Kreis Lippe schlägt erweiterte Schutzmaßnahmen vor

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Der Kreis Lip­pe schlägt dem Minis­te­ri­um für Arbeit, Gesund­heit und Sozia­les des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len (MAGS) vor, erwei­ter­te Schutz­maß­nah­men sowohl für das gesam­te Kreis­ge­biet als auch für ein­zel­ne Gemein­den und Städ­te im Kreis Lip­pe anzu­ord­nen. Dafür ist das Ein­ver­neh­men mit dem MAGS her­zu­stel­len. Es wur­den bereits Maß­nah­men in Düs­sel­dorf vor­ge­schla­gen. Die Abstim­mung ist ange­sto­ßen und der Kreis Lip­pe wird über das Ergeb­nis berich­ten. Die abge­stimm­ten Maß­nah­men wer­den dann ange­ord­net und im Kreis­blatt ver­öf­fent­licht.

Die Vor­schlä­ge zu erwei­ter­ten Schutz­maß­nah­men umfas­sen, die Kon­tak­te im pri­va­ten und öffent­li­chen Raum zu redu­zie­ren, und die Erwei­te­rung der Mas­ken­pflicht ist ange­dacht. Auch ist vor­ge­se­hen, die Auf­la­gen für Prä­senz­tref­fen von Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten über die Coro­na­schutz­ver­ord­nung hin­aus zu ver­schär­fen. Dazu zählt eine Rege­lung zur Qua­drat­me­ter­zahl, sodass deut­lich weni­ger Per­so­nen an Prä­senz­got­tes­diens­ten teil­neh­men. Zudem wird über Aus­gangs­sper­ren und ein Alko­hol­ver­bot im öffent­li­chen Raum dis­ku­tiert, die­se bei­den Maß­nah­men sol­len erst als Ulti­ma Ratio grei­fen.

Update: Gro­ßes Infek­ti­ons­ge­sche­hen in Reli­gi­ons­ge­mein­schaft

Im Zusam­men­hang mit der Evan­ge­li­ums-Chris­ten Bap­tis­ten­ge­mein­de ECBG e.V. ste­hen aktu­ell über 120 posi­ti­ve Coro­na­fäl­le. Die Tes­tung der ins­ge­samt 1.100 Per­so­nen wird bis Ende der Woche fort­ge­setzt.

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Der Kreis Lippe schlägt dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) vor, erweiterte Schutzmaßnahmen sowohl für das gesamte Kreisgebiet als auch für einzelne Gemeinden und Städte im Kreis Lippe anzuordnen. Dafür ist das Einvernehmen mit dem MAGS herzustellen. Es wurden bereits Maßnahmen in Düsseldorf vorgeschlagen. Die Abstimmung ist angestoßen und der Kreis Lippe wird über das Ergebnis berichten. Die abgestimmten Maßnahmen werden dann angeordnet und im Kreisblatt veröffentlicht. Die Vorschläge zu erweiterten Schutzmaßnahmen umfassen, die Kontakte im privaten und öffentlichen Raum zu reduzieren, und die Erweiterung der Maskenpflicht ist angedacht. Auch ist vorgesehen, die Auflagen für Präsenztreffen von Religionsgemeinschaften über die Coronaschutzverordnung hinaus zu verschärfen. Dazu zählt eine Regelung zur Quadratmeterzahl, sodass deutlich weniger Personen an Präsenzgottesdiensten teilnehmen. Zudem wird über Ausgangssperren und ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum diskutiert, diese beiden Maßnahmen sollen erst als Ultima Ratio greifen. Update: Großes Infektionsgeschehen in Religionsgemeinschaft Im Zusammenhang mit der Evangeliums-Christen Baptistengemeinde ECBG e.V. stehen aktuell über 120 positive Coronafälle. Die Testung der insgesamt 1.100 Personen wird bis Ende der Woche fortgesetzt.

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