Auf­grund des zuneh­men­den Auto­ver­kehrs und der spie­len­den Kin­der, wur­de von einer Anwoh­ne­rin am 12.02.2020 eine Ver­kehrs­be­ru­hi­gung in Form einer Ver­en­gung der Stra­ßen­füh­rung für die Trif­ten­stra­ße bean­tragt. Die­ser Antrag wur­de am 20.10.2020 im Aus­schuss für Bau, Pla­nung und Umwelt bera­ten und abgelehnt.

Die Ableh­nung wur­de im Wesent­li­chen dadurch begrün­det, dass eine Ver­en­gung des Fahr­strei­fens in Form von Ver­kehrs­in­seln zu einer Ver­la­ge­rung des Fahr­zeug­ver­kehrs auf den niveau­gleich aus­ge­bau­ten Geh­weg führt. Dar­über hin­aus tra­gen die ohne­hin auf dem Fahr­strei­fen par­ken­den Autos zu einer Ver­kehrs­be­ru­hi­gung bei. Wei­te­re Maß­nah­men sind daher nicht erforderlich.
Zur Beob­ach­tung des Ver­kehrs hat die Ver­wal­tung beim Kreis Lip­pe eine ver­deck­te Geschwin­dig­keits­be­mes­sung bean­tragt. Im Zeit­raum vom 27.10.2020 bis ein­schließ­lich 11.11.2020 wur­de die Ver­kehrs­mes­sung durchgeführt.

Das Ergeb­nis lege dar, dass eine Ver­kehrs­be­ru­hi­gung nicht gerecht­fer­tigt ist. 85 Pro­zent der Fahr­zeu­ge fuh­ren mit einer Durch­schnitts­ge­schwin­dig­keit von 34 km/h bei einer erlaub­ten Höchst­ge­schwin­dig­keit von 30 km/h. 15 % der Fahr­zeu­ge über­schrit­ten den ermit­tel­ten Wert geringfügig.

Von Redaktion

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