Von einem „ver­gif­te­ten Geschenk” für August­dorf sprach der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te der SPD, Dr. Den­nis Mael­zer, in einem Arti­kel in den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN.

Nils Allers­mier ist Kreis­vor­sit­zen­der der Jun­gen Libe­ra­len. Foto: Allersmeier

„Herr Mael­zer stell­te die Lan­des­re­gie­rung als Schul­den­trei­ber dar, das ist schlicht halt­los”, erklärt nun der Kreis­vor­sit­zen­de der Jun­gen Libe­ra­len, Nils Allers­mei­er. „Die Lan­des­re­gie­rung, getra­gen von CDU und FDP, hat sich für die Kom­mu­nen ver­schul­det. Die feh­len­den knapp 360.000 Euro, also ein gerin­ger Teil der bis­her höchs­ten Zuwei­sung für August­dorf, hat das Land als einen Dar­le­hen an die Kom­mu­ne gege­ben. Der Dar­le­hen mit sehr nied­ri­gem Zins­satz ist über 50 Jah­re zu til­gen. Zu sol­chen Kon­di­tio­nen hät­te die Kom­mu­ne die­ses Geld sonst nicht bekom­men”, erklärt Allers­mei­er gegen­über den AN.

Neben der Ent­las­tung beim soge­nann­ten Gemein­de­fi­nan­zie­rungs­ge­setz 2021 sei dies aber nicht der ein­zi­ge Grund für August­dorf, sich zu freu­en: „Zusätz­lich hat das Land den Gewer­be­steu­er­aus­gleich, der vom Bund für die Kom­mu­ne rund 60.000 Euro beträgt, ver­dop­pelt. Somit bekommt die Gemein­de August­dorf knapp 120.000€, die die Gemein­de nicht zurück­zah­len muss. Das ver­gif­te­te Geschenk ist also in Wirk­lich­keit eine wirk­li­che Ent­las­tung für die Gemein­den und Kom­mu­nen, das für Ent­las­tung sorgt.” so Allers­mei­er weiter.

Dr. Den­nis Mael­zer lässt die­se Kri­tik nicht auf sich sit­zen: „Ich freue mich, dass die Jun­gen Lib­erla­en den Ein­satz von Olaf Scholz für die Kom­mu­nen loben. In der Tat hat der Bund für einen Aus­gleich der weg­fal­len­den Gewer­be­steu­er gesorgt. Das ist ein ech­ter Zuschuss, an dem auch das Land sei­nen Anteil tra­gen muss.” Lei­der agie­re das Land in Ver­ant­wor­tung von CDU und FDP anders. Statt rea­len Hil­fen gebe es für die Kom­mu­nen, „wie auch die Julis bestä­ti­gen”, ledig­lich neue Schul­den, so Mael­zer. Bei den Schlüs­sel­zu­wei­sun­gen wer­de dies beson­ders deut­lich. „Für mehr als 300.000 Euro wird August­dorf ein neu­er Kre­dit auf­ge­bür­det. Dies als „ech­te Ent­las­tung“ zu ver­kau­fen, ist schon eine „dreis­te Umeti­ket­tie­rung“”, stellt der LAnd­tags­ab­ge­ord­ne­te fest.

 

Von Redaktion

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