14 Soldaten des Stabszuges helfen in lippischen Alten- und Pflegeeinrichtungen

Lese­zeit: unge­fähr 2 Minu­ten

Die Bun­des­wehr unter­stützt wei­ter­hin im Rah­men der Amts­hil­fe die zustän­di­gen Behör­den zum Schutz der Bevöl­ke­rung im Kampf gegen das Coro­na­vi­rus. Ins­ge­samt sind aktu­ell 16.700 Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten im Rah­men der Amts­hil­fe in ganz Deutsch­land im Ein­satz. Seit Beginn der Pan­de­mie im Früh­jahr des ver­gan­ge­nen Jah­res sind auch Ange­hö­ri­ge der Pan­zer­bri­ga­de 21 „LIPPERLAND“ aus August­dorf mit dabei. „850 Sol­da­ten aus allen Ver­bän­den und Stand­or­ten des Groß­ver­ban­des hel­fen in Gesund­heits­äm­tern bei Kon­takt­nach­ver­fol­gung oder in mobi­len Abstrich­teams. Zusätz­lich dazu kom­men seit die­ser Woche Ein­sät­ze in Alten-und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen dazu“, erklärt Haupt­mann Mar­tin Wal­te­ma­the, Spre­cher der August­dor­fer Kampf­trup­pen­bri­ga­de, die aktu­el­le Situa­ti­on.

14 Sol­da­ten des Stab­s­zu­ges der Bri­ga­de hel­fen seit die­ser Woche auch in lip­pi­schen Alten- und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen bei der Durch­füh­rung und Doku­men­ta­ti­on von Schnell­tests unter Bewoh­nern, Mit­ar­bei­tern und Besu­chern. Einen ent­spre­chen­den Hil­fe­leis­tungs­an­trag hat­te der Kreis Lip­pe in der ver­gan­ge­nen Woche auf den Weg gebracht.

„Wir müs­sen wei­ter­hin die Schwächs­ten unse­rer Gesell­schaft schüt­zen und die hohe Per­so­nal­be­las­tung im Blick behal­ten“, erklärt Land­rat Dr. Axel Leh­mann. „Daher freue ich mich, dass die Ein­rich­tun­gen mit einem beson­ders hohen Per­so­nal­be­darf nun Unter­stüt­zung durch die Bun­des­wehr bekom­men“. Für zunächst drei Wochen sind die Sol­da­ten im gesam­ten Kreis­ge­biet im Ein­satz. Das Deut­sche Rote Kreuz hat sie im Vor­feld im Umgang mit den soge­nann­ten PoC-Tests im Feu­er­wehr­aus­bil­dungs­zen­trum in Lem­go geschult. Mit­ar­bei­ter des DRK-Insti­tuts für Bil­dung und Kom­mu­ni­ka­ti­on aus Müns­ter demons­trier­ten per Video­kon­fe­renz das Test­ver­fah­ren sowie die Hand­ha­bung der Schutz­be­klei­dung. Neben den 14 Sol­da­ten sind bis vor­erst 7. März wei­ter­hin 50 Sol­da­ten der Stabs- und Fern­mel­de­kom­pa­nie und des Stab­s­zu­ges der Pan­zer­bri­ga­de 21 in der Kon­takt­nach­ver­fol­gung und bei den mobi­len Abstrich­teams im Ein­satz.

„Die Amts­hil­fe hat für uns der­zeit obers­te Prio­ri­tät“, unter­streicht Oberst Ste­phan Wil­ler, Kom­man­deur der August­dor­fer Bri­ga­de aus­drück­lich. Dafür setzt der Groß­ver­band vom Sen­ne­rand sämt­li­ches ver­füg­ba­res Per­so­nal ein. Par­al­lel ver­se­hen rund 250 Sol­da­ten der Bri­ga­de aktu­ell ihren Dienst im Rah­men der NATO-Mis­si­on „Reso­lu­te Sup­port“ in Afgha­ni­stan. (mw)

© 2021, AUGUSTDORFER NACHRICHTEN. Inhal­te sind urhe­ber­recht­lich geschützt. Wei­ter­ver­wen­dung nur mit schrift­li­cher Geneh­mi­gung der Redak­ti­on.

Die Bundeswehr unterstützt weiterhin im Rahmen der Amtshilfe die zuständigen Behörden zum Schutz der Bevölkerung im Kampf gegen das Coronavirus. Insgesamt sind aktuell 16.700 Soldatinnen und Soldaten im Rahmen der Amtshilfe in ganz Deutschland im Einsatz. Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr des vergangenen Jahres sind auch Angehörige der Panzerbrigade 21 „LIPPERLAND“ aus Augustdorf mit dabei. „850 Soldaten aus allen Verbänden und Standorten des Großverbandes helfen in Gesundheitsämtern bei Kontaktnachverfolgung oder in mobilen Abstrichteams. Zusätzlich dazu kommen seit dieser Woche Einsätze in Alten-und Pflegeeinrichtungen dazu“, erklärt Hauptmann Martin Waltemathe, Sprecher der Augustdorfer Kampftruppenbrigade, die aktuelle Situation. 14 Soldaten des Stabszuges der Brigade helfen seit dieser Woche auch in lippischen Alten- und Pflegeeinrichtungen bei der Durchführung und Dokumentation von Schnelltests unter Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern. Einen entsprechenden Hilfeleistungsantrag hatte der Kreis Lippe in der vergangenen Woche auf den Weg gebracht. „Wir müssen weiterhin die Schwächsten unserer Gesellschaft schützen und die hohe Personalbelastung im Blick behalten“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann. „Daher freue ich mich, dass die Einrichtungen mit einem besonders hohen Personalbedarf nun Unterstützung durch die Bundeswehr bekommen“. Für zunächst drei Wochen sind die Soldaten im gesamten Kreisgebiet im Einsatz. Das Deutsche Rote Kreuz hat sie im Vorfeld im Umgang mit den sogenannten PoC-Tests im Feuerwehrausbildungszentrum in Lemgo geschult. Mitarbeiter des DRK-Instituts für Bildung und Kommunikation aus Münster demonstrierten per Videokonferenz das Testverfahren sowie die Handhabung der Schutzbekleidung. Neben den 14 Soldaten sind bis vorerst 7. März weiterhin 50 Soldaten der Stabs- und Fernmeldekompanie und des Stabszuges der Panzerbrigade 21 in der Kontaktnachverfolgung und bei den mobilen Abstrichteams im Einsatz. „Die Amtshilfe hat für uns derzeit oberste Priorität“, unterstreicht Oberst Stephan Willer, Kommandeur der Augustdorfer Brigade ausdrücklich. Dafür setzt der Großverband vom Sennerand sämtliches verfügbares Personal ein. Parallel versehen rund 250 Soldaten der Brigade aktuell ihren Dienst im Rahmen der NATO-Mission „Resolute Support“ in Afghanistan. (mw)

Schreiben Sie einen Leserbrief.

error: Der Inhalt ist geschützt!
X