Heimatverein im Einsatz für gepflegte Ruhebänke

Lese­zeit: unge­fähr 2 Minu­ten Ent­lang der idyl­li­schen Wan­der­we­ge der Gemein­de August­dorf fällt eines auf: Wer Rast machen möch­te, sucht oft ver­ge­bens nach einer Sitz­ge­le­gen­heit.

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Entlang der idyllischen Wanderwege der Gemeinde Augustdorf fällt eines auf: Wer Rast machen möchte, sucht oft vergebens nach einer Sitzgelegenheit. Um dem entgegenzuwirken, ist der Heimatverein bemüht, mit Hilfe der Lippe Tourismus Marketing GmbH, neue Ruhemöglichkeiten zu schaffen. ,,Wanderer und Spaziergänger hatten keine Möglichkeiten, sich hinzusetzen. Durch die Bänke, die an den unterschiedlichen Stellen platziert wurden, kann die Natur mit all ihrer Schönheit  endlich begutachtet werden", so Achim Biere, Wegewart des Heimatvereins. Ein Wegewart kümmert sich ehrenamtlich unter anderem darum, dass Wanderzeichen an Bäumen stimmen und Wege sowie Bänke sauber bleiben. Besonders ärgerlich ist es, wenn Müll an den sorgsam gepflegten Wegen achtlos weggeworfen wird. ,,Man sollte in der Natur nichts weiter hinterlassen, außer dem eigenen Fußabdruck", erklärt Biere. Nahe der Ruhebänke stehen auch keine Abfalleimer. „Jeder Wanderer sollte so verantwortungsvoll sein, jeglichen Müll wieder mitzunehmen und zuhause zu entsorgen", sagt der Wegewart. Teutoburger Wald soll „Qualitäts-Wanderregion“ werden Auch wenn der Dünenpfad nicht mit zu dem Zuständigkeitsbereich des Heimatvereins gehört, sondern zu dem vom Lippe Tourismus Marketing, überprüfen die Ehremamtlichen trotzdem hin und wieder die Wege, da sie möchten, dass der Teutoburger Wald zu einer „Qualitäts-Wanderregion“ wird. Zusätzlich beklebt der Heimatverein Informationstafeln mit neuen Karten. Biere weist darauf hin, dass ,,der Wanderparkplatz vom Dören zum Haus Senne/Oase verlegt [wurde]." Da mit der Zeit immer mehr Bänke dazu kamen, und für Mitte des Jahres noch weitere geplant sind, ist die Pflege umso wichtiger.  So gebe es sogar einen fünfjährigen Vertrag mit Lippe Tourismus Marketing, indem die Pflege der Bänke eine wichtige Rolle spielt. Im Frühjahr werden also alle einmal geölt und es wird Rindenmulch davor verteilt. ,,Außerdem machen wir alle paar Wochen Kontrollgänge", bestätigt der Wegewart. Orte zu finden, an denen weitere Sitzmöglichkeiten aufgestellt werden, gestaltet sich allerdings als schwierig, ,,Man muss dazu mit dem entsprechenden Landbesitzer reden, doch die meisten lehnen es ab auf ihrem Grundstück so etwas stehen zu haben", erläutert er. Sieben Bänke für Augustdorf Insgesamt gibt es sieben Bänke und eine ,,Relaxing-Liege", um die sich der Augustdorfer Heimatverein kümmert. Die Liege sowie eine Bank befinden sich an der alten Mühle, eine weitere Bank im Bärental, von der aus man die Weidekoppel der Senner Pferde betrachten kann sowie jeweils eine an den Bentteichen, der alten brinkmanschen Sandgrube nahe des Heidehauses, der Schutzhütte am Sennerandweg, der Standortverwaltung hinter der Straße Zuschlag sowie am Ludwig-Altenbernd-Gedenkstein. Die Ruhebank am Gedenkstein wurde, so Biere, von Dieter Erfkamp und Bodo Diekmann gebaut. Sie ist aus Eichenholz, das der ehemalige Besitzer der Senneapotheke Thorsten Berkemeier zur Verfügung gestellt hatte. Alle anderen Bänke hat eine lippische Firma gefertigt. (ls)
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