Kälte führt zu unangenehmen Gerüchen / Gemeindewerke arbeiten mit Hochdruck an der Beseitigung

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Dem ein und ande­ren August­dor­fer wird es in den letz­ten Tagen auf­ge­fal­len sein, dass von der Klär­an­la­ge wie­der unan­ge­neh­me Gerü­che in das Dorf weh­ten. Wie kommt das? Soll­te die mit Wass­ser ver­misch­te Mais­stär­ke nicht dazu bei­tra­gen, dass kei­ne Gerü­che mehr ent­ste­hen? (Die AN berich­te­ten)

„Das kal­te Wet­ter hat uns einen Strich durch die Rech­nung gemacht”, erklärt Armin Zim­mer­mann auf Nach­fra­ge den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN. Wäh­rend der Som­mer­mo­na­te hat sich die Mais­stär­ke mit dem Was­ser ver­mengt. Wir haben jetzt aber fest­ge­stellt, dass sich bei küh­le­ren Tem­pe­ra­tu­ren die Mais­stär­ke in dem Misch­be­häl­ter mit dem Was­ser nicht mehr so auf­löst, wie es erfor­der­lich ist, dass sie zu hun­dert Pro­zent wirkt.

Aus dem Grund haben die Mit­ar­bei­ter der Anla­ge, den Klär­schlamm am Frei­tag­nach­mit­tag in drei Con­tai­ner — einer wur­de extra noch auf die Schnel­le besorgt, ver­frach­tet, so dass nun kei­ne üblen Gerü­che ent­ste­hen kön­nen.

Im nächs­ten Schritt wird Armin Zim­mer­mann und sein Team nun das Was­ser kon­stant auf­hei­zen müs­sen, damit sich die­ses wie­der mit der Mais­stär­ke ver­bin­det. Dazu benö­tigt der Lei­ter der Gemein­de­wer­ke noch einen Durch­lauf­er­hit­zer und einen Strom­an­schluss. „Auf­grund von Coro­na steht uns momen­tan kein Tech­ni­ker zur Ver­fü­gung. Ich bin aber zuver­sicht­lich, dass uns das in den nächs­ten zwei Wochen gut gelingt”, so Zim­mer­mann.

Er freut sich, dass die Gerü­che in den ver­gan­ge­nen Mona­ten kom­plett redu­ziert wer­den konn­ten. „Wir tun alles dafür, damit wir schnell die­sen Zustand wie­der her­stel­len”, ver­spricht er.

 

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Dem ein und anderen Augustdorfer wird es in den letzten Tagen aufgefallen sein, dass von der Kläranlage wieder unangenehme Gerüche in das Dorf wehten. Wie kommt das? Sollte die mit Wassser vermischte Maisstärke nicht dazu beitragen, dass keine Gerüche mehr entstehen? (Die AN berichteten) "Das kalte Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht", erklärt Armin Zimmermann auf Nachfrage den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN. Während der Sommermonate hat sich die Maisstärke mit dem Wasser vermengt. Wir haben jetzt aber festgestellt, dass sich bei kühleren Temperaturen die Maisstärke in dem Mischbehälter mit dem Wasser nicht mehr so auflöst, wie es erforderlich ist, dass sie zu hundert Prozent wirkt. Aus dem Grund haben die Mitarbeiter der Anlage, den Klärschlamm am Freitagnachmittag in drei Container - einer wurde extra noch auf die Schnelle besorgt, verfrachtet, so dass nun keine üblen Gerüche entstehen können. Im nächsten Schritt wird Armin Zimmermann und sein Team nun das Wasser konstant aufheizen müssen, damit sich dieses wieder mit der Maisstärke verbindet. Dazu benötigt der Leiter der Gemeindewerke noch einen Durchlauferhitzer und einen Stromanschluss. "Aufgrund von Corona steht uns momentan kein Techniker zur Verfügung. Ich bin aber zuversichtlich, dass uns das in den nächsten zwei Wochen gut gelingt", so Zimmermann. Er freut sich, dass die Gerüche in den vergangenen Monaten komplett reduziert werden konnten. "Wir tun alles dafür, damit wir schnell diesen Zustand wieder herstellen", verspricht er.  

Ein Leserbrief zu “Kälte führt zu unangenehmen Gerüchen / Gemeindewerke arbeiten mit Hochdruck an der Beseitigung

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  1. Lang­sam wird es skur­ril. Von wel­cher Käl­te wird denn in die­sem Arti­kel gespro­chen? Am 05.02.21 ver­öf­fent­lich­ten die August­dor­fer Nach­rich­ten einen Bericht in dem sei­tens des Betrei­bers behaup­tet wur­de, dass es durch den Zusatz von Mais­stär­ke in die Abluft schon seit Wochen kei­ner­lei Gestank mehr wahr­nehm­bar wäre. Ein paar Tage spä­ter sind wir ein­ge­schneit und wir hat­ten lan­ge Tem­pe­ra­tu­ren, selbst tags­über, unter dem Gefrier­punkt. Auch kann ich mich nicht an som­mer­li­che Tem­pe­ra­tu­ren in den Mona­ten Novem­ber, Dezem­ber und Janu­ar erin­nern. Tat­säch­lich hat es, zumin­dest nach mei­ner Wahr­neh­mung, auch in die­sen Mona­ten nicht über­mä­ßig stark bzw.. gar nicht gestun­ken. Das hat es aller­dings in genann­ten Mona­ten in den ver­gan­ge­nen vier Jah­ren auch nicht. Und das ohne Bei­mi­schung von Mais­stär­ke oder den spä­ter ange­brach­ten Abluft­schlo­ten.
    Mein ers­ter Ein­trag auf Face­book zu dem The­ma „Gestank aus der sola­ren Klär­schlammt­rock­nungs­an­la­ge“ ist vom 03.04.2018. Die Anla­ge sel­ber wur­de damals aber bereits im Spät­herbst des Vor­jah­res erst­ma­lig befüllt. Bis Anfang April war davon nichts wahr­nehm­bar. Die Pro­ble­me tauch­ten in der Ver­gan­gen­heit erst dann auf, wenn die Son­ne im Früh­jahr wie­der höher über dem Hori­zont steht und es über­haupt zu einer nen­nens­wer­ten Erwär­mung des Schlamms kommt. Die Anwoh­ner erle­ben nun, getreu dem Mot­to „Im Wes­ten nichts Neu­es“, den vier­ten Früh­ling in Fol­ge mit dem Gestank aus der Trock­nungs­an­la­ge.
    Viel­leicht soll­ten sich die Gemein­de­wer­ke ein­fach wie­der auf ihre eigent­li­chen Auf­ga­ben kon­zen­trie­ren und nicht Feld­ver­su­che zur Eli­mi­nie­rung von Gerü­chen durch­füh­ren.
    Die Schlo­te und nun die­se Anla­ge haben lei­der kei­ner­lei Ver­bes­se­rung gebracht.

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