Augustdorfer Brigadekommandeur ist jetzt Ein-Sterne-General

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Ste­phan Wil­ler, Kom­man­deur der Pan­zer­bri­ga­de 21 wur­de am gest­ri­gen Don­ners­tag per Video­schal­tung durch Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Anne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er zum Bri­ga­de­ge­ne­ral beför­dert. Der 50-Jäh­ri­ge reis­te zu die­sem beson­de­ren Anlass nach Olden­burg zum dort sta­tio­nier­ten Stab der 1. Pan­zer­di­vi­si­on. Gemein­sam mit Gene­ral­ma­jor Jür­gen-Joa­chim von San­drart über­nahm die Ehe­frau des soeben beför­der­ten Bri­ga­de­ge­ne­rals das tra­di­tio­nel­le Auf­ste­cken der pas­sen­den gol­de­nen Schul­ter­stü­cke. Am nächs­ten Mor­gen wur­de der frisch geba­cke­ne Ein-Ster­ne-Gene­ral stan­des­ge­mäß in der August­dor­fer Kaser­ne begrüßt.

Am Nord­tor der Bun­des­wehr­lie­gen­schaft stand schon ein Rad­pan­zer vom Typ „Boxer“ bereit, um Bri­ga­de­ge­ne­ral Wil­ler auf­zu­neh­men. Eine Blau­lich­tes­kor­te der Feld­jä­ger-Kom­pa­nie aus August­dorf gelei­te­te den Kom­man­deur bis zum Ein­gangs­be­reich der Gemein­sa­men Heim­ge­sell­schaft des Stand­or­tes. Dort war­te­te bereits ein Ehren­spa­lier aus Batail­lons­kom­man­deu­ren, Stabs­ab­tei­lungs­lei­tern und wei­te­ren Füh­rungs­per­so­nal auf den beför­der­ten Kom­man­deur der „21er“.

Sicht­lich bewegt nahm Bri­ga­de­ge­ne­ral Ste­phan Wil­ler die Glück­wün­sche der klei­nen Abord­nung ent­ge­gen. „Die andau­ern­de Coro­na-Pan­de­mie erlaubt uns nur eine kur­ze Begrü­ßung unter frei­em Him­mel“, macht der Chef des Bri­ga­de­sta­bes, Oberst­leut­nant i.G. Mar­co Schulz, deut­lich. Tra­di­tio­nell wer­den Kom­man­deu­re in August­dorf von deut­lich grö­ße­ren Abord­nun­gen begrüßt.

Bri­ga­de­ge­ne­ral Wil­ler trat vor rund 31 Jah­ren in die Bun­des­wehr ein. Als Offi­zier­an­wär­ter durch­lief der Fami­li­en­va­ter, der von der Ost­see­insel Feh­marn stammt, die Aus­bil­dung zum Artil­lie­re­of­fi­zier und stu­dier­te Päd­ago­gik an der Bun­des­wehr-Uni­ver­si­tät in Ham­burg. Nach einer Ver­wen­dung als Bat­te­rie­chef in Hes­sisch-Lich­ten­au bei Kas­sel nahm Wil­ler an der natio­na­len Gene­ral­stabs­aus­bil­dung an der Füh­rungs­aka­de­mie der Bun­des­wehr teil. Als Batail­lons­kom­man­deur befeh­lig­te er das Pan­zer­ar­til­le­rie­lehr­ba­tail­lon in Muns­ter, war Adju­tant des Gene­ral­inspek­teurs der Bun­des­wehr und arbei­te­te in Brüs­sel für den Mili­tär­aus­schuss der NATO und der Euro­päi­schen Uni­on. Zudem blickt Ste­phan Wil­ler auf zahl­rei­che Ver­wen­dun­gen in Füh­rungs­kom­man­dos sowie im Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um zurück, ehe der Ost­hol­stei­ner im Som­mer letz­ten Jah­res die Füh­rungs­ver­ant­wor­tung über die Pan­zer­bri­ga­de 21 „Lip­per­land“ über­nahm. Bri­ga­de­ge­ne­ral Ste­phan Wil­ler ist der 23. Kom­man­deur, der in den 62 Jah­ren seit der Auf­stel­lung im Früh­jahr 1959 die Geschi­cke der August­dor­fer Kampf­trup­pen­bri­ga­de lenkt. (mw)

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Stephan Willer, Kommandeur der Panzerbrigade 21 wurde am gestrigen Donnerstag per Videoschaltung durch Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zum Brigadegeneral befördert. Der 50-Jährige reiste zu diesem besonderen Anlass nach Oldenburg zum dort stationierten Stab der 1. Panzerdivision. Gemeinsam mit Generalmajor Jürgen-Joachim von Sandrart übernahm die Ehefrau des soeben beförderten Brigadegenerals das traditionelle Aufstecken der passenden goldenen Schulterstücke. Am nächsten Morgen wurde der frisch gebackene Ein-Sterne-General standesgemäß in der Augustdorfer Kaserne begrüßt. Am Nordtor der Bundeswehrliegenschaft stand schon ein Radpanzer vom Typ „Boxer“ bereit, um Brigadegeneral Willer aufzunehmen. Eine Blaulichteskorte der Feldjäger-Kompanie aus Augustdorf geleitete den Kommandeur bis zum Eingangsbereich der Gemeinsamen Heimgesellschaft des Standortes. Dort wartete bereits ein Ehrenspalier aus Bataillonskommandeuren, Stabsabteilungsleitern und weiteren Führungspersonal auf den beförderten Kommandeur der „21er“. Sichtlich bewegt nahm Brigadegeneral Stephan Willer die Glückwünsche der kleinen Abordnung entgegen. „Die andauernde Corona-Pandemie erlaubt uns nur eine kurze Begrüßung unter freiem Himmel“, macht der Chef des Brigadestabes, Oberstleutnant i.G. Marco Schulz, deutlich. Traditionell werden Kommandeure in Augustdorf von deutlich größeren Abordnungen begrüßt. Brigadegeneral Willer trat vor rund 31 Jahren in die Bundeswehr ein. Als Offizieranwärter durchlief der Familienvater, der von der Ostseeinsel Fehmarn stammt, die Ausbildung zum Artilliereoffizier und studierte Pädagogik an der Bundeswehr-Universität in Hamburg. Nach einer Verwendung als Batteriechef in Hessisch-Lichtenau bei Kassel nahm Willer an der nationalen Generalstabsausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr teil. Als Bataillonskommandeur befehligte er das Panzerartillerielehrbataillon in Munster, war Adjutant des Generalinspekteurs der Bundeswehr und arbeitete in Brüssel für den Militärausschuss der NATO und der Europäischen Union. Zudem blickt Stephan Willer auf zahlreiche Verwendungen in Führungskommandos sowie im Verteidigungsministerium zurück, ehe der Ostholsteiner im Sommer letzten Jahres die Führungsverantwortung über die Panzerbrigade 21 „Lipperland“ übernahm. Brigadegeneral Stephan Willer ist der 23. Kommandeur, der in den 62 Jahren seit der Aufstellung im Frühjahr 1959 die Geschicke der Augustdorfer Kampftruppenbrigade lenkt. (mw)

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