Am heu­ti­gen Mon­tag fei­ert die Kita Jona ihren 30. Geburts­tag — und die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN berich­ten natür­lich exklu­siv dar­über. Vor­ab ver­öf­fent­li­chen wir schon ein Video, das die Kin­der­ta­ges­stät­te pro­du­ziert hat. Mor­gen erfah­ren Sie dann, wie die Erzie­he­rin­nen und Kin­der den Tag ver­bracht haben.

 

Zur Erin­ne­rung: Seit Mai letz­ten Jah­res hat Hele­ne Sterz die Lei­tung der Kita Jona von Anne­gret Schnei­der über­nom­men. „Mit 16 Jah­ren bin ich nach August­dorf gekom­men und woll­te ein­fach einen neu­en Start im Leben haben“, erin­nert sich die Erzie­he­rin, die an der Bie­le­fel­der Uni­ver­si­tät ihr Diplom in Sozi­al­päd­ago­gik erlangt hat in einem Gespräch mit den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN.

Im Lau­fe der Aus­bil­dung habe sich dann die Lie­be zu den Kin­dern ent­wi­ckelt. Seit zehn Jah­ren arbei­tet die 43-Jäh­ri­ge in der Kita Jona, davor war sie in der Kita Arche tätig und davor in einem Bie­le­fel­der Awo-Kin­der­gar­ten. Seit 2012 ist Hele­ne Sterz bereits Stell­ver­tre­te­rin. „Ich habe in der Zeit vie­le Ange­bo­te von ande­ren Ein­rich­tun­gen bekom­men, mir war aber immer klar, dass ich irgend­wann hier die Lei­tung über­neh­men möch­te“, berich­tet Sterz im Gespräch mit der Redaktion.

Für die Erzie­he­rin hat die reli­giö­se Erzie­hung einen beson­de­ren Stel­len­wert. Aber auch die Mehr­spra­chig­keit liegt Hele­ne Sterz am Her­zen. „Ich kann aus eige­nem Erle­ben die Kin­der gut ver­ste­hen, die mich mit gro­ßen Augen anschau­en, weil sie kein Deutsch spre­chen“, berich­tet sie mit­füh­lend. Sich selbst beschreibt die Diplom­so­zi­al­päd­ago­gin als ziel­ori­en­tiert und strukturiert.

Die letz­ten Mona­te bezeich­net die neue Lei­te­rin als stres­sig. „Wir muss­ten in der Coro­na-Zeit noch neue Mit­ar­bei­ter suchen“, so Sterz. Auch die Umset­zung der Coro­na-Auf­la­gen habe eini­ges abverlangt.

Vie­les von dem, was ihre Vor­gän­ge­rin gemacht hat, möch­te Hele­ne Sterz bei­be­hal­ten. Ein paar Klei­nig­kei­ten haben sich aber doch schon geän­dert. So wur­de der Vor­raum bereits ver­än­dert — auch die Fly­er befin­den sich nun alle an einer Stelle.

Auch das Pro­jekt Sprach­ki­ta, das eigent­lich aus­lau­fen soll­te, hat Sterz ver­län­gert. „Die Sprach­ki­ta bleibt in jedem Fall bis 2022 erhal­ten“, so Sterz. Und die Ent­schei­dung hat sich schon bezahlt gemacht. Denn die Kita erhielt nun eine Digi­ta­li­sie­rungs­pau­scha­le in Höhe von 900 Euro. „Damit schaf­fen wir uns einen drit­ten Lap­top, einen Bea­mer und einen W‑Lan Repea­ter an“, berich­tet die Kita-Leiterin.

Mit den Mit­ar­bei­tern will Hele­ne Sterz in Zukunft vie­le regel­mä­ßi­ge Gesprä­che füh­ren. „Wenn man gut mit­ein­an­der kom­mu­ni­ziert, kann man auch Pro­ble­men bes­ser vor­beu­gen“, ist sie sich sicher.

Hele­ne Sterz ist es wich­tig, „dass das elf­köp­fi­ge Team, Kin­der und Eltern ein star­kes Wir-Gefühl ent­wi­ckelt“. Dann fügt sie noch hin­zu. „Nichts moti­viert mehr als der Erfolg.“ Wenn man mit Hele­ne Sterz spricht, wird einem schnell klar, dass sie genau da hin­ge­hört, wo sie jetzt ist — als Lei­te­rin der Kita.

Von Redaktion

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