Unternehmensinsolvenzen gestiegen

Lese­zeit: unge­fähr < 1 Minu­te 81 Unter­neh­men haben im letz­ten Jahr laut dem Sta­tis­ti­schen Lan­des­amt IT.NRW beim Amts­ge­richt Det­mold einen Antrag auf Eröff­nung eines

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81 Unternehmen haben im letzten Jahr laut dem Statistischen Landesamt IT.NRW beim Amtsgericht Detmold einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. „Das waren 15,7 Prozent mehr als 2019“, informiert Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe). Der Lockdown im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie spiegelt sich in diesen Zahlen nach Meinung von Martens noch nicht wider. Denn die am stärksten von der Schließung betroffenen Branchen wie Gastgewerbe (9 Fälle) und Einzelhandel zeigen aktuell keine überdurchschnittlichen Steigerungen. Im Einzelhandel ist die Zahl (7 Fälle) der Insolvenzanträge sogar rückläufig, stellt Martens fest. „Wir erwarten für 2021 einen stärkeren Anstieg der Insolvenzen, vermutlich in der zweiten Jahreshälfte“, fährt der Hauptgeschäftsführer fort. In erster Linie war das Baugewerbe mit 15 Fällen (2019: 13 Fälle) und das verarbeitende Gewerbe sowie das Verkehrsgewerbe mit jeweils 12 Fällen (acht bzw. drei Fälle) betroffen. Die Hälfte der Unternehmen wurde in der Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) geführt. Knapp ein Viertel der Betriebe waren weniger als acht Jahre am Markt präsent. Neben den Unternehmen beantragten 167 (-43,6 Prozent) weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei handelte es sich überwiegend um Verbraucherinsolvenzen. Es waren aber auch 31 ehemals Selbstständige betroffen. Die Gesamtzahl der Insolvenzen lag im letzten Jahr bei 248 Fällen und damit um ein Drittel niedriger als 2019.
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