Nach dem Frost ist vor dem Frost

Lese­zeit: unge­fähr 2 Minu­tenAm­phi­bi­en nut­zen aktu­el­les mil­des Wet­ter, doch es wird wie­der käl­ter Wie in so vie­len Jah­ren ver­läuft der Über­gang vom Win­ter zum

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Wie in so vielen Jahren verläuft der Übergang vom Winter zum Frühjahr auch 2021 in Schüben. Momentan sind zwar in einigen Regionen Amphibien unterwegs. Spätestens zur Wochenmitte ist aber erneut eine Pause zu erwarten. Wer glaubte, nach dem Ende der starken Frostperiode Mitte Februar laufe nun alles auf ein zeitiges Frühjahr zu, sieht sich getäuscht. Momentan wechselt das Wetter fast wöchentlich die Richtung und meist weht dabei ein kräftiger Wind, der mal milde Temperaturen und mal Frost bringt. Zuletzt bescherte Sturmtief „Klaus“ vor allem dem Norden Deutschlands Regen und orkanartige Böen. Am Wochenende drohen bereits die nächsten Tief-Ausläufer. Dass die Tiefs viel Feuchtigkeit bringen, kommt den Amphibien entgegen. Nach dem recht munteren Auftakt der Wanderungen in der letzten Februar-Dekade waren im März zunächst nur in wenigen Regionen Kröten, Frösche oder Molche unterwegs. „Freitag den 5. hatten wir unsere ersten Amphibien in den Eimern: drei Grasfrösche und zwei Erdkröten“, freute sich zum Beispiel Franz-Josef Schudell vom NABU Weiskirchen-Losheim im nördlichen Saarland. Selbst im vergleichsweise hoch gelegenen Gerstetten auf der Schwäbischen Alb ging „bei Schneeregen und fünf Grad Celsius die Krötenwanderung los“, so Stephanie Krause vom örtlichen NABU. Im Osten der Republik dagegen war daran nicht zu denken, hier kamen noch einmal kräftige Nachtfröste. Nun haben aber Klaus & Co. den Frost weitgehend vertrieben Zumindest einige Tage stehen die Wander-Ampeln auf Grün. „Bislang läuft es eher zaghaft. Heut war das erste mal richtig Leben in den Eimern“, berichtet Ulrike Reiss vom NABU. Stark Fahrt aufgenommen haben die Wanderungen auch weit im Westen an der Nahe. Bald wird die Wander-Ampel aber in vielen Regionen auf Rot umspringen, bestenfalls auf Gelb. Die Nachttemperaturen gehen bis auf den Gefrierpunkt zurück, oft auch darunter. Auch in Augustdorf wird es spürbar kalt. Am günstigsten sind die Aussichten bundesweit noch am Oberrhein. Mitte März steht in Normaljahren im Flachland der Höhepunkt der Laichwanderungen an. 2021 wird sich das wohl etwas verzögern. Noch dürfte der „Laichdruck“ nicht so stark sein, dass die Tiere in größerer Zahl bei schlechten Bedingungen oder verstärkt tagesüber wandern.
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