„Dienen für das Gute“: Gelöbnis in der Rommel-Kaserne

Lese­zeit: unge­fähr 2 Minu­ten Für 139 jun­ge Rekru­tin­nen und Rekru­ten der Grund­aus­bil­dungs­kom­pa­nien aus August­dorf und Ahlen hieß es in die­ser Woche: „Antre­ten zum fei­er­li­chen

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Für 139 junge Rekrutinnen und Rekruten der Grundausbildungskompanien aus Augustdorf und Ahlen hieß es in dieser Woche: „Antreten zum feierlichen Gelöbnis“. Auf dem Scharnhorstplatz in der Augustdorfer Rommel-Kaserne legten die jungen Zeitsoldaten und freiwillig Wehrdienstleistenden ihr Treuebekenntnis zum Staat ab. Drei Monate lang haben die Nachwuchssoldaten, darunter über 60 Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter, in der 5. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 212 und in der 5. Kompanie des Panzerbataillons 203, die im westfälischen Ahlen stationiert ist, ihre militärische Basisausbildung absolviert. Oberstleutnant Matthias Greune, Kommandeur der Augustdorfer Panzergrenadiere, stellte rückblickend auf die ereignisreichen Wochen für die Rekruten in seiner Rede fest: „Ich denke, Sie alle haben viel über sich selbst gelernt und sind über sich hinausgewachsen.“ Greune forderte die Soldaten eindringlich auf, die Erlebnisse von Zusammenhalt und Kameradschaft mit in die Gesellschaft zu nehmen und der Vorbildfunktion als Staatsbürger in Uniform gerecht zu werden. „Sie werden diesen Beruf nicht mit Ihrer Uniform am Abend ablegen“, so der Kommandeur. Brigadegeneral Dirk Backen, ehemaliger Kommandeur der Panzerbrigade 21, unterstrich in seiner Ansprache ebenfalls die Bedeutung des Gelöbnisses oder Diensteides. Der mittlerweile pensionierte General betonte, dass das feierliche Zeremoniell als ein „Tag, an dem Sie ein besonderes Bündnis eingehen“, den angetretenen Rekruten immer in Erinnerung bleiben wird. „Sie selbst gehen eine Bindung ein, ein sittliches Versprechen durchaus ernsthafter und bindender Natur“, machte Backen, der mittlerweile als Generalsekretär für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge arbeitet, deutlich. Brigadegeneral Backen unterstrich besonders die Bedeutung des Gelöbnisses als Treueschwur zur Demokratie. Als Soldat müsse man auch in schlechten Tagen zu unserem Land stehen und Haltung zeigen, betonte der 61-Jährige, der ab März 2009 für rund drei Jahre die Augustdorfer Kampftruppenbrigade führte. „Es ist das Land, es sind seine Menschen, es sind die Freiheit und das Recht, dem Sie fortan dienen. Dieses „Dienen ist ein Dienen für das Gute.“ Neben Brigadegeneral Dirk Backen war mit General Wolf-Dieter Langheld ein weiterer ehemaliger Kommandeur der „21er“ der Einladung an die alte Wirkungsstätte am Sennerand gefolgt. Rainer Krüger nahm als stellvertretender Bürgermeister der Alten Hansestadt Lemgo ebenfalls an dem feierlichen Appell teil. Lemgo ist 31 Jahren Patenstadt der Augustdorfer Panzergrenadiere. (mw)
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