Augustdorf auf dem zweiten Platz bei Gebühren für Wasser und Abwasser

Lese­zeit: unge­fähr 2 Minu­ten Die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer Lip­pe zu Det­mold (IHK Lip­pe) hat bei den 16 lip­pi­schen Kom­mu­nen die dies­jäh­ri­gen Gebüh­ren für Was­ser

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Die Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) hat bei den 16 lippischen Kommunen die diesjährigen Gebühren für Wasser und Abwasser erhoben und verglichen. Die Daten sind in einen Online-Rechner eingeflossen, mit dem Unternehmen und auch Privathaushalte vergleichen können, wie viel mehr oder weniger Geld die gleiche Leistung in einer anderen lippischen Kommune kostet. „Unser Rechner sorgt für mehr Transparenz bei den Gebühren“, sagt Matthias Carl, stellvertretender Geschäftsführer der IHK Lippe. Der Rechner bilde zudem für den persönlichen bzw. betrieblichen Verbrauch die Kostenentwicklung der vergangenen Jahre in einer Grafik ab. Dabei steht Augustdorf auf dem zweitbesten Platz, nur in Schlangen sind die Gebühren noch niedriger. Je nach Umfang der versiegelten Grundstücksfläche, Wasserverbrauch und Abwasseraufkommen müssen Unternehmen in Leopoldshöhe bzw. in Lage besonders tief in die Tasche greifen. Für Privathaushalte sind Dörentrup, Barntrup und Lemgo am teuersten. Für beide Verbrauchergruppen am günstigsten sind Augustdorf und Schlangen, gefolgt von Bad Salzuflen. Die IHK Lippe hat zur Veranschaulichung die Kosten für drei unterschiedliche, fiktive Unternehmen berechnet (siehe Tabelle). Das Ergebnis: „In Lage bzw. Leopoldshöhe müssen diese Unternehmen zwischen 60 und 70 Prozent mehr zahlen als in den günstigsten Gemeinden Schlangen bzw. Augustdorf“, beklagt Matthias Carl die extremen Gebührenunterschiede. Das gleiche gelte für Privathaushalte: Sie müssen in Dörentrup und Barntrup über 50 Prozent mehr für die Gebühren aufwenden als in Schlangen. „Das macht im berechneten Beispielhaushalt in Dörentrup über 330 Euro pro Jahr aus“, berichtet Carl. Im Schnitt aller lippischen Kommunen sind die Gebühren 2021 kaum gestiegen. Elf Kommunen haben die Gebühren stabil gehalten, vier haben die Preise für Privathaushalte erhöht und drei für Unternehmen. Am stärksten fallen die Erhöhungen in Schlangen aus. Je nach Verbrauch und versiegelter Fläche zahlen Bürger und Unternehmen hier zwischen 4 und 9 Prozent mehr als 2020. Gebührensenkungen gab es nur in Barntrup und im Kalletal. Die IHK Lippe fordert alle Kommunen auf, die Wasserver- und -entsorgung so effizient wie möglich zu gestalten. Dies gelte im Besonderen für Kommunen mit rückläufigen Einwohnerzahlen. Immer weniger Köpfe müssten die hohen Fixkosten tragen, erläutert die IHK Lippe. Hier könne gegebenenfalls mehr interkommunale Zusammenarbeit Sinn machen. Auch sollten durch Abwassergebühren keine Haushaltslöcher gestopft werden. Vielmehr könnten die Kommunen den eigenen Wirtschaftsstandort durch wirtschaftsverträgliche Gebühren stärken, empfiehlt die IHK Lippe. Denn hohe Gebühren seien für Unternehmen ein wesentlicher Standortnachteil. Das habe auch die letzte Standortumfrage der IHK Lippe gezeigt. Die individuellen Kosten können Unternehmen jeder Größe sowie Haushalte im Online-Gebührenrechner der IHK Lippe selbst errechnen und mit den Kosten in anderen Kommunen vergleichen. Der Rechner hebt die teuerste und die günstigste Kommune hervor und stellt die Ergebnisse grafisch dar – auch im Vergleich der letzten sieben Jahre. Online-Rechner: www.detmold.ihk.de (Nr. 4329010)
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