Ostereieraktion in der Alten Dorfkirche

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Auf der tune­si­schen Feri­en­in­sel Dje­r­ba steht die ältes­te Syn­ago­ge Afri­kas. Zum Pas­sah­fest pil­gern vie­le Juden dort­hin. Im Zusam­men­hang mit dem Pil­ger­fest steht das soge­nann­te Eier­ri­tu­al. Dazu wer­den Hüh­ner­ei­er mit Wün­schen für sich und ande­re Mit­glie­der der Fami­lie beschrie­ben. Dann wer­den die gekoch­ten Eier mit den Wün­schen in die Grot­te unter der Syn­ago­ge gelegt. Am nächs­ten Mor­gen wer­den sie wie­der her­aus­ge­holt. Die Eier wer­den mit nach Hau­se genom­men und dort geges­sen. Denn der Wunsch geht nur in Erfül­lung, wenn die Eier auch auf­ge­ges­sen wer­den.

„Pas­send zum Oster­fest wol­len wir das Eier­ri­tu­al von Dje­r­ba zu uns nach August­dorf holen”, erklärt Pfar­re­rin Johan­na Krum­bach gegen­über den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN.

Dazu sind alle auf­ge­ru­fen, wei­ße oder bun­te hart­ge­koch­te Eier mit Wün­schen zu beschrif­ten, (Wün­sche für sich selbst, für ande­re, für die Welt, für die Zukunft,..). Kin­der kön­nen ihre Wün­sche malen.

Von Mon­tag, 29. März — Kar­sams­tag steht im Ein­gangs­be­reich der Alten Dorf­kir­che (zwi­schen Ein­gangs­tür und Glas­tür) ein Korb bereit –  von 14–18 Uhr.  

„Bit­te legen Sie die gestal­te­ten Eier dort hin­ein. Am Oster­sonn­tag stel­len wir sie vor die Kir­che”, so die Seel­sor­ge­rin. Hier kön­nen sie im Lau­fe der bei­den Oster­fei­er­ta­ge abge­holt und geges­sen wer­den, damit die Wün­sche hof­fent­lich in Erfül­lung gehen. Das Pro­jekt wird auch im Inter­net beglei­tet wer­den. Zum Schluss stellt Johan­na Krum­bach klar: „Für den Ver­zehr der Eier kann die Kir­chen­ge­mein­de nicht haf­ten.”

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Auf der tunesischen Ferieninsel Djerba steht die älteste Synagoge Afrikas. Zum Passahfest pilgern viele Juden dorthin. Im Zusammenhang mit dem Pilgerfest steht das sogenannte Eierritual. Dazu werden Hühnereier mit Wünschen für sich und andere Mitglieder der Familie beschrieben. Dann werden die gekochten Eier mit den Wünschen in die Grotte unter der Synagoge gelegt. Am nächsten Morgen werden sie wieder herausgeholt. Die Eier werden mit nach Hause genommen und dort gegessen. Denn der Wunsch geht nur in Erfüllung, wenn die Eier auch aufgegessen werden. "Passend zum Osterfest wollen wir das Eierritual von Djerba zu uns nach Augustdorf holen", erklärt Pfarrerin Johanna Krumbach gegenüber den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN. Dazu sind alle aufgerufen, weiße oder bunte hartgekochte Eier mit Wünschen zu beschriften, (Wünsche für sich selbst, für andere, für die Welt, für die Zukunft,..). Kinder können ihre Wünsche malen. Von Montag, 29. März - Karsamstag steht im Eingangsbereich der Alten Dorfkirche (zwischen Eingangstür und Glastür) ein Korb bereit –  von 14-18 Uhr.   "Bitte legen Sie die gestalteten Eier dort hinein. Am Ostersonntag stellen wir sie vor die Kirche", so die Seelsorgerin. Hier können sie im Laufe der beiden Osterfeiertage abgeholt und gegessen werden, damit die Wünsche hoffentlich in Erfüllung gehen. Das Projekt wird auch im Internet begleitet werden. Zum Schluss stellt Johanna Krumbach klar: "Für den Verzehr der Eier kann die Kirchengemeinde nicht haften."

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