Brand an der Baptisten-Brüdergemeinde: Polizei bittet um Mithilfe

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Wie die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN geschrie­ben hat­ten, geriet der Dach­stuhl eines Gara­gen­ge­bäu­des auf dem Gelän­de der Frei­kir­che an der Haus­ten­be­cker Stra­ße in Brand.

Die Feu­er­wehr August­dorf brach­te das Feu­er schnell unter Kon­trol­le. Per­so­nen wur­den nicht ver­letzt. Die Poli­zei teilt mit, dass ein Sach­scha­den von min­des­tens 15.000,- Euro ent­stan­den sei. Die Brand­ur­sa­che ist nach wie vor bis­her unklar.

Das zustän­di­ge Fach­kom­mis­sa­ri­at der Det­mol­der Kri­po hat die Ermitt­lun­gen über­nom­men. Mög­li­che Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich bei der Kri­mi­nal­po­li­zei in Det­mold, Tel.05231 6090, zu mel­den.

Die August­dor­fer Ret­tungs­kräf­te gin­gen mit meh­re­re Trupps unter schwe­rem Atem­schutz zur Brand­eindäm­mung mit B- und C‑Rohren vor. Um das nahe­lie­gen­de Gebäu­de vor einem Brand­über­griff zu schüt­zen, wur­de eine Rie­gel­stel­lung auf­ge­baut. Ein Über­grei­fen des Feu­ers konn­te hier­durch ver­hin­dert wer­den.

Par­al­lel zu den ers­ten Ver­tei­di­gungs­maß­nah­men wur­de die Hub­ar­beits­büh­ne der Feu­er­wehr in Stel­lung gebracht, von der aus die Brand­be­kämp­fung des Dach­stuhls mit­tels Wen­de­rohr ein­ge­lei­tet wur­de.

Durch die Vor­nah­me wei­te­rer Strahl­roh­re konn­te das Feu­er im Außen­an­griff ein­ge­dämmt wer­den. Ein Innen­an­griff war auf­grund des ein­sturz­ge­fähr­de­ten Dach­stuhls nicht mög­lich. Durch die Lösch­maß­nah­men der Hub­ar­beits­büh­ne aus der Höhe konn­te der Dach­stuhl jedoch zunächst erfolg­reich abge­löscht wer­den. Zum end­gül­ti­gen Löschen des Feu­ers muss­ten auf dem Dach­bo­den der Gara­gen gela­ger­te Bau­ma­te­ria­li­en aus­ein­an­der­ge­zo­gen wer­den. Hier hat­ten sich meh­re­re Glut­nes­ter gebil­det. Auch an dem Dach­stuhl muss­ten immer wie­der Glut­nes­ter gelöscht wer­den.

Nach­dem der gesam­te Dach­be­reich gelöscht und aus­gie­big mit­tels Wär­me­bild­ka­me­ra auf ver­blei­ben­de Glut­nes­ter abge­sucht wor­den war, wur­de das gesam­te Brand­gut abschlie­ßend mit­tels Lösch­schaum abge­deckt. Durch den Lösch­schaum kann das dar­in ent­hal­ten­de Was­ser tie­fer in die Poren der Mate­ria­li­en ein­drin­gen, zudem wird eine Abtren­nung des Brand­gu­tes von der Umge­bungs­luft erreicht und ver­blei­ben­de Glut­nes­ter somit erstickt.

Nach rund drei­ein­halb Stun­den konn­ten die Ein­satz­maß­nah­men vor Ort been­det wer­den und die ein­ge­setz­ten Ein­satz­kräf­te konn­ten ein­rü­cken.

 

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Wie die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN geschrieben hatten, geriet der Dachstuhl eines Garagengebäudes auf dem Gelände der Freikirche an der Haustenbecker Straße in Brand. Die Feuerwehr Augustdorf brachte das Feuer schnell unter Kontrolle. Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei teilt mit, dass ein Sachschaden von mindestens 15.000,- Euro entstanden sei. Die Brandursache ist nach wie vor bisher unklar. Das zuständige Fachkommissariat der Detmolder Kripo hat die Ermittlungen übernommen. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Detmold, Tel.05231 6090, zu melden. Die Augustdorfer Rettungskräfte gingen mit mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz zur Brandeindämmung mit B- und C-Rohren vor. Um das naheliegende Gebäude vor einem Brandübergriff zu schützen, wurde eine Riegelstellung aufgebaut. Ein Übergreifen des Feuers konnte hierdurch verhindert werden. Parallel zu den ersten Verteidigungsmaßnahmen wurde die Hubarbeitsbühne der Feuerwehr in Stellung gebracht, von der aus die Brandbekämpfung des Dachstuhls mittels Wenderohr eingeleitet wurde. Durch die Vornahme weiterer Strahlrohre konnte das Feuer im Außenangriff eingedämmt werden. Ein Innenangriff war aufgrund des einsturzgefährdeten Dachstuhls nicht möglich. Durch die Löschmaßnahmen der Hubarbeitsbühne aus der Höhe konnte der Dachstuhl jedoch zunächst erfolgreich abgelöscht werden. Zum endgültigen Löschen des Feuers mussten auf dem Dachboden der Garagen gelagerte Baumaterialien auseinandergezogen werden. Hier hatten sich mehrere Glutnester gebildet. Auch an dem Dachstuhl mussten immer wieder Glutnester gelöscht werden. Nachdem der gesamte Dachbereich gelöscht und ausgiebig mittels Wärmebildkamera auf verbleibende Glutnester abgesucht worden war, wurde das gesamte Brandgut abschließend mittels Löschschaum abgedeckt. Durch den Löschschaum kann das darin enthaltende Wasser tiefer in die Poren der Materialien eindringen, zudem wird eine Abtrennung des Brandgutes von der Umgebungsluft erreicht und verbleibende Glutnester somit erstickt. Nach rund dreieinhalb Stunden konnten die Einsatzmaßnahmen vor Ort beendet werden und die eingesetzten Einsatzkräfte konnten einrücken.  

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