bereits stark gefordert und belastet habe. Jedes Jahr würden insbesondere Feuerwerwehr als auch Krankenhäuser durch Silvesterfeiern - gerade beim Feuerwerk und daraus folgenden Unfällen noch stärker gefordert. Dies sei unter den Einschränkungen welche durch Corona herrschen nicht tragbar. Die jeweils gültigen Corona-Verordnungen beziehungsweise die aktuellen Beschlüsse der Bund-/Länderkonferenz hierzu seien natürlich zu beachten.

Hintergrund: Ein generelles Böllerverbot wird es an Silvester trotz Corona nicht geben. Die Städte in NRW sollen Feuerwerk aber an belebten Plätze untersagen. Ein Überblick. In den Niederlanden ist der Verkauf und das Zünden von Feuerwerkskörper in diesem Jahr an Silvester verboten. Unsere Nachbarn wollen so vermeiden, dass die Krankenhäuser in Zeiten von Corona noch zusätzlich mit Böllerverletzungen belastet werden. In Deutschland hat sich unter anderem die Ärztegewerkschaft Marburger Bund für ein generelles Verbot ausgesprochen.

Trotz solcher Empfehlungen und weiterhin hoher Infektionszahlen haben sich Bund und Länder in Deutschland jedoch gegen ein solches Verbot entschieden. Stattdessen sollen die Kommunen punktuell das Zünden von Feuerwerk auf belebten Plätzen und Straßen untersagen, um so größere Gruppenbildungen zu vermeiden.

Kleines privates Feuerwerk soll möglich sein

So soll laut Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) das "kleine private Feuerwerk, was da jemand mit seiner Familie entzündet", weiterhin möglich sein.

Massenaufläufe - ob mit oder ohne Böllerei - sind selbst mit der Lockerung des "Lockdown light" während der Feiertage ohnehin nicht möglich: Mit ihr bleibt verboten, dass sich mehr als zehn Personen an einem öffentlichen Ort versammeln. Zudem haben bereits einige Städte in NRW festgelegt, wo punktuelle Böllerverbote gelten. Hier dürfen Sie zum Jahreswechsel nicht böllern.

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