Gemeindehaushalt 2021 einstimmig verabschiedet

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Durch Isolation der Corona-Schäden wird die Haushaltssicherung planmäßig 2022 beendet

Der Gemein­de­rat hat die Haus­halts­sat­zung 2021, den Stel­len­plan und das Haus­halts­si­che­rungs­kon­zept in der letz­ten Rats­sit­zung am 25.03.2021 ein­stim­mig beschlos­sen. Auf die sonst übli­chen Reden zum Haus­halt wur­de inter­frak­tio­nell auf­grund der Coro­na-Lage ver­zich­tet. Der Käm­me­rer Patrick Herr­mann dank­te sei­nem Team und ins­be­son­de­re Frau Ste­pha­nie Schnei­der, die den Haus­halt im Fach­be­reich II maß­geb­lich bear­bei­tet.

Er dank­te sei­ner­seits der Poli­tik für die gute Koope­ra­ti­on und die kon­struk­ti­ven Abstim­mun­gen im Vor­feld der Haus­halts­be­ra­tun­gen. Der Haus­halt 2021 schließt plan­mä­ßig mit einem Defi­zit von rd. 489.848 € ab. Im Jahr 2022 wird dann ein Über­schuss in Höhe von ca. 126.000 € erwar­tet. Im dar­auf­fol­gen­den Jahr 2023 wird ein posi­ti­ves Ergeb­nis von rd. 443.000 € erwar­tet. Die­ses soll nach Plan in 2024 auf ca. 499.000 € anwach­sen. Damit erfüllt die Gemein­de wie­der die gesetz­li­che Vor­ga­be, dass die Auf­wen­dun­gen in jedem Jahr nicht höher als die Erträ­ge sein dür­fen.

„Durch das NKF-CIG wird erst­mals seit Ein­füh­rung des NKF die Mög­lich­keit gege­ben, Ver­lus­te in Form einer Bilan­zie­rungs­hil­fe in die Zukunft vor­zu­tra­gen und so wirt­schaft­li­che Schwan­kun­gen fle­xi­bler aus­zu­glei­chen“, so Käm­me­rer Patrick Herr­mann. Ob die­ses Modell auch außer­halb der Coro­na-Pan­de­mie als Instru­ment den Kom­mu­nen zur Ver­fü­gung gestellt wird, bleibt abzu­war­ten. Im Haus­halts­jahr 2021 ist es jedoch alter­na­tiv­los, um die kom­mu­na­le Hand­lungs­fä­hig­keit auf­recht­zu­er­hal­ten.

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Der Gemeinderat hat die Haushaltssatzung 2021, den Stellenplan und das Haushaltssicherungskonzept in der letzten Ratssitzung am 25.03.2021 einstimmig beschlossen. Auf die sonst üblichen Reden zum Haushalt wurde interfraktionell aufgrund der Corona-Lage verzichtet. Der Kämmerer Patrick Herrmann dankte seinem Team und insbesondere Frau Stephanie Schneider, die den Haushalt im Fachbereich II maßgeblich bearbeitet. Er dankte seinerseits der Politik für die gute Kooperation und die konstruktiven Abstimmungen im Vorfeld der Haushaltsberatungen. Der Haushalt 2021 schließt planmäßig mit einem Defizit von rd. 489.848 € ab. Im Jahr 2022 wird dann ein Überschuss in Höhe von ca. 126.000 € erwartet. Im darauffolgenden Jahr 2023 wird ein positives Ergebnis von rd. 443.000 € erwartet. Dieses soll nach Plan in 2024 auf ca. 499.000 € anwachsen. Damit erfüllt die Gemeinde wieder die gesetzliche Vorgabe, dass die Aufwendungen in jedem Jahr nicht höher als die Erträge sein dürfen. „Durch das NKF-CIG wird erstmals seit Einführung des NKF die Möglichkeit gegeben, Verluste in Form einer Bilanzierungshilfe in die Zukunft vorzutragen und so wirtschaftliche Schwankungen flexibler auszugleichen“, so Kämmerer Patrick Herrmann. Ob dieses Modell auch außerhalb der Corona-Pandemie als Instrument den Kommunen zur Verfügung gestellt wird, bleibt abzuwarten. Im Haushaltsjahr 2021 ist es jedoch alternativlos, um die kommunale Handlungsfähigkeit aufrechtzuerhalten.

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