Am 5. Janu­ar hat­ten die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN über die August­dor­fe­rin Manue­la De Gaeta­no berich­tet, ihres Zei­chens Mie­te­rin in der Sied­lung Am Dören. Die­se hat­te bei sich in der Woh­nung Schim­mel fest­ge­stellt. Die Redak­ti­on hat­te nach einem Gespräch mit ihr, Kon­takt mit dem Geschäfts­füh­rer Hans-Ulrich Mies auf­ge­nom­men, der sich sofort mit Manue­la De Gaeta­no in Ver­bin­dung setzte.

Neun Tage spä­ter als die AN, also am 14. Janu­ar, greift die Lip­pi­sche Lan­des­zei­tung (LZ) das The­ma in einem Arti­kel auf. Dabei spricht die Mit­ar­bei­te­rin eben­falls mit Manue­la De Gaeta­no. Die publi­zier­ten Äuße­run­gen sor­gen im Anschluss nicht nur bei Geschäfts­füh­rer Hans-Ulrich Mies für Irri­ta­tio­nen und Kopf­schüt­teln, son­dern auch bei Manue­la De Gaeta­no selbst. Sie sagt: „Man­che Din­ge habe ich so gar nicht gesagt.” Grund genug, für die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN, ein­mal nachzuhaken.

AN: Frau De Gaeta­no, nach­dem Sie am 5. Janu­ar mit den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN gespro­chen hat­ten und der Geschäfts­füh­rer von Adler, Hans-Ulrich Mies sich bei Ihnen gemel­det hat, was ist dann passiert?

Manue­la De Gaeta­no: Zuerst ein­mal kann ich sagen, dass sich Herr Mies sofort mit mir in Ver­bin­dung gesetzt hat­te. Dabei sag­te er zu, dass am nächs­ten Tag die Tech­ni­ker vor Ort sein wer­den, um Trock­nungs­lüf­ter in unse­ren Räu­men auf­zu­stel­len. Und das ist dann auch so passiert.

AN: Wie geht es jetzt weiter?

De Gaeta­no: Ab der kom­men­den Woche sol­len Bag­ger kom­men, um das Mau­er­werk freizulegen.

AN: Wofür soll das gut sein?

De Gaeta­no: Dadurch kann man fest­stel­len, woher die Feuch­tig­keit kommt.

AN: Es kam bei Adler nun so an, als hät­ten Sie sich trotz der Sofort­maß­nah­men neun Tage spä­ter beschwert, dass nichts unter­nom­men wurde…

De Gaeta­no: Ich habe mir den Arti­kel durch­ge­le­sen und muss sagen, dass es teil­wei­se nicht so wie­der­ge­ge­ben wur­de, wie ich es gesagt habe.

AN: Nun haben Sie die Mög­lich­keit, das rich­tig darzustellen.

De Gaeta­no: Zuerst ein­mal habe ich kei­nen Unmut auf Face­book geäu­ßert, son­dern habe dort ledig­lich gefragt, wer für uns eine Woh­nung hat, da es bei uns schimmelt.

AN: Dazwi­schen­ge­fragt, hat­te Adler Ihnen dies­be­züg­lich ein Ange­bot gemacht?

De Gaeta­no: Das stimmt, Herr Mies hat­te uns ange­bo­ten, für die Dau­er der Reno­vie­rung in eine ande­re Woh­nung zu ziehen.

AN: War­um haben Sie das Ange­bot nicht angenommen?

De Gaeta­no: Weil wir uns nicht ohne Grund für die­se Woh­nung ent­schie­den haben, in der wir uns auch sehr wohl­füh­len und die Reno­vie­rungs­ar­bei­ten ja auch mal ein Ende haben werden.

AN: Gibt es wei­te­re Punk­te, wo Sie nicht rich­tig wie­der­ge­ge­ben wurden?

De Gaeta­no: Ja, ich habe mich auch nicht dar­über aus­ge­las­sen, dass ich den Sperr­müll zah­len soll. Ich habe bis­her noch nie eine Rech­nung für Sperr­müll bekom­men, so dass die­ser Punkt mich nicht per­sön­lich betrifft. Das ist ein all­ge­mei­nes Pro­blem hier in der Sied­lung, das für Unmut sorgt.

AN: Was wün­schen Sie sich an Verbesserungen?

De Gaeta­no: Ich wün­sche mir, dass die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Adler bes­ser wird.

AN: Was mei­nen Sie damit?

De Gaeta­no: Mit dem Geschäfts­füh­rer Herrn Mies funk­tio­niert die Kom­mu­ni­ka­ti­on ein­wand­frei. Wenn man aber mit dem Call­cen­ter von Adler spricht, dann wird man nicht zurück­ge­ru­fen und die Ange­le­gen­hei­ten wer­den nicht erle­digt. Aber da kann natür­lich die Geschäfts­füh­rung nichts sofort dar­an ändern. Ich freue mich, wenn Frau Vanes­sa Ter­ron von Adler nach der Pan­de­mie­zeit wie­der hier ist, da auch sie eini­ge Din­ge in die Hand neh­men kann.

AN: Wie beur­tei­len Sie die Gesamtsituation?

De Gaeta­no: Ins­ge­samt bin ich der Mei­nung, dass man hier eini­ges posi­ti­ves bewir­ken kann und ich weiß, dass auch vie­le ande­re, die hier woh­nen, das so sehen. Es ist klar, dass nicht immer alles so schnell geht, wie es sich man­che wün­schen. Aber durch das Enga­ge­ment von Adler und auch den Anwoh­nern kann man vie­les bewir­ken, so dass aus der „ver­spot­te­ten Sied­lung” wie­der „die Sied­lung am Dören” wird.

AN: Gibt es etwas, was Sie sich wünschen?

De Gaeta­no (schmun­zelt): Ja, ich war­te noch auf mei­nen Miet­ver­trag für die Gara­ge. Und mein Vor­schlag wäre, dass man nach dem Win­ter die Find­lin­ge ein wenig mehr auf den Rasen setzt, so dass man an der Sei­te par­ken kann.

AN: Frau De Gaeta­no, herz­li­chen Dank für das Gespräch.

 

Von Redaktion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner