„Offizier, Kamerad und Mensch“: Chefwechsel in Augustdorf

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Nach knapp zwei Jah­ren hat Oberst Ste­phan Wil­ler, Kom­man­deur der Pan­zer­bri­ga­de 21 „Lip­per­land“, den bis­he­ri­gen Chef des Sta­bes, Oberst­leut­nant i.G. (im Gene­ral­stabs­dienst) Lud­ger Natrop, von sei­nen Auf­ga­ben ent­bun­den. Bis Anfang März über­nimmt Oberst­leut­nant i.G. Alex­an­der Döge kom­mis­sa­risch die Lei­tungs­funk­ti­on im Stab der August­dor­fer Kampf­trup­pen­bri­ga­de. Gene­ral­stabs­of­fi­zier Natrop über­nahm im April 2019 auf dem Trup­pen­übungs­platz im bay­ri­schen Hohen­fels die Dienst­ge­schäf­te als Chef des Sta­bes. Bri­ga­de­kom­man­deur Wil­ler blick­te wäh­rend des kur­zen Appells in der Rom­mel-Kaser­ne auf die Dienst­zeit des Rhein­län­ders zurück.

„Ihre Dienst­zeit war geprägt von zahl­rei­chen High­lights“, unter­strich Wil­ler und erin­ner­te an den „Tag der Bun­des­wehr“ im Som­mer 2019, zu dem über 27.000 Besu­cher in die August­dor­fer Kaser­ne ström­ten. Weni­ge Mona­te spä­ter ver­lieh Minis­ter­prä­si­dent Armin Laschet der Pan­zer­bri­ga­de 21 vor dem Det­mol­der Schloss fei­er­lich das Fah­nen­band des Bun­des­lan­des Nord­rhein-West­fa­len. Ein sicht­ba­res Zei­chen der Ver­bun­den­heit des Lan­des zur Bri­ga­de, die im März ihr 60-jäh­ri­ges Bestehen gefei­ert hat­te.

„Neben zahl­rei­chen Besu­chen rag­te der Antritts­be­such des Inspek­teurs des Hee­res, Gene­ral­leut­nant Alfons Mais, sowie der Infor­ma­ti­ons­be­such von Wolf­gang Hell­mich, Vor­sit­zen­der des Ver­tei­di­gungs­aus­schus­ses des Deut­schen Bun­des­ta­ges, beson­ders her­aus“, beton­te der Kom­man­deur. Unzäh­li­ge Tagun­gen, Wei­ter­bil­dun­gen und Brie­fings woll­ten in der Dienst­zeit des zwei­fa­chen Fami­li­en­va­ters Natrop akri­bisch vor­be­rei­tet wer­den. Dazu kamen die lau­fen­den Vor­gän­ge in der Stabs­ar­beit aus allen Füh­rungs­grund­ge­bie­ten, zahl­lo­se Gesprä­che mit Batail­lons­kom­man­deu­ren und ver­schie­dens­ten über­ge­ord­ne­ten Füh­rungs­ebe­nen. Per­so­nal­ver­ant­wor­tung sowie Beur­tei­lungs-und Dis­zi­pli­nar­we­sen run­de­ten das Auf­ga­ben­pa­ket für den „Chef“ ab. „Sie hat­ten in Ihrer Dienst­zeit als Chef des Sta­bes die­ser stol­zen Bri­ga­de die­ses Gesamt­auf­ga­ben­pa­ket voll­um­fäng­lich im Griff“, stell­te Oberst Wil­ler zum Abschied fest. „Es ist Ihnen auch in Pha­sen höchs­ter Arbeits­in­ten­si­tät immer gelun­gen, nicht nur „Chef“ und Dis­zi­pli­nar­vor­ge­setz­ter zu sein, son­dern auch Kame­rad und Mensch zu blei­ben“, so Wil­ler.

Natrop fliegt in weni­gen Tagen nach Nord­af­gha­ni­stan, um am Ein­satz­stand­ort der Bun­des­wehr in Mazar‑i Sharif die Auf­ga­ben des Chefs des Sta­bes des deut­schen Ein­satz­kon­tin­gen­tes zu über­neh­men. Bis zum März über­nimmt Alex­an­der Döge die Lei­tung des Bri­ga­de­sta­bes. Der 38-jäh­ri­ge Gene­ral­stabs­of­fi­zier ist seit April des ver­gan­ge­nen Jah­res als Abtei­lungs­lei­ter für Pla­nung und Ope­ra­ti­ons­füh­rung im Stab der „21er“ ein­ge­setzt. „Als gewach­se­ner und gestan­de­ner Infan­te­riestabs­of­fi­zier mit Ein­satz­er­fah­rung in Afgha­ni­stan und natio­na­ler Gene­ral­stabs­aus­bil­dung brin­gen Sie das not­wen­di­ge Rüst­zeug mit, um die Dienst­ge­schäf­te als Chef des Sta­bes pro­fes­sio­nell wei­ter­zu­füh­ren“, ver­traut Bri­ga­de­kom­man­deur Ste­phan Wil­ler sei­nem neu­en „Inte­rims-Chef“ auf gan­zer Linie.

 

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Nach knapp zwei Jahren hat Oberst Stephan Willer, Kommandeur der Panzerbrigade 21 „Lipperland“, den bisherigen Chef des Stabes, Oberstleutnant i.G. (im Generalstabsdienst) Ludger Natrop, von seinen Aufgaben entbunden. Bis Anfang März übernimmt Oberstleutnant i.G. Alexander Döge kommissarisch die Leitungsfunktion im Stab der Augustdorfer Kampftruppenbrigade. Generalstabsoffizier Natrop übernahm im April 2019 auf dem Truppenübungsplatz im bayrischen Hohenfels die Dienstgeschäfte als Chef des Stabes. Brigadekommandeur Willer blickte während des kurzen Appells in der Rommel-Kaserne auf die Dienstzeit des Rheinländers zurück. „Ihre Dienstzeit war geprägt von zahlreichen Highlights“, unterstrich Willer und erinnerte an den „Tag der Bundeswehr“ im Sommer 2019, zu dem über 27.000 Besucher in die Augustdorfer Kaserne strömten. Wenige Monate später verlieh Ministerpräsident Armin Laschet der Panzerbrigade 21 vor dem Detmolder Schloss feierlich das Fahnenband des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit des Landes zur Brigade, die im März ihr 60-jähriges Bestehen gefeiert hatte. „Neben zahlreichen Besuchen ragte der Antrittsbesuch des Inspekteurs des Heeres, Generalleutnant Alfons Mais, sowie der Informationsbesuch von Wolfgang Hellmich, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, besonders heraus“, betonte der Kommandeur. Unzählige Tagungen, Weiterbildungen und Briefings wollten in der Dienstzeit des zweifachen Familienvaters Natrop akribisch vorbereitet werden. Dazu kamen die laufenden Vorgänge in der Stabsarbeit aus allen Führungsgrundgebieten, zahllose Gespräche mit Bataillonskommandeuren und verschiedensten übergeordneten Führungsebenen. Personalverantwortung sowie Beurteilungs-und Disziplinarwesen rundeten das Aufgabenpaket für den „Chef“ ab. „Sie hatten in Ihrer Dienstzeit als Chef des Stabes dieser stolzen Brigade dieses Gesamtaufgabenpaket vollumfänglich im Griff“, stellte Oberst Willer zum Abschied fest. „Es ist Ihnen auch in Phasen höchster Arbeitsintensität immer gelungen, nicht nur „Chef“ und Disziplinarvorgesetzter zu sein, sondern auch Kamerad und Mensch zu bleiben“, so Willer. Natrop fliegt in wenigen Tagen nach Nordafghanistan, um am Einsatzstandort der Bundeswehr in Mazar-i Sharif die Aufgaben des Chefs des Stabes des deutschen Einsatzkontingentes zu übernehmen. Bis zum März übernimmt Alexander Döge die Leitung des Brigadestabes. Der 38-jährige Generalstabsoffizier ist seit April des vergangenen Jahres als Abteilungsleiter für Planung und Operationsführung im Stab der „21er“ eingesetzt. „Als gewachsener und gestandener Infanteriestabsoffizier mit Einsatzerfahrung in Afghanistan und nationaler Generalstabsausbildung bringen Sie das notwendige Rüstzeug mit, um die Dienstgeschäfte als Chef des Stabes professionell weiterzuführen“, vertraut Brigadekommandeur Stephan Willer seinem neuen „Interims-Chef“ auf ganzer Linie.  

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