Neue Raubkatze in der Senne

Lese­zeit: unge­fähr < 1 Minu­te

Erstes Scharfschießen mit dem Schützenpanzer „Puma”

Vor rund zwei Jah­ren wur­de der Schüt­zen­pan­zer „Puma“ wäh­rend einer Fei­er­stun­de offi­zi­ell am Stand­ort August­dorf als neu­es Haupt­waf­fen­sys­tem des Pan­zer­gre­na­dier­ba­tail­lons 212 ein­ge­führt. Die inten­si­ve Aus­bil­dung der Offi­zie­re, Unter­of­fi­zie­re und Mann­schaf­ten des Batail­lons, par­al­lel zum Ein­satz von über 250 Ange­hö­ri­gen des Batail­lons in Nord­af­gha­ni­stan, zahl­te sich aus. Im Früh­jahr des ver­gan­ge­nen Jah­res tra­ten erst­mals vier „Pumas“ gemein­sam auf dem Trup­pen­übungs­platz Ber­gen zum Gefechts­schie­ßen an.

Damit lös­te der hoch­mo­der­ne Schüt­zen­pan­zer das Vor­gän­ger­mo­dell „Mar­der“ end­gül­tig im August­dor­fer Gre­na­dier­ba­tail­lon ab. Über 40 Jah­re war der „Mar­der“ das Arbeits­tier der Pan­zer­gre­na­dier­trup­pe am Sen­ne­rand. Durch die sta­bi­li­sier­te Waf­fen­an­la­ge kann der Schüt­zen­pan­zer „Puma“, wie der Kampf­pan­zer Leo­pard 2, mit dem er zusam­men­wir­ken soll, auch aus der Bewe­gung her­aus treff­si­cher feu­ern. Den „Puma“ zeich­nen vor allem Beweg­lich­keit, Feu­er­kraft und der Schutz sei­ner Besat­zung aus.

Im Gegen­satz zum Vor­gän­ger­mo­dell ist der „Puma“ ein High­tech-Fahr­zeug vol­ler Elek­tro­nik. Inte­grier­te Füh­rungs­sys­te­me sor­gen bei­spiels­wei­se dafür, dass der Kom­man­dant des Pan­zers auch mit den abge­ses­sen kämp­fen­den Pan­zer­gre­na­die­ren „ver­netzt“ ist und Infor­ma­tio­nen aus­tau­schen kann.

Trotz des seit Dezem­ber lau­fen­den Ein­sat­zes des Pan­zer­gre­na­dier­ba­tail­lons 212 als Schutz­ba­tail­lon im nord­af­gha­ni­schen Mazar‑e Sharif, setzt der Kampf­trup­pen­ver­band aus der Rom­mel-Kaser­ne die Aus­bil­dung am neu­en Flagg­schiff des Batail­lons fort. Dazu wer­den Schieß­übun­gen erst­mals auf dem Trup­pen­übungs­platz Sen­ne absol­viert. Mit dem „Puma“ erobert somit eine neue Raub­kat­ze das Revier im Sen­ne­sand. (mw)

© 2021, AUGUSTDORFER NACHRICHTEN. Inhal­te sind urhe­ber­recht­lich geschützt. Wei­ter­ver­wen­dung nur mit schrift­li­cher Geneh­mi­gung der Redak­ti­on.

Vor rund zwei Jahren wurde der Schützenpanzer „Puma“ während einer Feierstunde offiziell am Standort Augustdorf als neues Hauptwaffensystem des Panzergrenadierbataillons 212 eingeführt. Die intensive Ausbildung der Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften des Bataillons, parallel zum Einsatz von über 250 Angehörigen des Bataillons in Nordafghanistan, zahlte sich aus. Im Frühjahr des vergangenen Jahres traten erstmals vier „Pumas“ gemeinsam auf dem Truppenübungsplatz Bergen zum Gefechtsschießen an. Damit löste der hochmoderne Schützenpanzer das Vorgängermodell „Marder“ endgültig im Augustdorfer Grenadierbataillon ab. Über 40 Jahre war der „Marder“ das Arbeitstier der Panzergrenadiertruppe am Sennerand. Durch die stabilisierte Waffenanlage kann der Schützenpanzer „Puma“, wie der Kampfpanzer Leopard 2, mit dem er zusammenwirken soll, auch aus der Bewegung heraus treffsicher feuern. Den „Puma“ zeichnen vor allem Beweglichkeit, Feuerkraft und der Schutz seiner Besatzung aus. Im Gegensatz zum Vorgängermodell ist der „Puma“ ein Hightech-Fahrzeug voller Elektronik. Integrierte Führungssysteme sorgen beispielsweise dafür, dass der Kommandant des Panzers auch mit den abgesessen kämpfenden Panzergrenadieren „vernetzt“ ist und Informationen austauschen kann. Trotz des seit Dezember laufenden Einsatzes des Panzergrenadierbataillons 212 als Schutzbataillon im nordafghanischen Mazar-e Sharif, setzt der Kampftruppenverband aus der Rommel-Kaserne die Ausbildung am neuen Flaggschiff des Bataillons fort. Dazu werden Schießübungen erstmals auf dem Truppenübungsplatz Senne absolviert. Mit dem „Puma“ erobert somit eine neue Raubkatze das Revier im Sennesand. (mw)

Schreiben Sie einen Leserbrief.

error: Der Inhalt ist geschützt!
X