„Richtig schön“ — Niko Blaauw gibt Länderspiel-Debüt

Lese­zeit: unge­fähr 2 Minu­ten

Vor ein paar Tagen erfüll­te sich der Traum vom ers­ten Län­der­spiel für Niko Bla­auw. „Ich wur­de von unse­rem Co-Trai­ner Edwin Kip­pers ange­ru­fen und ein­ge­la­den, da war die Freu­de natür­lich rie­sen­groß“, so der jun­ge Nie­der­län­der. Durch die Aus­fäl­le von Luc Steins – er wur­de posi­tiv auf Covid-19 getes­tet und fiel auch schon für das Final‑4 der Cham­pions League aus – und Patrick Mie­de­ma – er ver­letz­te sich am Dau­men – rück­te der Spie­ler des Team Hand­bALL in den Kader der Nie­der­lan­de.

„Ich hat­te rund um Weih­nach­ten ein paar freie Tage und bin nach Hau­se gefah­ren“, berich­tet Niko, der die Fei­er­ta­ge bei sei­ner Fami­lie ver­brach­te. „Ich habe nicht damit gerech­net. Zwar bin ich im 20er-Kader, wir trai­nie­ren aber immer mit 16 Spie­lern und sie waren ja zunächst fit. Als ich dann gefragt wur­de, ob ich am 2. Janu­ar kom­men kann, konn­te ich natür­lich nicht nein sagen“, grinst Niko.

Zusam­men mit den ande­ren Lem­go­er Spie­lern Bob­by Scha­gen, Dani Bai­jens und Mark van den Beu­cken bestritt Niko Bla­auw das EM-Qua­li­fi­ka­ti­ons­spiel gegen Slo­we­ni­en nur weni­ge Tage nach den ers­ten Trai­nings­ein­hei­ten als Natio­nal­spie­ler. Sei­ne ers­ten Ein­satz­mi­nu­ten wird der jun­ge Nie­der­län­der wohl nicht so schnell ver­ges­sen. „Es ist immer etwas Beson­de­res, wenn man für sein Land spie­len kann. Und wenn einem dann noch ein Tref­fer gelingt… Das ist ein­fach… wow!“, leuch­ten die Augen von Niko, wenn er an sein Tor in ‚Oran­je‘ zurück­denkt. Zwar ging das Spiel ver­lo­ren, aber den Start ins neue Jahr wird Niko Bla­auw wohl nicht so schnell ver­ges­sen.

Übri­gens: Vor weni­gen Wochen gab Bla­auw auch sein Bun­des­li­ga-Debüt beim TBV Lem­go Lip­pe. Bonds-Coach Erlin­gur Richards­son war immer über den Stand sei­ner Spie­ler in Lem­go infor­miert. „Das ist alles sehr cool. Ich bin erst so kurz in Deutsch­land und es ist ein Traum, dass ich mit den Pro­fis in Lem­go trai­nie­ren und dann auch noch spie­len darf. Das ehrt mich wirk­lich sehr. Ich kann sehr, sehr viel von den Jungs ler­nen“, so der Nach­wuchs­spie­ler, der mit 18 Jah­ren in der Bun­des­li­ga und der Natio­nal­mann­schaft debü­tier­te.

© 2021, AUGUSTDORFER NACHRICHTEN. Inhal­te sind urhe­ber­recht­lich geschützt. Wei­ter­ver­wen­dung nur mit schrift­li­cher Geneh­mi­gung der Redak­ti­on.

Vor ein paar Tagen erfüllte sich der Traum vom ersten Länderspiel für Niko Blaauw. „Ich wurde von unserem Co-Trainer Edwin Kippers angerufen und eingeladen, da war die Freude natürlich riesengroß“, so der junge Niederländer. Durch die Ausfälle von Luc Steins – er wurde positiv auf Covid-19 getestet und fiel auch schon für das Final-4 der Champions League aus – und Patrick Miedema – er verletzte sich am Daumen – rückte der Spieler des Team HandbALL in den Kader der Niederlande. „Ich hatte rund um Weihnachten ein paar freie Tage und bin nach Hause gefahren“, berichtet Niko, der die Feiertage bei seiner Familie verbrachte. „Ich habe nicht damit gerechnet. Zwar bin ich im 20er-Kader, wir trainieren aber immer mit 16 Spielern und sie waren ja zunächst fit. Als ich dann gefragt wurde, ob ich am 2. Januar kommen kann, konnte ich natürlich nicht nein sagen“, grinst Niko. Zusammen mit den anderen Lemgoer Spielern Bobby Schagen, Dani Baijens und Mark van den Beucken bestritt Niko Blaauw das EM-Qualifikationsspiel gegen Slowenien nur wenige Tage nach den ersten Trainingseinheiten als Nationalspieler. Seine ersten Einsatzminuten wird der junge Niederländer wohl nicht so schnell vergessen. „Es ist immer etwas Besonderes, wenn man für sein Land spielen kann. Und wenn einem dann noch ein Treffer gelingt… Das ist einfach… wow!“, leuchten die Augen von Niko, wenn er an sein Tor in ‚Oranje‘ zurückdenkt. Zwar ging das Spiel verloren, aber den Start ins neue Jahr wird Niko Blaauw wohl nicht so schnell vergessen. Übrigens: Vor wenigen Wochen gab Blaauw auch sein Bundesliga-Debüt beim TBV Lemgo Lippe. Bonds-Coach Erlingur Richardsson war immer über den Stand seiner Spieler in Lemgo informiert. „Das ist alles sehr cool. Ich bin erst so kurz in Deutschland und es ist ein Traum, dass ich mit den Profis in Lemgo trainieren und dann auch noch spielen darf. Das ehrt mich wirklich sehr. Ich kann sehr, sehr viel von den Jungs lernen“, so der Nachwuchsspieler, der mit 18 Jahren in der Bundesliga und der Nationalmannschaft debütierte.

Schreiben Sie einen Leserbrief.

error: Der Inhalt ist geschützt!
X