Der Kreis Lip­pe hat einen neu­en Ver­wal­tungs­vor­stand. Der Kreis­aus­schuss stimm­te dem Vor­schlag von Land­rat Dr. Axel Leh­mann ein­stim­mig zu, die Stel­le mit Dr. Ute Röder, bis­her Lei­te­rin des Fach­be­reichs Umwelt und Ener­gie, zu beset­zen. Röder über­nimmt ab sofort den Vor­stands­be­reich mit den Fach­be­rei­chen Geo­in­for­ma­ti­on, Katas­ter und Immo­bi­lien­be­wer­tung sowie Umwelt, Ener­gie und Mobi­li­tät. Zudem ist sie für den Fach­dienst Pla­nen und Bau­en und den Eigen­be­trieb Stra­ßen ver­ant­wort­lich. „Ich freue mich, dass wir mit Dr. Ute Röder eine erfah­re­ne Füh­rungs­kraft gewin­nen konn­ten, die die Zukunfts­the­men mit­ge­stal­ten will und kann. Sie hat bereits in den ver­gan­gen Jah­ren mit ihrem Team dafür gesorgt, dass der Kreis mit sei­nen Kli­ma- und Umwelt­schutz­an­stren­gun­gen lan­des- und bun­des­weit eine Vor­rei­ter­rol­le ein­nimmt“, erklärt Lehmann.

Röder ist 60 Jah­re alt und seit 2011 beim Kreis Lip­pe tätig. Wäh­rend ihrer Zeit als Lei­te­rin des Umwelt­be­rei­ches hat sich der Kreis als Modell­kom­mu­ne „Mas­ter­plan 100% Kli­ma­schutz“ pro­fi­liert. Zudem konn­te die Ver­wal­tung zahl­rei­che För­der­gel­der gewin­nen zum Bei­spiel für die Umset­zung der Was­ser­stoff­mo­dell­re­gi­on „HyDrive OWL“ oder für „Lip­pe-Re-Kli­ma­ti­siert“. „Bei erfolg­rei­chen Pro­jek­ten kommt es immer häu­fi­ger auf die gemein­sa­me Zusam­men­ar­beit an, ob nun inter­kom­mu­nal oder inter­dis­zi­pli­när. Ich möch­te daher den Aus­tausch und die Team­ar­beit in mei­nem Ver­wal­tungs­be­reich wei­ter stär­ken, die Mit­ar­bei­ter zusam­men­füh­ren. The­ma­tisch gibt es da vie­le Schnitt­punk­te etwa beim Bereich Mobi­li­täts­ent­wick­lung“, so Röder.

Als wich­ti­ge Auf­ga­ben für die nächs­ten Jah­re sieht sie die Rea­li­sie­rung einer Nach­hal­ti­gen Ver­wal­tung, einer kreis­wei­ten nach­hal­ti­gen Mobi­li­tät sowie den Fort­schritt der Digi­ta­li­sie­rung. „Umwelt- und Kli­ma­schutz bleibt ein drin­gen­des The­ma. Wäh­rend der Pan­de­mie haben wir aber auch gese­hen, wie wich­tig eine funk­tio­nie­ren­de Inter­net­ver­bin­dung ist. Und das eine bedingt ein Stück weit das ande­re: Mehr Home­Of­fice, weni­ger Fahr­ten, mehr Kli­ma­schutz. Ver­netz­tes Den­ken und Han­deln ist daher mein Ziel.“

Neben ihrer Arbeit in der Kreis­ver­wal­tung enga­giert sich Röder über­re­gio­nal als Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de in der Klär­schlamm­ver­wer­tung OWL GmbH sowie im Vor­stand der NRW-Stif­tung. Zuvor war sie an den Uni­ver­si­tä­ten Bie­le­feld und Bre­men tätig, hat die Bio­lo­gi­sche Sta­ti­on Lip­pe auf­ge­baut und gelei­tet sowie das lan­des­wei­te Manage­ment der Abfall- und Umwelt­be­ra­tun­gen der Ver­brau­cher­zen­tra­le NRW inne gehabt.

Mit der Umstruk­tu­rie­rung der Ver­wal­tungs­or­ga­ni­sa­ti­on war auch eine Neu­auf­stel­lung der Ver­wal­tungs­vor­stän­de not­wen­dig. Neben Käm­me­rer Rai­ner Grab­be ist Röder nun der zwei­te Vor­stand. Die bei­den aus­ste­hen­den Posi­tio­nen sol­len noch in der ers­ten Jah­res­hälf­te 2021 besetzt wer­den. Die vor­he­ri­gen Vor­stän­de, Karl-Eitel John und Jörg Düning-Gast, sind in den Ruhe­stand gegan­gen bzw. haben den Kreis verlassen.

 

 

Von Redaktion

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