Bürgermeister Katzer überreicht Feldpostgrüße nach Afghanistan

Lese­zeit: unge­fähr 2 Minu­ten Die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN hat­ten ihre Leser dazu auf­ge­ru­fen, und auch die Gemein­de August­dorf bat die August­dor­fer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger dar­um,

Um die­sen Arti­kel und alle wei­te­ren lesen zu kön­nen, regis­trie­ren Sie sich bit­te.

Der Vor­gang dau­ert nur zwei Minu­ten. Mit einem Online­abo erhal­ten Sie unbe­grenz­ten Zugriff auf span­nen­de Repor­ta­gen, Berich­te, Por­träts und Vide­os aus August­dorf; immer aktu­ell und unpar­tei­isch.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sowie Prei­se erhal­ten Sie, indem Sie unten auf „regis­trie­ren” kli­cken.

Sie haben Ihre Zugangs­da­ten bereits? Dann nut­zen Sie ganz ein­fach das Log­in, um gleich wei­ter­zu­le­sen.

Anmel­den
   
Die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN hatten ihre Leser dazu aufgerufen, und auch die Gemeinde Augustdorf bat die Augustdorfer Bürgerinnen und Bürger darum, den Soldaten, die in Afghanistan im Einsatz sind, Grüße aus der Heimat zukommen zu lassen. Am Montag war es nun soweit. Thomas Katzer überreichte Hauptfeldwebel Jens Wander die Grüße, der diese stellvertretend für das Panzergrenadierbataillon 212 entgegennahm. "Wir wissen, dass die Soldaten ihr Leben riskieren und senden ihnen allen herzliche Grüße", so Bürgermeister Thomas Katzer bei der Übergabe. Hauptfeldwebel Wander leitete die Grüße noch am selben Tag nach Afghanistan an Oberstleutnant Matthias Greune, dem Kommandeur des Panzergrenadierbataillon 212 weiter. Dieser zeigte sich bewegt und freudig, dass so viele Augustdorfer an die Soldaten dachten. "Wir freuen uns sehr über die Grüße aus unserer militärischen Heimat. Meine Soldatinnen und Soldaten hier in Masar-E-Sharif bedanken sich ganz herzlich. Wir wünschen allen Augustdorfer Bürgerinnen und Bürger frohe Weihnachten, alles Gute für 2020 und bitte bleiben Sie gesund."  Was ist eigentlich Feldpost? Unter Feldpost versteht man im Militärwesen die Postversorgung der im Einsatz befindlichen Einheiten durch speziell ausgebildete Soldaten unter der Bezeichnung Feldpostbeamter. Die Feldpost verbindet die Truppe sowohl mit der Heimat als auch die Truppen untereinander. Sie war sehr wichtig, da diese Briefe das einzige Lebenszeichen der Soldaten an die Angehörigen waren. Im Jahr 1981, als Soldaten der 1. Kompanie des leichten Pionierbataillons 240 zur Erdbebenhilfe in Neapel eingesetzt waren, stellte man fest, dass es keine Postversorgung der Truppe für den Ernstfall gab. So begann die Bundeswehr im Jahr 1982, eine Feldpost einzurichten und zu üben. Mit der Heeresübung „Leuchtendes Morgenrot“ fand so die erste Übung mit Feldpostversorgung für die teilnehmende Truppe statt. Es folgten „Flinker Igel 1984“, „Fränkischer Schild 1986“, „Landesverteidigung 1988“, „Holsatia 1989“ und „Schneller Start 1990“. 1992 wurde die Feldpostleitstelle in Darmstadt gegründet. Im gleichen Jahr fand der erste Feldposteinsatz statt, als eine Sanitätseinheit im Rahmen von UNTAC in Kambodscha eingesetzt wurde. Dabei wurden 100 deutsche Sanitätssoldaten im Feldhospital von Phnom Penh von der Feldpost versorgt. Allerdings wurde der Name Feldpost offiziell erst 1993 verwendet. Das in Kambodscha und in der Folge durch Übungen im Ausland verfeinerte Verfahren bewährte sich auch bei den folgenden Einsätzen in Somalia und bei den Übungen „Gelbe Schwinge 1993“, „Dynamic Guard 1994 Türkei“, „Strong Resolve 1995 Norwegen“, „Adventure Exchange 1995 Spanien“ und „Cobra 1997 Spanien“. Jährlich werden etwa 1,5 Millionen Postsendungen an die Soldaten verteilt. Oft werden im Ausland die Feldpostämter in ISO-Containern eingerichtet.
error: Der Inhalt ist geschützt!
X