Handball: Fortsetzung des Spielbetriebes für Anfang März geplant

Lese­zeit: unge­fähr 2 Minu­ten

Der Blick in die Glas­ku­gel – die­se Tätigkeit haben die Ver­ant­wort­li­chen des Deut­schen Hand­ball­bun­des der­zeit fast täglich vor der Brust. Wenn alles gut läuft, dann soll der Spiel­be­trieb in der 3. Liga Anfang März fortgeführt wer­den. Vor­aus­ge­setzt, es gibt kei­ne Verlängerung des aktu­el­len Lock­downs.

Andre­as Tie­mann, Staf­fel­lei­tung beim DHB präsentierte am gest­ri­gen Diens­tag, 12.01.2021, den rund 150 Ver­eins­ver­tre­tern in einer Online-Kon­fe­renz die aktu­el­len Überlegungen zur Fortführung des Spiel­be­trie­bes in der 3. Liga. Ziel sei es, wenigs­tens die Hin­run­de bis Ende Mai spie­len zu können. Eine Aus­deh­nung in den Juni hin­ein ist aus ter­min­li­chen Gründen nicht möglich, da im Juni Lehrgänge und Wett­be­wer­be der Nach­wuchs-Natio­nal­mann­schaf­ten anste­hen. Vor­aus­set­zung für die Wie­der­auf­nah­me des Spiel­be­trie­bes ist eine drei- bis vierwöchige Vor­be­rei­tung aller Mann­schaf­ten, um die Spie­ler wie­der auf ein Wett­kampf­ni­veau zu brin­gen. Der­zeit hal­ten sich die Spie­ler des Team Hand­bALL nur mit indi­vi­du­el­len Trainingsplänen fit, ande­re Mann­schaf­ten haben die Wie­der­auf­nah­me des Trai­nings­be­trie­bes bereits Anfang Janu­ar gewagt. Die Pla­nun­gen bei Team Hand­bALL lau­fen eben­falls auf Hoch­tou­ren, um wie­der in den regulären Trai­nings­be­trieb ein­stei­gen zu können.

Soll­te der Lock­down bis in den Febru­ar hin­ein andau­ern, wird die­ser Plan nicht zu hal­ten sein. In die­sem Fall wird es Play Off-Spie­le für die ambi­tio­nier­ten Teams geben, die für die 2. Bun­des­li­ga mel­den. Für alle ande­ren Teams, die wei­te­re Spie­le aus­tra­gen können und möchten, soll es einen alter­na­ti­ven Pokal­wett­be­werb geben. Mann­schaf­ten, die auf Grund der aktu­el­len Lage kei­ne Spie­le mehr bestrei­ten können und wol­len, wer­den kei­ne Nach­tei­le erfah­ren, für sie ist die Sai­son been­det. Sport­li­che Abstei­ger wird es in der Sai­son 20/21 nicht geben. Ver­pflich­tend für alle Teams wird ein Test-Kon­zept, um den Spiel­be­trieb wie­der auf­neh­men zu können.

Auch die Pla­nun­gen für die Sai­son 21/22 haben schon gro­be Struk­tu­ren. Aus den Ober­li­gen wird es 12 Auf­stei­ger geben, sodass in der neu­en Sai­son 84 Teams an den Start gehen. Die jet­zi­gen vier Staf­feln der 3. Liga sol­len nicht noch wei­ter auf­ge­stockt wer­den, son­dern es gibt ers­te Überlegungen, klei­ne­re Staf­feln à 10 Mann­schaf­ten nach regio­na­len Aspek­ten zu bil­den. In den kom­men­den zwei Spiel­zei­ten wird es eine höhere Zahl von Abstei­gern geben, da bis zur Sai­son 23/24 wie­der auf die ursprüngliche Anzahl von 64 Mann­schaf­ten redu­ziert wer­den soll.

„Die Online-Kon­fe­renz war sehr auf­schluss­reich und ein guter Aus­tausch. Die Ver­ant­wort­li­chen beim DHB inves­tie­ren viel Zeit und Ener­gie, um die Spiel­be­trieb wie­der auf­zu­neh­men, las­sen jedoch nicht außer Acht, dass die Gesund­heit aller Betei­lig­ten an obers­ter Stel­le steht“, so das ers­te Fazit von Andre­as Blüsse und Andre­as Sukop.

„Wir seh­nen uns danach, end­lich wie­der Hand­ball­spie­le in der wineo-ARE­NA sehen zu können, aller­dings geht die Gesund­heit aller Betei­lig­ten vor. Wenn es einen wei­te­ren Lock­down gibt, dann ist das eine rich­tig bit­te­re Pil­le – für alle. Die Alter­na­ti­ven für eine Fortführung lie­gen in den Schub­la­den des DHB bereit, jetzt heißt es abwar­ten“, geht der Blick der bei­den Geschäftsführer jedoch auch nach vor­ne. „Auch in die­ser schwie­ri­gen Situa­ti­on erhal­ten wir sehr viel Zuspruch von unse­ren Fans und uneingeschränkte Unterstützung von den Spon­so­ren, was uns viel Zuver­sicht berei­tet, die­se schwie­ri­ge Situa­ti­on zu meis­tern“, geht auch ein gro­ßer Dank an alle Unterstützer des Team Hand­bALL.

„Wir ver­su­chen alles umzu­set­zen, um den Jungs das Hand­ball spie­len wie­der zu ermöglichen, auch wenn das Test-Kon­zept noch­mal einen erheb­li­chen Kos­ten­fak­tor abbil­det. Wir haben eine sehr jun­ge Mann­schaft, unse­re Jungs ler­nen nur dazu, wenn sie im Trai­ning und Wett­kampf gefor­dert wer­den. Daher hof­fen wir, dass es in irgend­ei­ner Form wei­ter­ge­hen kann“, so die Hoff­nung der bei­den Geschäftsführer.

© 2021, AUGUSTDORFER NACHRICHTEN. Inhal­te sind urhe­ber­recht­lich geschützt. Wei­ter­ver­wen­dung nur mit schrift­li­cher Geneh­mi­gung der Redak­ti­on.

Der Blick in die Glaskugel – diese Tätigkeit haben die Verantwortlichen des Deutschen Handballbundes derzeit fast täglich vor der Brust. Wenn alles gut läuft, dann soll der Spielbetrieb in der 3. Liga Anfang März fortgeführt werden. Vorausgesetzt, es gibt keine Verlängerung des aktuellen Lockdowns.
Andreas Tiemann, Staffelleitung beim DHB präsentierte am gestrigen Dienstag, 12.01.2021, den rund 150 Vereinsvertretern in einer Online-Konferenz die aktuellen Überlegungen zur Fortführung des Spielbetriebes in der 3. Liga. Ziel sei es, wenigstens die Hinrunde bis Ende Mai spielen zu können. Eine Ausdehnung in den Juni hinein ist aus terminlichen Gründen nicht möglich, da im Juni Lehrgänge und Wettbewerbe der Nachwuchs-Nationalmannschaften anstehen. Voraussetzung für die Wiederaufnahme des Spielbetriebes ist eine drei- bis vierwöchige Vorbereitung aller Mannschaften, um die Spieler wieder auf ein Wettkampfniveau zu bringen. Derzeit halten sich die Spieler des Team HandbALL nur mit individuellen Trainingsplänen fit, andere Mannschaften haben die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes bereits Anfang Januar gewagt. Die Planungen bei Team HandbALL laufen ebenfalls auf Hochtouren, um wieder in den regulären Trainingsbetrieb einsteigen zu können. Sollte der Lockdown bis in den Februar hinein andauern, wird dieser Plan nicht zu halten sein. In diesem Fall wird es Play Off-Spiele für die ambitionierten Teams geben, die für die 2. Bundesliga melden. Für alle anderen Teams, die weitere Spiele austragen können und möchten, soll es einen alternativen Pokalwettbewerb geben. Mannschaften, die auf Grund der aktuellen Lage keine Spiele mehr bestreiten können und wollen, werden keine Nachteile erfahren, für sie ist die Saison beendet. Sportliche Absteiger wird es in der Saison 20/21 nicht geben. Verpflichtend für alle Teams wird ein Test-Konzept, um den Spielbetrieb wieder aufnehmen zu können. Auch die Planungen für die Saison 21/22 haben schon grobe Strukturen. Aus den Oberligen wird es 12 Aufsteiger geben, sodass in der neuen Saison 84 Teams an den Start gehen. Die jetzigen vier Staffeln der 3. Liga sollen nicht noch weiter aufgestockt werden, sondern es gibt erste Überlegungen, kleinere Staffeln à 10 Mannschaften nach regionalen Aspekten zu bilden. In den kommenden zwei Spielzeiten wird es eine höhere Zahl von Absteigern geben, da bis zur Saison 23/24 wieder auf die ursprüngliche Anzahl von 64 Mannschaften reduziert werden soll. „Die Online-Konferenz war sehr aufschlussreich und ein guter Austausch. Die Verantwortlichen beim DHB investieren viel Zeit und Energie, um die Spielbetrieb wieder aufzunehmen, lassen jedoch nicht außer Acht, dass die Gesundheit aller Beteiligten an oberster Stelle steht“, so das erste Fazit von Andreas Blüsse und Andreas Sukop. „Wir sehnen uns danach, endlich wieder Handballspiele in der wineo-ARENA sehen zu können, allerdings geht die Gesundheit aller Beteiligten vor. Wenn es einen weiteren Lockdown gibt, dann ist das eine richtig bittere Pille – für alle. Die Alternativen für eine Fortführung liegen in den Schubladen des DHB bereit, jetzt heißt es abwarten“, geht der Blick der beiden Geschäftsführer jedoch auch nach vorne. „Auch in dieser schwierigen Situation erhalten wir sehr viel Zuspruch von unseren Fans und uneingeschränkte Unterstützung von den Sponsoren, was uns viel Zuversicht bereitet, diese schwierige Situation zu meistern“, geht auch ein großer Dank an alle Unterstützer des Team HandbALL.
„Wir versuchen alles umzusetzen, um den Jungs das Handball spielen wieder zu ermöglichen, auch wenn das Test-Konzept nochmal einen erheblichen Kostenfaktor abbildet. Wir haben eine sehr junge Mannschaft, unsere Jungs lernen nur dazu, wenn sie im Training und Wettkampf gefordert werden. Daher hoffen wir, dass es in irgendeiner Form weitergehen kann“, so die Hoffnung der beiden Geschäftsführer.

Schreiben Sie einen Leserbrief.

error: Der Inhalt ist geschützt!
X